Lehrermangel (Symbolbild:Imago)

Bildungskollaps in Deutschland: Immer weniger Lehrer, immer mehr Problemschüler

Die gewollte und durch eine Problemmigration beschleunigte Fundamentalverblödung der Deutschen bildet sich auch in der Tatsache ab, dass trotz immer mehr Zuwanderung immer weniger qualifizierte Lehrkräfte zur Verfügung stehen. Es fehlt inzwischen also nicht nur an Schülern mit Grundkompetenzen in Lesen, Schreiben, Rechnen (oder auch der deutschen Sprache), sondern auch an Menschen, die an diesen Bildungsdefiziten etwas ändern können – geschweige denn wollen.

Dass die Kriterien für den Lehrerberuf selbst an Gymnasien über die Jahre immer weiter aufgeweicht wurden (so können in vielen Bundesländer etwa fachliche Laien und “Seiteneinsteiger” ohne didaktische Erfahrung als Hilfslehrer von den Schulen selbst verpflichtet werden), hat an diesem Misstand nichts geändert – im Gegenteil: Der Deutsche Lehrerverband (DL) beklagt den aktuellen personellen Schwund im Bildungswesen als den “größten Lehrkräftemangel seit 50 Jahren” und sieht darin eine erhebliche Bedrohung für die Zukunftschancen der Jugend (Bemerkung am Rande: ironischerweise hat diese Jugend selbst bekanntlich andere, ihnen von interessierten Kreisen manipulativen eingetrichterte “Zukunftsprobleme“, Stichwort Klimawahn).

Ausblendung der wahren Gründe

Diplomatisch und rücksichtsvoll gegenüber den Regierenden, die die eigentlichen Gründe der Misere zu verantworten haben (Absenkung der schulischen Anforderungen, zunehmender Eintrag soziokultureller Konflikte in den Schulalltag und zu schlimmer Letzt dann noch die Folgen der Corona-Politik) flüchtet sich DL-Präsident Heinz-Peter Meidinger in eher technisch-abstrakte Begründungen: Der Lehrkräftemangel, findet er, sei zu einem großen Teil “hausgemacht”, beruhe somit also “auf Versäumnissen der Bildungspolitik in den letzten zehn bis 15 Jahren”. Zum einen sei viel zu lange der “seit 2012 beobachtbare Geburtenanstieg in Deutschland ignoriert worden”, zum anderen sei zugelassen worden, dass Abertausende von Lehramtsstudienplätzen in den letzten Jahrzehnten abgebaut wurden.

Der Elefant im Raum wird auch hier also wieder nur gestreift: Deutschland hat sich in den letzten 20 Jahren nicht nur analphebetische und unterqualifizierte Migranten ins Land geholt, deren einzige Produktivität in der Fortpflanzungsrate bestand; es hat auch zur Bewältigung der daraus resultierenden Mehrbelastungen nichts unternommen. Immer ist es das gleiche Problem, ob auf dem Wohnungsmarkt, der Energieversorgung, dem Sozial- und Rentensystem oder eben in der Bildung: Man nimmt Millionen Menschen auf und tut so, als hätte dies überhaupt keinen Einfluss auf die etablierten Strukturen und Regelkreise. An die Wand fahren kann gar nichts, weil dies sein darf – und wer vorm Gegenteil warnt, dem wird erstens “Fremdenfeindlichkeit” (seit ca. 2020: “Rassismus”) vorgeworfen und zweitens um die Ohren gehauen, Zuwanderung sichere unsere Zukunft und unseren Wohlstand. Ende der Diskussion.

Ukrainer(innen) könnten die temporäre Lösung sein

Man darf gespannt sein, wann die Politik sich den wahren Ursachen stellt und die entsprechenden Konsequenzen zieht. Pragmatische Lösungen gäbe es zuhauf: Wieso etwa werden nicht die überdurchschnittlich qualifizierten Ukrainerinnen im Land verstärkt als Lehrkräfte eingesetzt? Sie sind – wie mittlerweile fast jeder Europäer – besser gebildet als die meisten Deutschen, da das (teilweise noch auf dem strengdisziplinierten Schulsystem der Sowjetunion basierende und leistungsorientierte) Schulsystem der Ukraine einer der wenigen Pluspunkte dieses Staates darstellt. Hier könnte man recht schnell Entlastung schaffen.

Immerhin hat nun die Ständige Wissenschaftliche Kommission (SWK) auf Anweisung der Kultusministerkonferenz Empfehlungen zum Umgang mit dem akuten Lehrkräftemangel erarbeitet. Der Vorschlag, aus den Heerscharen von Flüchtlingen die geeigneten Hilfslehrkräfte herauszupicken, ist natürlich wieder nicht dabei. Für den DL ist etwas anderes wichtig: Laut Meidinger dürften bei allen notwendigen Notmaßnahmen – er nennt hier die  Anwerbung und Nachqualifizierung von Quereinsteigern, die  Unterbrechung “attraktiverer Beschäftigungsangebote an Lehrkräfte im Ruhestand” und die  Gewinnung von Lehramtsstudierenden als Unterrichtsaushilfen – die Unterrichtsstandards nicht abgesenkt werden. Angesichts der Zustände in vielen deutschen (Problem-)Schulen stellt sich allerdings die Frage, ob dies überhaupt noch möglich ist. (DM)

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