Neulich in Deutschland (Foto: Halawi/Shutterstock)

Arabische Straßennamen, geschändete Wilhelm-Denkmäler: Kapituliert Deutschland?

Es sind stets nur kleine Mosaiksteinchen, doch sie fügen sich unerbittlich zu einem immer klareren Gesamtbild: Deutschland schafft sich ab, viel schneller, als dies Thilo Sarrazin vor 14 Jahren ahnen konnte. In Düsseldorf wurde am Wochenende unter großem Hurra der islamophilen Einwanderungslobby das erste arabische Straßenschild enthüllt. Parallel wurde in Köln unter großem Desinteresse der Bevölkerung das Kaiser-Wilhelm-Denkmal von Klima-Briganten geschändet.

Von Daniel Matissek für Auf1-info

Beide Ereignisse zeigen wie unter dem Brennpunkt den schleichenden kulturellen, geistigen und moralischen Verfall Deutschlands. Inzwischen kann niemand mehr leugnen, dass die Gesellschaft im Narrenhabitat BRD an ihrer eigenen speziellen Mischung aus Selbsthass und Toleranzbesoffenheit zugrunde geht – und zwar schneller, geräuschloser und gründlicher, als es den christlichen Byzanthinern Kleinasiens nach der anatolischen Landnahme, den Inka nach der spanischen Conquista oder den First Nations Nordamerika nach den europäischen Siedlungswellen einst widerfuhr.

Aus nach Jahrtausenden deutsch-germanischer Geschichte?

Deutschland blickt seit der Schlacht im Teutoburger Wald auf zwei Jahrtausende bewegter Geschichte zurück – und könnte in fünfzig, spätestens hundert Jahren selbst Geschichte sein, wenn nicht ein rapides Umdenken und Umsteuern einsetzt. Auf seinem Grabstein wird dann in arabischen Schriftzeichen eingemeißelt stehen: „Sie kämpften bis zuletzt gegen Rassismus, Nationalismus und für die bunte Gesellschaft.”

Beide Vorgänge – die bejubelte Straßennamen-Enthüllung wie auch der Denkmalfrevel von Köln – künden tatsächlich von ein und demselben Phänomen: Der bedingungslose Weigerung der Noch-Deutschen, auch nur einen Pfifferling auf die Bewahrung ihrer eigenen Identität, Geschichte, Traditionen, Sprache und nationale Selbstbehauptung zu geben. Dass es bei den Tätern von Köln ausnahmsweise keine Aktivisten der „woken Cancel-Culture“, sondern einer anderen linksextremistischen Strömung waren – nämlich die Klimaterroristen der „Letzten Generation“ – ist dabei sekundär. Die Verachtung für das eigene Land ist immer dieselbe.

Von der Reichsgründung zur Rheinaustrocknung

Die Idiotie der Begründung war diesmal besonders staunenswert: Während sie das Reiterstandbild auf dem Jahr 1871 des Reichsgründungskaisers Wilhelm I. an der Hohenzollernbrücke in Köln mit orangener Farbe übergossen, grölte eine der beteiligten „Aktivistinnen“ im üblichen irren Duktus der Endzeitsekte wirre Parolen: „Wie können wir als Kölner und Kölnerin einfach dabei zusehen, wie der Rhein austrocknet? Wie können wir dabei zusehen, wie unsere Stadt auf eine Welt zusteuert, in der nichts mehr so sein wird, wie wir es kennen?“, brüllte sie hysterisch.

Nach 20 Minuten (!) geruhte dann endlich auch die Polizei einzutreffen, führte die Täter ab und sperrte den Bereich rund um das Denkmal ab. Strategisch war die Aktion Teil der aktuellen Erpressungskampagne, mit der die „Letzte Generation“ bundesweit Städte dazu zwingen will, sich hinter ihre absurden Forderungen zu stellen, wenn sie nicht mit weiteren Verkehrsblockaden und Anschlägen auf Kunst und Bauwerken rechnen wollen. Es handelt sich dabei übrigens um dieselbe Bewegung, die Verfassungsschutzpräsident Thomas Haldenwang ganz dufte findet und deren Engagement fürs Klima er ausdrücklich würdigte. Und dass, obwohl es wiederholt zu lebensgefährlichen Verkehrsblockaden, schweren Sachbeschädigungen und Kunstzerstörungen kam.

Kulturmarxismus wirkt von oben

Der endzeitdeutsche Ikonoklasmus geht allerdings nicht nur von marodierenden „Aktivisten“ auf der Straße aus, sondern beginnt schon ganz oben im auf links gezogenen Staatsapparat: Dort, wo eine grüne Außenministerin Annalena Baerbock das Bismarck-Zimmer ihres Ministeriums umbenennen lässt, wo eine schwarze Ex-Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer Fotos des roten Ex-Kanzlers Helmut Schmidt in Wehrmachtsuniform aus Kasernen abhängen ließ und wo eine grüne Kulturstaatsministerin Claudia Roth die Bibelinschrift der wiedererrichteten Kuppel des Berliner Stadtschlosses verhüllen lässt.

