Gibt nix mehr!: Soros dreht deutschen Linksaktivisten den Hahn zu - Foto: Imago

Spektakuläre Abfuhr für den Spekulanten Soros

Keiner der Politmarionetten des Wertewestens hätte es gewagt, den mit Finanzspekulationen zum Multimilliardär gewordenen George Soros auf offener Bühne eine solche Abfuhr zu erteilen wie der indische Außenminister Jaishankar. Der bezeichnete den gebürtigen Ungarn mit amerikanischer Staatsbürgerschaft als „alt, reich, rechthaberisch und gefährlich“.
Von Wolfgang Hübner
Anlass dazu hatte der 92-jährige Soros mit abfälligen Äußerungen über den demokratisch gewählten indischen Ministerpräsidenten Modi auf der Münchner Sicherheitskonferenz gegeben. Soros, der sich mit dem Einsatz seiner vielen Milliarden politischen Einfluss in vielen Staaten erkauft hat und angeblich für „Demokratie“ und „offene Gesellschaften“ kämpft, nimmt es Modi erkennbar übel, dass dieser sich nicht in die Front gegen Russland und China einreiht.
In Deutschland wird jede Kritik an Soros, dessen spekulative finanzielle Machenschaften schon ganze Länder und mit ihnen unzählige Menschen ins Unglück gestürzt haben, sogleich unter den Verdacht des Antisemitismus gestellt, weil er Jude ist. Dieses Manöver ist ebenso durchschaubar wie bislang erfolgreich. Doch die Hindunationalisten in Indien kümmert das überhaupt nicht, wie die Reaktion des Außenministers gezeigt hat. Soros ist nur der Patriarch unter all den superreichen Milliardären auf der Welt, die sich mit ihren Geldmassen in die Politik einmischen und inzwischen eine neue internationale Feudalklasse bilden. Dazu gehören vor allem die amerikanischen Tech-Profiteure wie Jeff Bezos, Mark Zuckerberg, Elon Musk oder auch der vermeintliche Philanthrop Bill Gates. Jeder von ihnen allein ist reicher als manche Staaten auf der Welt.
Und selbstverständlich gibt es solche Superreichen auch in anderen Ländern, nicht zuletzt in Deutschland. Hierzulande bleiben sie deutlich mehr im Hintergrund als in den USA. Doch die Schwarz, Kühne, Klatten, Quandt oder die Albrecht-Familien können auch unauffällig großen Einfluss nehmen. Unter den Politikern von CDU/CSU und FDP gibt es nicht wenige, die von extrem wohlhabenden Personen gefördert worden sind und diesen ihre Karriere verdanken. Die neue internationale Feudalklasse der Multimilliardäre wäre noch viel mächtiger, wenn Russland und China ihren Oligarchen freien Lauf geben würden. Soros besonderer Hass auf diese beiden Großreiche rührt nicht zuletzt daher, dass die autoritären Regierungen in Moskau und Peking ihren Superreichen Grenzen setzen in der politischen Einflussnahme.
Im Wertewesten ist das ganz anders. Das zeigen nicht nur die vielfältigen Umtriebe von Soros und seinem Netz von sogenannten „Nichtregierungsorganisationen“, sondern hat auch die mehr als fragwürdige Rolle von Bill Gates im Corona-Geschehen dokumentiert. Von den Politikern in den europäischen Fassadendemokratien wie Deutschland ist kein echter Widerstand gegen die Anmaßungen der neuen Feudalklasse zu erwarten. Umso wichtiger ist es, sich nicht von fadenscheinigen Vorwürfen des „Antisemitismus“ beeindrucken zulassen, zumal längst nicht alle Milliardäre Juden sind. In Deutschland zum Beispiel ist kein einziger der zehn reichsten Deutschen Jude.

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