Sahra Wagenknecht (Bild: shutterstock.com/Von photocosmos1)
Sahra Wagenknecht (Bild: shutterstock.com/Von photocosmos1)

Fake-News vom Spiegel: Wagenknecht will keine AfD-Unterstützung auf Demonstration – die hat auch nicht dazu aufgerufen

Fake-News: Das Spiegel behauptet, der AfD-Vorsitzende Tino Chrupalla habe zur Teilnahme bei der Promi-Demo der Linken am Brandenburger Tor aufgerufen und freut sich nun, dass Sahra Wagenknecht die AfD-Unterstützung nicht will.

Die Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht und die Frauenrechtlerin Alice Schwarzer haben in einem gemeinsamen „Manifest für Frieden“ vor einer Eskalation des Ukraine-Konflikts gewarnt. Spätestens wenn die ukrainischen Streitkräfte die Krim angreifen sollten, werde der russische Präsident Wladimir Putin „zu einem maximalen Gegenschlag“ ausholen, so nur eine der Befürchtungen. Mainstreammedien samt ihrem Quoten-Clown Jan Böhmermann echauffierten sich über so viel Friedenswillen. Letztgenannte öffentlich-rechtliche Systemtrompete befand es als verwerflich, dass AfD-Co-Chef Tino Chrupalla auf Twitter mitteilte:

“Ich habe diese Petition für den Frieden unterzeichnet. Im Einsatz für den Frieden sollten Parteigrenzen keine Barrieren sein. Noch fehlen Tausende Unterschriften. Unterzeichnen deshalb auch Sie!”

Der Spiegel freute sich daraufhin, mitteilen zu können, dass die Linkenpolitikerin Sahra Wagenknecht auf ihrer Demonstration am 25. Februar vor dem Brandenburger Tor keine Unterstützung der AfD haben wolle. Wagenknecht wird mit den Worten zitiert: “Wir haben mit der Auswahl unserer Erstunterzeichner deutlich gemacht, mit wem wir zusammenarbeiten und von wem wir uns Unterstützung erhoffen – und von wem eben auch nicht.”

Das Relotius-Blatt, ganz im Fake-News-Modus, behauptet in seinem Artikel weiter, Chrupalla habe zu der Kundgebung aufgerufen. Genau das hat er aber eben nicht. Auf Twitter teilt der AfD-Vorsitzende mit:

 

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