Foto: Bundeskanzleramt (über dts Nachrichtenagentur)

Jetzt geht das los: Dach des Bundeskanzleramts muss energetisch saniert werden

Berlin – Und wieder stellt sich die Frage, wer das alles bezahlen soll, damit die Grünen befriedigt werden: Das erst im Jahr 2001 bezogene Kanzleramt in Berlin braucht ein neues Dach. Wie die “Bild” (Mittwochausgabe) unter Berufung auf eine Ausschreibung des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung berichtet, soll die gesamte Dachfläche der Regierungszentrale von November dieses Jahres an energetisch saniert werden. Danach soll der gesamte Dachaufbau des neunstöckigen Leitungsgebäudes des Kanzleramtes im laufenden Betrieb zurückgebaut und anschließend “unter Berücksichtigung aktueller energetischer Anforderungen” erneuert werden.

Dazu werden unter anderem 3.870 Quadratmeter Dämmung in bis zu drei Lagen eingebaut. Auch vier “große Glasoberlichter” mit jeweils etwa 20 Quadratmeter Fläche sollen energetisch saniert werden. Dazu kommt der Austausch von vier Kühltürmen mit jeweils 1.000 Kilowatt Leistung.

Die gesamten Bauarbeiten müssen so erfolgen, “dass der Betrieb des Bundeskanzleramtes jederzeit ohne wesentliche Einschränkungen aufrecht erhalten wird”, heißt es in der Ausschreibung. Die Bauarbeiten sollen bis März 2026 abgeschlossen sein.

Das wird doch nichts. Wer Bauvorhaben in solcher Größe in Deutschland angeht, weiß, dass sich die Bauvorhaben bis zum Sankt Nimmerleinstag in die Länge ziehen und die Kosten permanent nach oben geschraubt werden müssen.

Wir hören uns also im Jahr 2030 wieder. (Mit Material von dts)

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