Frauen-Umkleide: Nur eine von vielen Locations, die männlichen "Transfrauen" offen stehen (Symbolbild:Imago)

Biologische Männer in der Frauenkabine: Das Zeitalter der Spanner hat begonnen

Die praktischen Folgen der – in vielen dekadent-westlichen Zerfallsgesellschaften auf Betreiben globaler NGO-Aktivisten quasi synchron eingeführten  Transgender-Beschlüsse, durch die eine linksideologische und absurde Agenda in Gesetzesform gegossen wurde, sind vielen jener in ihrer Tragweite noch gar nicht bewusst, die diese kaputte Zeitgeistverirrung als überfällige Emanzipation und zivilisatorische Errungenschaft feiern. Tatsächlich werden in zunehmendem Maße Schutzräume von Frauen für Missbrauch geöffnet und Übergriffigkeiten durch per Sprechakt umgemodelte “Geschlechtsidentität” erleichtert. Die Beispiele für solche Fälle sind inzwischen Legion.

So konnte diese Woche in Schottland nur durch erheblichen Druck auf Regierungschefin Nicola Sturgeon verhindert werden, dass eine „Transfrau“, die noch vor ihrer Geschlechtsumwandlung auf eigenen Wunsch in ein Frauengefängnis verlegt worden war und dort in drei Jahren zwei Frauen vergewaltigt hatte, nach der Operation erneut in eine Haftanstalt für Frauen verbracht wurde. „Ich hoffe, das trägt zur Beruhigung der Öffentlichkeit bei“, erklärte Sturgeon geradezu zynisch, als handele es sich dabei um eine aufgebauschte Petitesse. Dabei stehen sie und ihre Partei hinter einem Gesetz, das es jedem ermöglichen würde, sein Geschlecht nach Belieben zu wechseln. In Schottland und weiten Teilen Großbritanniens ist eine hitzige Debatte über den Entwurf entbrannt, die britische Regierung hat ihr Veto gegen das Gesetz angekündigt, das eine neue Dimension im allgegenwärtigen Gender-Wahn markiert, der sämtliche biologischen Tatsachen außer Kraft setzen will. Doch auch in Deutschland plant die Ampel-Koalition mit ihrem „Selbstbestimmungsgesetz“ eine ähnliche Gesetzesänderung. Jugendlichen ist es ihr zufolge fortan erlaubt, über die Köpfe ihrer Eltern hinweg, eine beliebige Änderung ihres Geschlechts vornehmen zu lassen.

“Das beste Geschenk, das ich bekommen durfte”

Die beiden Vergewaltigungen im schottischen Frauengefängnis sind nur einer von vielen Vorboten dessen, was Frauen an Voyeurismus und körperlicher Gewalt droht, wenn sich jeder Mann per Federstrich zur Frau erklären kann und es auch noch bestraft wird, wenn man sich weigert, diese Idiotie nicht kritiklos mitzutragen. In den Niederlanden hat es die 31-jährige „Transperson“ Marjolein Schepers geschafft, vorübergehend in eine Fußballmannschaft von Mädchen unter 20 Jahren aufgenommen zu werden. Nach ihrer Geschlechtsumwandlung ließ sie sich beim nationalen Fußballverband als Frau registrieren. Fußball sei von klein auf “ihre Leidenschaft” gewesen, erklärte sie.  Der Psychologe, der sie bei ihrem Transformationsprozess begleitete, konstatierte gar, dass sie „am Rande des Burnouts“ stehe, wenn sie nicht endlich Fußball spielen dürfe – natürlich bei Frauen. Dafür nimmt sie sogar eine Fahrt von 200 Kilometern auf sich.

Dabei war die eigentliche Leidenschaft wohl eher junge Frauen: „Im letzten Frühjahr hatte ich die beste Zeit meines Lebens“, jubelte er/sie, und bekannte sich frech dazu, wie famos es sei, sich endlich nicht mehr in einer Männerkabine umziehen zu müssen, sondern in der Frauenumkleide willkommen zu sein dürfen”. Dass dort also ein weiterhin biologischer Mann vor jungen Frauen blank ziehen darf, bezeichnete sie als „das beste Geschenk, das ich bekommen konnte“. Der niederländische Fußballverband kam im besagten Fall schließlich insoweit noch zur Besinnung, dass er Schepers untersagt, in einer Mannschaft spielen zu dürfen, die nur aus unter 20-jährigen Mädchen besteht. Der jedoch pocht nun, nach seiner willkürlich gewandelten Geschlechtsidentität auch auf eine eigene Altersidentität: „Ich bin 31 Jahre alt, aber ich fühle mich nicht so. Ich bin voller Hormone und fühle mich wie ein 15-jähriges Mädchen“, erklärte er/sie unbeirrt und pocht auf Spielerlaubnis bei den jungen Frauen. Der Verband habe „Angst, dass ich zu stark bin, um mit und gegen junge Mädchen zu spielen. Das ist nicht der Fall, und man kann das nicht von einem Stuhl in Zeist (dem Sitz des Verbandes) aus beurteilen“. Mit dieser weiteren Anekdote ist bereits vorgezeichnet, womit sich Frauen und Mädchen konfrontiert sehen werden, wenn diesem Wahnsinn nicht schleunigst Einhalt geboten wird. (TPL)

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