Reihenweise werden in Deutschland, vor allem in Berlin, Straßen und Plätze umbenannt, die irgendeine toxische Verbindung zur „kolonialen“ Vergangenheit Deutschlands haben sollen. Auch Bildungseinrichtungen müssen dran glauben. Die Wilhelms-Universität Münster beschloss aus demselben Grund der herbei halluzinierten postkolonialen Scham, Kaiser Wilhelm II. (Enkel des in Köln beschmierten Wilhelm I.) aus ihrem Namen zu tilgen und sich fortan nur noch „Universität Münster” zu nennen.

Dummdreiste Arabesque

So unerbittlich man Verfehlungen der eigenen Geschichte ins Gericht geht, so großzügig sieht man über solche der Einwanderungskulturen hinweg: Fast zur selben Zeit, da die Wilhelm-Statue in Köln verunstaltet wurde, enthüllten Honoratioren im benachbarten Düsseldorf das Straßenschild der Ellerstraße in arabischer Sprache – der Sprache der islamischen Eroberung, die 1.400 Jahre lang mit dem Schwert zu ihren unterdrückten Völkern gelangte. Doch das spielt alles keine Rolle.

Das mit großem Abstand dümmste und dreisteste „Argument” für diese „Arabesque“ bot der syrisch- und damit selbst arabischstämmige Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland (ZMD) auf, Aiman Mazyek, der twitterte: „Düsseldorf zeigt Vielfalt und zollt eingewanderten Deutschen Respekt!”

Was ist eigentlich „Respekt“?

Wandern hier also Deutsche in ihr eigenes Land ein? Oder ist inzwischen jeder Erdenbürger (einschließlich jedem Araber) schon Deutscher, da die deutsche Staatsangehörigkeit bald für jeden gilt – auch wenn er noch gar nicht nach Deutschland eingewandert ist?

Andererseits ist es vermutlich nur konsequent, wenn den arabischen Einwohnern nun derselbe offizielle „Respekt“ entgegengebracht wird wie den arabischen Clans in NRW. Und damit der „Respekt“ besonders deutlich wird und die Einwohner Deutschlands von gestern und heute begreifen, wer die neuen Herren im Lande sind, wurde das arabische Schild sogar über dem deutschen Straßenschild angebracht. Wenn schon Kapitulation – meint der bundesdeutsche Zipfelmützenträger mit der ihm eigenen Gründlichkeit wahrscheinlich –, dann richtig!

Arabische Bevölkerungsmehrheit im Quartier heißt jetzt „Vielfalt“

Im Beisein der Anwesenheit der marokkanischen Generalkonsulin und von Vertretern muslimischer Organisationen (die sich vermutlich ihr inneres Grinsen über diese schändliche Selbsterniedrigung beziehungsweise Verachtung über so viel kriecherische Schwäche kaum verkneifen konnten) ließen die Düsseldorfer Stadtoberen nichts aus, um die Zeremonie als neuerliches Zeichen der „Vielfalt” zu verkaufen. Mindestens zehn weitere arabische Straßennamen sollen in Kürze folgen.

Der Grund übrigens, warum ausgerechnet die Düsseldorfer Ellerstraße in diesen zweifelhaften Genuss kam, wurde vom Problem zum Gewinn umgedichtet: Mit dem arabischen Straßenschild werde dem Umstand Rechnung getragen, wie sehr sich die mehrheitlich Arabisch sprechenden Bewohner der Straße doch angeblich mit Stadt und Land „identifizieren” würden.

Schilder in der Sprache der Landnehmer

Die Beschilderung von Straßen in der Sprache der Landnehmer und erweislich anpassungsunwilligen (weil eben gerade nicht integrierten, sondern in Brückenkopfgemeinschaften auftretenden) Einwanderer umzudeuten zum Zeichen ihrer Identifikation: Auf diesen propagandistischen Selbstbetrug muss man erst einmal kommen! Vermutlich gelten dann auch Muezzinrufe demnächst als Zeichen der Identifikation mit dem christlichen Glauben? Klar ist: Wenn der der arabische Bevölkerungsanteil noch mehr angewachsen sein wird, kann man die deutschen Schilder einfach ganz abmontieren – weil diese dann eh niemand mehr lesen kann.

So verrät ein Land seine Sprache in Wort und nun auch Schrift, und öffnet sich immer fanatischer dem Multikulti-Wahn, indem es seine Wurzeln und Eigenarten vollends zur Disposition stellt und die eigene Vergangenheit und Kultur abstreift, während es alle Schleusen für die weitere ethnische und öffentliche Orientalisierung und Islamisierung sperrangelweit geöffnet hält. Ist das nun endgültig das „Finis Germaniae“: Hören wir die Totenglocken für das deutsche Volk läuten? Der passive, bundesrepublikanische Spießer kann jedenfalls nicht mehr sagen, all das ginge ihn nichts an…

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