Endlos-Schlange (kleiner Ausschnitt) bei einer Wohnungsbesichtigung in Berlin (Foto:ScreenshotTwitter)

Grüner Wohnraumsozialismus: Schäbige Enteignung der Alten

Was Jouwatch bereits mehrfach explizit beschrieben hat, dämmert zunehmend auch der Mainstreampresse: Die Sanierungspflicht für Gebäude sowie der Habecksche Heizungsterror dienen keinem anderen Zweck als der sozialistischen Wohnraumbewirtschaftung nach dem Vorbild der DDR: “Zu große” Wohnungen werden kriminalisiert oder unbezahlbar gemacht, Menschen, die ihr Leben lang auf ein Eigenheim als Altersversorgung hingespart haben, sollen zum Verkauf ihres Eigentums genötigt werden oder vergrault werden, damit ihr Wohnraum parzelliert und verteilt wird – aber nicht etwa für Bedürftige des eigenen Volkes, sondern für Neuankömmlinge aus aller Herren Länder.

Die Massenmigration schafft mehr Wohnraumnachfrage, als jedes noch so ambitionierte und unrealistische Wohnungsprogramm neu schaffen könnte – also müssen die dran glauben, die aus Sicht der grünen Klima-Planwirtschaftler auf zu großem Fuß (heute: “ökologischem Fußabdruck”) leben.

Erst Umweltsau, jetzt Klimasau

Gunnar Schupelius schreibt in der B.Z.: “Senioren sollen ihre Wohnung abgeben, wenn sie zu groß ist. Mitten in der Krisen-Stimmung werden Schuldige gesucht und gefunden. Man will wohl von den eigentlichen Ursachen der Wohnungsnot ablenken.” Genau darum geht es. Die kalte Enteignung beginnt mit einer infamen subtilen Hetze gegen Alte. Oma ist nach Nazi- und Umweltsau nun auch noch die Wohn-Klimasau.  “Ein neuer Trend macht die Runde in den sozialen und klassischen Medien: Es wird mit großer Leidenschaft darauf hingewiesen, dass alte Leute häufig in Wohnungen und Häusern leben, die sie von der Größe her gar nicht bräuchten. Diese Wohnungen und Häuser würden jungen Familien fehlen, die Wohnraum suchen”, so beschreibt Schupelius das perverse Propagandanarrativ und zitiert Forscher und regierungsfinanzierte Studien, die diesen angeblich klimaschädlichen Platzbedarf der Alten belegen sollen.

Zu Recht kritisiert Schupelius, dass diese Sichtweise an zwei Problemen krankt: Wenn sich Wissenschaftler anmaßen, zu beurteilen, wie viel Platz ein Senior zum Wohnen braucht, und diesen von der Politik zu reduzieren verlangen, ist das erstens nichts anderes als ein grundgesetzwidriger Eingriff ins private Wohneigentum.

Verlogene Scheinargumente

Und zweitens liegt es nicht am Bedarf “junger Familien”, sondern an der illegalen Masseneinwanderung von Millionen Menschen, wenn hierzulande Wohnraum fehlt. Schupelius wird hierzu ebenfalls erfrischend deutlich:  “Die Wohnungsnot ist eine Folge verfehlter Politik. Man lässt immer mehr Menschen unkontrolliert ins Land kommen, obwohl man weiß, dass es für sie keinen Wohnraum gibt. Außerdem verteuert man mit immer neuen Klima-Kosten den Neubau. So kommt es zur Knappheit.”

Und  “Welt”-Autor Don Alphonso lenkt den Blick seiner Twitter-Folliower auf die bezeichende Sichtweise der Berliner Grünen-Politikerin Monika Herrmann, indem er schreibt “Wähler – und hier speziell die Immobilienbesitzer – sollten wissen, welche Aussagen von den Grünen liked”. Darunter verlinkt ist folgender Tweet Herrmanns, der für sich spricht:

(Screenshot:Twitter)

 

 

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