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„Regenbogenhauptstadt Berlin“: Die CDU ersetzt die Grünen perfekt

Die linken Hauptstadtmedien waren ganz aus dem Häuschen: Eines der obersten politischen Ziele der neuen Berliner Regierung aus CDU und SPD soll die transwoke Ideologie überall im öffentlichen Raum verankert werden. Der Koalitionsvertrag sieht vor, dass Berlin auch weiterhin „Regenbogenhauptstadt“ bleiben soll. Grüne Politik ohne Grüne, lautet die Devise.

Von Daniel Matissek für Auf1.info

Die CDU unter Wahlgewinner Kai Wegner, dem designierten künftigen Regierenden Bürgermeister, hat sich damit auch in Berlin vollständig inhaltlich-programmatisch entleibt und zum Bettvorleger einer grünen Doktrin gemacht, die nicht einmal mehr die grüne Regierungsbeteiligung voraussetzt. Tatsächlich ersetzt die auf links gezogene Union, wie auch in anderen Bundesländern, die Grünen problemlos.

Konservative wittern zu Recht Verrat

Nicht nur der Deutschland-Korrespondent der „Neuen Zürcher Zeitung” Alexander Kissler wittert Verrat der CDU an ihrer Wählerklientel angesichts der umfangreichen Queer-Passagen im Koalitionsvertrag (32 mal taucht darin das Wort „queer“ auf), und resümiert: „Künftig wird es mit dem Segen der CDU in jedem der zwölf Berliner Bezirke einen ‚Queer-Beauftragten‘ geben, als Vollzeitstelle… Den Kampf gegen ‚Antifeminismus‘ unterstützt die CDU ebenfalls.

Das eigene Kapitel „Die Regenbogenhauptstadt“ im Koalitionsvertrag zementiert völlig wahnsinnige, abgehobene und an der Lebenswirklichkeit der Menschen vorbeizielende Zielsetzungen, die angesichts der wirklichen Probleme Berlins als maximaldekadente Verstiegenheit anmuten.

Pleite, aber schwul

Die Stadt, die unter epochaler Wohnungsnot, Übernutzung der Sozialsysteme und unter einer dysfunktionalen Justiz bei explodierender Migrantengewalt und Ausländerkriminalität wie keine andere leidet, sorgt sich künftig um „lesbische Sichtbarkeit“ und um „queerdiverse Realität” von Schulen bis hin zu öffentlichen Plätzen.

Künftig soll es zudem einen Magnus-Hirschfeld-Platz geben, außerdem einen eigenen „Landesqueerbeauftragten” und zudem in jedem der zwölf Bezirke (!) eine – natürlich ebenfalls vollbezahlte – Queerstelle. Statt mehr Planstellen bei der Polizei also Queerstellen auf Steuerzahlerkosten. Das neue Motto lautet anscheinend nicht mehr „Berlin ist arm, aber sexy, sondern „pleite, aber schwul” (bzw. queer). Aber was soll’s: Der Länderfinanzausgleich gibt es ja her.

Party auf sinkendem Schiff

Die linke Postille „taz“ frohlockt: „Es wird Programme geben gegen antiqueere Gewalt und Hass, transwertschätzende Politiken – und sogar die Bundesratsinitiative zur Ergänzung des Grundgesetzes um einen Passus, der die ‚sexuelle Identität‘ als schützenswert hervorhebt soll durch die Schwarz-Roten mitgetragen werden.” Die weiteren im Vertrag aufgezählten Vorhaben und Projekte sind teils zu absurd, um hier im Einzelnen aufgezählt zu werden.

Was mit Billigung der einst „konservativen“ CDU stattfindet, mutet an wie ein verschwenderischer Maskenball, wie eine rauschhafte Orgie der Travestie auf einem leckgeschlagenen Schiff, das bereits mit starker Schlagseite am Absaufen ist. Das Erwachen wird kommen, wenn vor allem die CDU feststellen wird, wie weit sie sich in ihrer woken Zeitgeistanbiederung von den Niederungen der Realpolitik entfernt hat. Dann wird es zu spät sein.

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