Zerstörung der Nationen: Jetzt soll Polen mit Ukrainern „bereichert“ werden

Nach Angaben der deutschen Medien steht Polen fest an der Seite der Ukraine. Das mag vielleicht für die Regierung und „liberalen“ Eliten in den Metropolen gelten. Doch was denken die Polen über die massenhafte Einwanderung von Ukrainern und den Krieg? Das Ergebnis steht im völligen Gegensatz zur offiziellen Version. In einem Hintergrundinterview klärt der Kolumnist und Historiker Mike Krupa über die wahre Situation auf.

Nicht nur die polnischen Regierungsmedien wie TVP, auch die privaten Medien, die zum Teil vom amerikanischen Kapitol finanziert werden, vertreten  beim Thema Ukraine – wie in Deutschland auch – den gleichen Standpunkt: Putin ist ein Diktator, die Ukraine ein demokratischer Staat und die einzige Möglichkeit den Kreis zu beenden ist, mehr Waffen zu senden.

Dank der Informationen in den sozialen Medien kommen aber immer mehr Polen zu dem Ergebnis, daß dieser Krieg, der seit dem 24. Februar geführt wird, weder geopolitisch, wirtschaftlich, diplomatisch noch demographisch irgendeinen Vorteil für ihr Land hat, so Krupa in dem Interview. „Nach neusten Angabe der Grenzpolizei haben bisher 10 Millionen Ukrainer die polnische Grenze überquert. Dss heißt nicht, daß sie alle in Polen geblieben sind, einige sind zurück gegangen, andere in weiter gen Westen gezogen. Im Augenblick kann man aber davon ausgehen, daß sich einschließlich der 2 Millionen, die schon vorher hier gearbeitet haben, 5 Millionen Ukrainer im Land aufhalten“, erklärt der Historiker.

Die westliche Darstellung, daß die Polen insgesamt anti-russisch und dafür seien, die Ukraine sei definitiv nicht wahr. „Das ist definitiv ein Trend in den großen Städten wie Waschau, in denen vom Westen bezahlte NGO´s sitzen, und in der Regierung, die mit der globalistischen Elite abhängt, die sich gerade in Davos trifft, und Menschen, deren ideologische Fixierung ist, Polen müsse Russland bis in alle Ewigkeit bekämpfen…Aber wenn Sie heute den normalen Polen auf der Straße fragen, ob er für das korrupte Regime in Kiew  sterben oder den erarbeiteten Fortschritt dafür opfern will, wird er sagen „zur Hölle, nein.“

Wie in Deutschland gibt es auch in Polen inzwischen ukrainischer Flüchtlinge, die die großzügigen Hilfen zu ihren Gusten ausnutzen: „Wir haben inzwischen offizielle Information darüber, daß Ukrainer hier Leistungsmissbrauch betreiben, sie nehmen das Geld aus Polen und fahren zurück in die Ukraine“, weiß Krutin.

Mike Krutin beobachtet die Lage schon lange. Auch in Polen wird unter dem Deckmantel der Demografie – das Land zählt inzwischen knapp 40 Millionen Einwohner, eine massive Einwanderungspolitik betreiben. Bis in den letzten Winkel des Landes höre man überall auf den Straßen ukrainisch. „Wir werden zum mulikultureller Staat gemacht. NGO´s, Regierung und die Medien erzählen, ein bi-nationaler polnisch-ukrainischer Staat sei etwas positives. Aber niemand ist gefragt worden, es gibt dazu keine Wahl, kein Referendum, es passiert einfach seit dem 24. Februar. Politiker erzählen uns, wir können immer mehr Ukrainer aufnehmen, es gibt sogar Bestrebungen, die Grenze zwischen der Ukraine und Polen aufzugeben, ein Polnisch-Ukrainischen Commonwealth  zu schaffen, als Bollwerk gegen Russland, finanziert von der NATO und natürlich den USA“, fürchtet Krutin.

Die regelrechte Blutung des Polens mit Ukrainern sieht er mehr als kritisch: „Das zerstört unsere nationale Identität und unseren Staat und es bringt Konflikte zurück, die es schon vor dem Zweiten Weltkrieg gab, denn die Geschichte zwischen Polen und der Ukraine ist keine schöne.“

Schon in den 30er und 40er Jahren des vergangenen Jahrhunderts gab es unter Stepan Bandera, einem nationalistischer ukrainischer Politiker und Partisanenführer, Bestrebungen nach einer unabhängigen Ukraine. Das gipfelte in den Massakern von Wolhynien, dem sogenannte „Blutsonntag“. „Damals ermordeten ukrainische Nationalisten mehr als einhunderttausend Polen. Sie wurden regelrecht geschlachtet. Mit einer Grausamkeit, die nicht mal die Deutschen und die Sowjets fertiggebracht haben“, berichtet Krutin. Das ist bis heute unvergessen in Polen. „Deshalb ist die Idee, Polen und Ukrainer zu einem Volk in einem Staat zu verschmelzen nicht nur utopisch sondern auch gefährlich“, warnt Krutin.

Wie es weitergeht, nach dem Krieg, darüber gibt es viele – wilde – Spekulationen. Eine davon ist, daß Polen westukrainische Gebiete eingliedert. Er habe bisher noch nirgendwo gehört, daß es solche Bestrebungen innerhalb der polnischen Regierung gibt, so Krutin. Er könne sich aber vorstellen, daß die Flüchtlingswelle so anwachse, daß ein Protektorat unter Führung der amerikanischen, polnischen und rumänischen Armee in der Westukraine entstehen könnte. Wie die Reaktion seitens Belarus und Russlands aussehe, sei nur schwer vorhersehbar. Klar sei, es gebe schon jetzt eine riesige militärische Präsenz der Amerikaner im Süden Polens. Doch wie es weitergeht und wo es endet sei reine Spekulation, dafür sei die Situation einfach zu veränderlich. (MS)

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