Grüne Opfer: amarklc/Shutterstock

Sauber: Rügen wehrt sich gegen neue LNG-Terminals

AltenkirchenMan kann nur hoffen, dass die grünen Umwelt- und Naturzerstörer endlich mal aufgehalten werden. Hier wäre mal so ein Ansatz:

34 Bürgermeister der Insel Rügen fordern die Bundesregierung dazu auf, ein Flüssigerdgas-Terminal-Projekt vor der Insel zu stoppen. “Die Bundesregierung wird mit dem Bau und jahrzehntelangen Betrieb des größten LNG-Terminal-Projekts Europas direkt vor Rügen das Ökosystem der Insel irreparabel zerstören”, warnen die Bürgermeister. Das Vorhaben sei “im höchsten Maße” umwelt- und klimaschädigend.

“Wir fordern die Bundesregierung auf, die offenkundig überstürzten Pläne auszusetzen und einen breiten Dialog mit allen Interessengruppen und Experten in Gang zu bringen”, heißt es in ihrem Aufruf. Man werde “mit aller Entschiedenheit und den uns zur Verfügung stehenden Mitteln” gegen das Projekt an Rügens Küste vorgehen. “Von unseren Politikern, die die ökologische Transformation unserer Gesellschaft in Angriff nehmen möchten, erwarten wir deutlich mehr Haltung und Ehrlichkeit, was das Vorhaben und seine Auswirkungen auf Natur, Landschaft und Ostsee betrifft”, schreiben die Bürgermeister.

Was die Energiekrise und die Konsequenzen für die Gesellschaft angehe, zeige man sich bereits solidarisch: So führe “doch längst das LNG-Terminal in Lubmin zu einer starken Belastung für unsere Insel, durch den erhöhten Schiffsverkehr vor der Küste”, heißt es.

Rügen ist nicht der einzige “Küstenort”, der von den Grünen geopfert werden soll. Aber es ist fraglich, ob sich auch alle gegen diese Zerstörungswut zu wehren wissen. (Mit Material von dts)

 

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