Globalistische und dubiose Lobbyisten steuern die deutsche Politik (Foto:Jouwatch)

Klima-Volksentscheid von Berlin: Finanziert von millionenschweren US-Strippenziehern

Am 26. März findet in Berlin ein Volksentscheid statt, der die Stadt dazu verpflichten will, bereits 2030, anstatt erst 2045 „klimaneutral“ zu werden, wie es die Ampel-Regierung anstrebt. Abgesehen davon, dass die eine Frist so irrsinnig ist, wie die andere, würden die Forderungen des Volksentscheids nicht nur zum gerichtlich einklagbaren Verbot des Autoverkehrs, sondern zum endgültigen wirtschaftlichen Zusammenbruch der Hauptstadt führen.

Dies stört jedoch weder die Initiatoren dieser Idiotie noch ihre Geldgeber  – die in weit größerem Umfang als bislang angenommen aus den USA kommen. Zu den Großspendern gehören etwa das deutschstämmige Ehepaar Albert Wenger und Susan Danziger, die sich über ihre in New York ansässige Eutopia Foundation mit 475.000 Euro an der Finanzierung dieses selbstzerstörerischen Projektes beteiligen.

Handfeste Profitgier

Wenger ist als Partner bei der New Yorker Wagniskapital-Firma „Union Square Ventures“ tätig, wo er, wie es heißt, „vor allem den Klima-Fonds vorantreibt, über den das Unternehmen zielgerichtet in Technologien investiert, die den Klimawandel abmildern oder die Anpassung an neue Bedingungen unterstützen“.

Es ist also auch handfeste Profitgier, mit der hier am Klimawahnsinn verdient werden soll, wenn die Eheleute auch betonen, dass sie „tiefe Verbindungen“ nach Deutschland hätten und die alte Heimat regelmäßig besuchen würden. Danzinger erklärte gar pathetisch: „Ich habe Berlin neu angenommen und Berlin mich.“ Dass man die fast eine halbe Million Euro teure Spende als hierzulande hoch bezeichnet, ist für Wenger ein völliges Rätsel: „Ich denke, es ist kein großer Betrag, wenn man sich die Klimakrise und ihre Auswirkungen auf die Menschheit anschaut“, meint er.

Massiver Einfluss auf deutsche Politik

Weitere immerhin 6.000 Dollar kamen von der Tides Foundation mit Hauptsitz in San Francisco, die unter anderem bereits die linksradikale Bewegung „Black Lives Matter“ unterstützt hatte. Auch deutsche Unternehmen steuerten teils Hunderttausende Euro bei, sodass der Volksentscheid insgesamt 1,2 Millionen Euro an Spenden zusammenbekommen hat. Vor allem die Unterstützung aus Übersee überrascht jedoch nicht: US-Milliardäre und Millionäre unterstützen auch die Klimasekte „Letzte Generation“, unter anderem über den Climate Emergency Fonds in Kalifornien.

Die Unionsfraktionsvizevorsitzende Andrea Lindholz (CSU) bezeichnete es als „höchst problematisch“, dass fast drei Viertel der Spenden zur Finanzierung des Volksbegehrens aus den USA kämen. „Mit mehreren Hunderttausend Euro wird offenbar versucht, aus der Ferne massiv Einfluss auf die Politik in Deutschland auszuüben“, kritisierte sie und betonte, dass Spenden an Parteien aus dem Nicht-EU-Ausland „dem Grundsatz nach verboten“ seien. Dies wird jedoch offensichtlich von vermeintlichen Philanthropen gezielt umgangen. (DM)

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