Habeck (Bild: shutterstock.com/penofoto)

Wärmewende: Hat Habeck bei der Kostenrechnung wieder geschummelt?

Habeck kommt den Bürgern teuer zu stehen. Noch viel teurer, als er uns selbst das vorrechnet:

Die FDP-Bundestagsfraktion rechnet sogar damit, dass die Umsetzung des geplanten Verbotes von neuen Gas- und Öl-Heizungen die Haushalte in Deutschland knapp fünfmal so viel kosten würde wie vom Wirtschaftsministerium veranschlagt. Wie die “Bild am Sonntag” berichtet, geht FDP-Energieexperte Michael Kruse davon aus, dass sich die Kosten für Haus-Eigentümer, Vermieter und Mieter bis 2045 auf insgesamt 620 Milliarden Euro belaufen werden. Das Wirtschaftsministerium gibt die erwarteten Kosten mit insgesamt rund 130 Milliarden Euro an.

“Robert Habeck sollte die Kosten des GEG noch einmal gründlich berechnen lassen”, sagte Kruse der “Bild am Sonntag”. “Die vorgelegten Zahlen deuten darauf hin, dass die Folgekosten des Gesetzes um ein Vielfaches höher ausfallen als im Entwurf beschrieben.” Bei seinen eigenen Berechnungen habe Kruse nur die Preise für Wärmepumpenkauf und Einbau berücksichtigt.

Weitere Ausgaben, beispielsweise für Dämmung oder Fußbodenheizung müssten zusätzlich betrachtet werden und beliefen sich auf 200 bis 300 Milliarden Euro. Die FDP-Fraktion möchte deshalb das Gesetz im Mai im Bundestag “sorgfältig beraten und dafür sorgen, dass es praxistauglich wird”, sagte Fraktionschef Christian Dürr der “Bild am Sonntag”. Der FDP-Parteitag hatte dazu schon relativ klare Vorgaben gemacht und die Fraktion aufgefordert, einem Verbot bestimmter Heizungstypen generell nicht zuzustimmen.

Das würde aber das Aus von Habecks Gesetzentwurf bedeuten – und womöglich auch die Ampel-Koalition in eine große Krise stürzen.

Hoffen wir doch, drücken wir alle Daumen. Die Ampel muss platzen, um die zerstörerischen Grünen aufzuhalten. Und der CDU muss eigentlich verboten werden, diese dann nach der Wahl wieder ins Regierungsboot zu holen. Ansonsten ist hier Schicht im Schacht. (Mit Material von dts)

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