ZDF-Zumutung Jan Böhmermann (Foto:Imago/Viadata)

Peinlicher geht ‘s nicht mehr: Schon wieder Grimme-Preis für ZDF-Brechmittel Böhmermann

Wer zum Masochismus neigt, kann sich am 21. April um 22.25 Uhr auf “3sat” eine zweistündige Zusammenfassung (!) der inzestuösen Selbstbeweihräucherung des linken deutschen Medienkartells antun, die unter der Bezeichnung “Grimme-Preis” firmiert: Die seit 1964 verliehene Auszeichnung sollte ursprünglich eigentlich “herausragende Beiträge im Journalismus” und im Unterhaltungsbereich würdigen. Seit vielen Jahren ist die Verleihung jedoch zu einer Fremdschäm-Veranstaltung degeneriert, bei der sich die immer gleichen Figuren Preise für die immer gleichen vorhersehbaren Ausdrücke ihrer Ideologie nachwerfen. Das ZDF wird in diesem Jahr allein mit sieben Auszeichnungen bedacht. Darunter ist auch einmal mehr der vom Sender als „Satiriker“ verkaufte linksradikale, uninspirierte, unoriginelle und unlustige, aber dafür umso  verlogenere Demagoge Jan Böhmermann erhalten, der den Grimme-Preis bereits zum sechsten (!) Mal für seine primitive woke Propagandashow „ZDF Magazin Royale“ einsacken darf.

Noch lächerlicher als dieser Umstand ist die Begründung des Grimme-Instituts für diese inflationäre Preisflut zugunsten dieses fleischgewordenen Brechmittels: „Eigene Rechercheleistungen und für ein größeres Publikum satirisch aufbereitete Informationen, die sonst nur ein Fachpublikum erreicht hätten, sind zum Markenzeichen des „ZDF Magazin Royale“ geworden“, schwadroniert die Jury. Das Themenspektrum sei „beeindruckend“ – vom Angriff Russlands auf die Ukraine über das Klima bis zum deutschen Schlager. Böhmermann mache daraus „Unterhaltung mit Informationswert – oder Information mit Unterhaltungswert, ganz wie man will“.

Vulgärmoralismus im Dienste linker Propaganda

Selten so gelacht: In Wahrheit gibt es kein Thema, dass Böhmermann mit seinem Vulgärmoralismus nicht als Vorwand für linke Propaganda und Hetzkampagnen gegen Andersdenkende missbraucht hätte – was das genaue Gegenteil von Satire ist. Er tut nichts anderes, als der Dummheit und den Vorurteilen seiner komplett humorlosen Klientel ein pseudosatirisches Mäntelchen umzuhängen. Dass er liberale Politiker und Journalisten, die nicht in sein einfältiges Weltbild passen, mit der RAF verglich und sie auf einem entsprechend nachempfundenen Plakat zum Abschuss freigab, war nur eine der schlimmeren seiner zahllosen Entgleisungen. Seine Sendung geht bereits ins zehnte Jahr – was heißt, dass dieser Müll in mehr Jahren für Grimme-preiswürdig befunden wurde als nicht.

Schon das offenbart die ganze Lächerlichkeit dieser politisch-korrekten Nabelschau, die natürlich vom Gebührenzahler zwangsfinanziert werden darf – ebenso wie die Beleidigungen Böhmermanns. Allerdings wundert man sich hierzulande über nichts mehr: Böhmermann erhielt auch schon die sogenannte “besondere Ehrung” des Deutschen Volkshochschul-Verbandes (DVV), die ebenfalls auf den Preisstifter Adolf Grimme zurückgeht – der angesichts dieses Missbrauchs seines Stiftungsgedankens im Grab rotieren dürfte. Die Posse um das Böhmermann-Preisabo zeigt, dass dieser völlige Narrenfreiheit genießt – und ebenso, dass dem deutschen Medienbetrieb inzwischen jeglicher Qualitätsanspruch abhandengekommen ist.

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