Habecks Wärmepumpen-Schwindel: Am Ende profitiert das Ausland (Foto:Wikicommons)

Wartungskosten für Wärmepumpen im Vergleich zur Gasheizung

Um in Deutschland die Wärmewende voranzutreiben, setzt die Ampelkoalition in Zukunft verstärkt auf Wärmepumpen als Alternative zu Gasheizungen gesetzt. Jedoch darf man neben den hohen Anschaffungskosten einer Wärmepumpe auch einen weiteren wichtigen Kostenfaktor nicht unterschätzen: die regelmäßigen Wartungskosten. Nur durch eine sorgfältige Wartung kann die veranschlagte Lebensdauer einer Wärmepumpe sichergestellt werden (Giga: 30.03.23)

Ein Beitrag von Blackout-News

Wichtige Fakten zur Wartung von Wärmepumpen

Wie bei Gasheizungen ist auch bei Wärmepumpen in regelmäßigen Abständen eine Wartung durch einen Fachmann erforderlich. Je nach Hersteller wird eine Wartung alle ein bis drei Jahre empfohlen. In der Praxis ist jedoch vom Hersteller meist eine jährliche Wartung vorgeschrieben. Dabei erfolgt insbesondere eine Überprüfung und ein eventueller Austausch von Filter und Pumpen. Zudem muss die Dichtigkeit der Anlage gecheckt und das Kältemittel überprüft werden, um sicherzustellen, dass der Wärmetausch und damit die Hauptfunktion der Wärmepumpe einwandfrei funktioniert. Nur durch eine regelmäßige und fachgerechte Wartung wird die Effizienz und Lebensdauer der Wärmepumpe gewährleistet.

Die Wartung von Wärmepumpen und Gasheizungen im Vergleich: Welche Kosten sind zu erwarten?

Laut Bosch betragen die Kosten für die vorgeschriebene jährliche Wartung einer Wärmepumpe etwa 300 Euro. Bei Luft-Luft-Wärmepumpen fallen etwas höhere Kosten an, da dort regelmäßig auch der Austausch der Filter erfolgen muss. Die Höhe der Wartungskosten hängt jedoch stark von der Art und Leistung des jeweiligen Geräts ab. Bei Modellen mit mehr als drei Kilogramm Kältemittel ist außerdem eine jährliche Dichtheitsprüfung vorgeschrieben, allerdings kommen diese Geräte im privaten Gebrauch eher selten zum Einsatz.

Für die Wartung einer Gasheizung in einem Einfamilienhaus fallen Kosten in der Spanne von 80 bis 220 Euro an, wobei der Durchschnitt bei etwa 130 Euro liegt. Auch hier hängen die Kosten von der Größe der Heizung ab, sie liegen jedoch im Allgemeinen deutlich unter denen für die Wartung einer Wärmepumpe.

Sind Wärmepumpen wirklich die bessere Wahl? Die Wahrheit über die hohen Kosten und die Amortisation im Vergleich zur Gasheizung

Die hohen Anschaffungs- und Wartungskosten einer Wärmepumpe bedeuten eine erhebliche finanzielle Belastung. Diese Kosten sollen jedoch über die Lebensdauer der Wärmepumpe, die bei 15 bis 25 Jahren liegt, durch niedrigere Energiekosten ausgeglichen werden. Dass sich eine Wärmepumpe über die Betriebskosten gegenüber einer modernen Gasheizung amortisiert, ist allerdings äußerst fraglich, da auch die Lebensdauer einer Gasheizung mit 25 bis 30 Jahre deutlich höher ist als die einer Wärmepumpe. Mit den aktuell hohen Stromkosten und den gefallenen Gaspreisen dürfte dies insbesondere bei weniger gut isolierten Gebäuden eher nicht der Fall sein.

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