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Habecks Heizdiktat: Vorwärts immer – rückwärts nimmer

Die CO₂-Theorie ist nur geniale Propaganda, das schrieb die Welt am 04.07.2011 und weiter heißt es:Alle Parteien der Industriestaaten, ob rechts oder links, werden die Erderwärmungstheorie übernehmen. Dies ist eine einmalige Chance, die Luft zum Atmen zu besteuern. Weil sie damit angeblich die Welt vor dem Hitzetod bewahren, erhalten die Politiker dafür auch noch Beifall. Keine Partei wird dieser Versuchung widerstehen.“ […]

Dies prophezeite schon 1998 Nigel Calder, der vielfach ausgezeichnete britische Wissenschaftsjournalist, jahrelanger Herausgeber vom „New Scientist“ und BBC-Autor.Er hat mit seiner Einschätzung der Parteien recht behalten. Weder Glühbirnenverbot noch die gigantischen Subventionen für die sogenannte erneuerbare Energie würden ansonsten einen Sinn machen..[…]Die These der Erderwärmungstheorie wurde tatsächlich zur politischen Ideologie. Ist die Erwärmung wirklich menschengemacht? Diese Frage ist nicht so unumstritten, wie es Politik und Medien suggerieren. Zumindest bringt die Theorie der menschengemachten Erderwärmung jede Menge neue Verkaufsstrategieehen mit sich, von CO₂ Zertifikaten bis hin zur Wärmepumpe.

Die Vermarktung von Industrieinteressen

Inzwischen erahnen immer mehr Menschen, dass es bei vielen Erneuerungen nicht um den Umweltschutz oder CO₂ Reduzierung geht, denn die Vermarktung von Industrieinteressen wird offen thematisiert. EU-Kommissions-Präsidenten Ursula von der Leyen stellt ihre grüne Industriepolitik als Hoffnung für ein neues Wirtschaftswunder dar und Kanzler Olaf Scholz preist die hohen Investitionen in den Klimaschutz als Wachstumsmotor. Bei der „Wärmewende“ geht es nicht um Verbesserungen, auch hier geht um die Durchsetzung von Industrieinteressen.

Alte Industrielobbys werden durch neue verdrängt.

Erst waren Windräder, Fotovoltaikanlagen die Lösung und jetzt sind es Wärmepumpen. 500.000 Wärmepumpen im Jahr seien machbar, so der erfahrene Experte und ausgebildete Sanitärfachmann Robert Habeck. Sechs Millionen Wärmepumpen bis 2030 – sei »das Ziel«. Dieses erinnert eher an sinnfreie Planziele der ehemaligen DDR. Vorwärts immer – rückwärts nimmer. Am Ende geschah nichts, weil es keiner umsetzen konnte. Genauso wird auch jetzt kommen, denn die Handwerker für diesen Einbau sind nicht vorhanden und eines der größten deutschen Familienunternehmen, dessen Produkte in Millionen Kellern stehen, ein Unternehmen, das den Umbau von Öl- und Gasheizungen auf klimafreundliche Wärmepumpen in Deutschland entscheidend voranbringen soll, verkauft sich selbst: Viessmann. Eine Firma, mit 13.000 Mitarbeitern und Milliardenumsatz, verhandelt mit einem US-Konzern, der das Heizungsgeschäft der Deutschen übernehmen will.

Energiewende-Wirtschaftswunder bröckelt

Das Energiewende-Wirtschaftswunder bröckelt weiter vor sich hin. Die deutsche Solarindustrie zerbrach nach Auslaufen der Förderung zusammen und musste der chinesischen weichen. Die Windanlagen-Hersteller verlegen wegen hoher Energiekosten die Produktion gegen Osten, von der Autoindustrie ganz zu schweigen. Trotzdem bleibt es dabei: Wärmepumpen sollen in den Markt gedrückt werden. Erhöht wird dabei nicht nur der Stromverbrauch, sondern auch der CO₂ Ausstoß, der immer häufiger aus Kohlekraftwerken kommt, was die grüne Partei achselzuckend zur Kenntnis nimmt. Denn es geht nicht um Verbesserungen oder CO₂ Ausstoß, es geht um die Durchsetzung von Industrieinteressen. Die Bürger während einer Inflation mit einem Einbauverbot von Gasheizungen quälen zu wollen, grenzt an politischen Sadismus und zeigt die Abgehobenheit der Regierung. Die Pläne sind undurchdacht, politisch wie sozial verheerend und klimapolitisch völlig unsinnig. Der Bundeswirtschaftsminister befindet sich auf einer Mission, und die lautet nicht, deutschen Interessen zu dienen.

Die Idee der freien und Sozialen Marktwirtschaft wurde beerdigt

Die Idee der freien und Sozialen Marktwirtschaft wurde aus dem Wirtschaftsministerium entfernt wie das Bild Ludwig Erhards, dessen Porträt bis vor kurzem noch das Foyer des Ministeriums zierte. Dafür zog Elga Bartsch als neue Chefökonomin in das Bundeswirtschaftsministerium ein. Elga Bartsch hat als Europa-Chefvolkswirtin der Investmentbank Morgan Stanley gearbeitet, bevor sie bis noch vor kurzem Chefin des Blackrock Investment Instituts in London, der Denkfabrik des weltgrößten Vermögensverwalters war. Dahinter stehen Blackrock und die Vanguard Group und die wollen schließlich Geld verdienen. 

 

 

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