Kretschmann (Foto:Imago)

Linke Nummer! Mit Kretschmann ein weiterer Grüner im ZDF-Verwaltungsrat

Damit die links-grüne Machtbasis im ZDF-Verwaltungsrat gefestigt und das dumm-dämliche deutsche Zwangsgebührenvolk noch stringenter auf Kurs gebracht werden kann, hat nun der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann als Nachfolger von Bayerns Corona-Ministerpräsident Markus Söder nun seinen grünen Hintern dort platziert.

Die Länderchefs einigten sich bei der Ministerpräsidentenkonferenz am Donnerstag in Berlin darauf, dass trotz massiver Kritik an der politischen Zusammensetzung ein weiterer Politfunktionär seinen Hintern im ZDF-Verwaltungsrat, das Fake-Gremium, das dem Zwangsbeitragszahler als “Kontrollinstanz” verkauft wird und den Programmdirektor, den Chefredakteur und den Verwaltungsdirektor im öffentlich-rechtlichen Meinungsdiktat bestimmen, platzieren konnte. Der bayerische Corona-Fürst Markus Söder hatte sein Amt im benannten Kontrollgremium im Dezember wegen angeblich “umfangreicher Verpflichtungen in Bayern” niedergelegt. In blau-weißen Weißwurstuniversum wird Anfang Oktober ein neuer Landtag gewählt.

Immer wieder wurde kritisiert, dass in den Aufsichtsgremien des ZDF zu viele staatsnahe Personen und Institutionen vertreten seien. Ferdinand Kirchhof, ehemaliger Vizepräsident des Verfassungsgerichts, verwies darauf, dass das Grundgesetz verbiete, den öffentlichen Rundfunk für „staatliche Zwecke zu instrumentalisieren“.

Irrerweise sei jedoch daraus nicht abzuleiten, dass Staatsvertreter nicht in den Aufsichtsgremien vertreten seien dürften. Was für eine Verarschung im öffentlich-rechtlichen Theater gespielt wird, zeigt die Zusammensetzung des ZDF-Verwaltungsrates. Er hat zwölf Mitglieder. Acht werden von dem zweiten Aufsichtsgremium, dem Fernsehrat, gewählt. Diese acht Mitglieder dürfen weder Teil einer Regierung noch Mitglied des Bundestages oder von Landtagen sein. Hinzu kommen vier Vertreter der Länder. Zuletzt waren noch drei Länderchefs in dem Aufsichtsgremium vertreten, das die “Arbeit des ZDF-Intendanten kontrolliert und auf die Wirtschaftlichkeit achtet”: die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD, Vorsitzende), Brandenburgs Regierungschef Dietmar Woidke (SPD) und Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU). (SB)

 

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