Autorin Susanne Schröter (Bild: IMAGO / Mauersberger)

Wie bei den 10 kleinen Negerlein: Jetzt ist Islamexpertin Susanne Schröter dran

Großes Aufräumen: Nachdem der Pausen-Grüne Boris Palmer nun erfolgreich von der öffentlichen Bühne entfernt wurde, macht sich die links-grüne Journaille daran, die für ihr kritische Positionen in diesen Kreisen verhasste Ethnologin, Hochschullehrerin und Leiterin des Frankfurter Forschungszentrums Globaler Islam, Susanne Schröter, kaltzustellen. 

Nun ist er weg. Die erfolgreiche Entfernung des ex-grünen Oberbürgermeisters von Tübingen, Boris Palmer, darf sich nicht zuletzt die Systemtrompete t-online auf ihre links-grüne Fahne schreiben. Ohne auch nur einmal durchzuschnaufen fällt das Portal nun über die Ethnologin, Hochschullehrerin und Leiterin des Frankfurter Forschungszentrums Globaler Islam, Susanne Schröter, her. Sie war Veranstalterin der – laut t-online – “umstrittenen”  Konferenz “Migration steuern, Pluralität gestalten” an der Frankfurter Goethe-Universität, wo Palmer – Originalton t-online – in “seiner Rede mit rassistischen und den Holocaust verharmlosenden Äußerungen für einen Eklat gesorgt hatte”. Umstritten deshalb, weil der Allgemeine Studentenausschuss Asta bereits im Vorfeld gegen die Veranstaltung unter dem Hashtag #schroeter_raus” mobilisierte. Nach Ansicht des linksradikalen Studentenhaufens gelten nicht nur Palmer, sondern auch die anderen Gastredner – der Islam-Experten Ahmad Mansour, Migrationsforscher Prof. Ruud Koopmans und Polizeigewerkschafter Manuel Ostermann als “rechstextreme Hetzer”.

Schöter, immer wieder von links-grünen Schmierfinken für ihre kritische Positionen zum politischen Islam angefeindet und schlimmstem Mobbing ausgesetzt, leitet das Forschungszentrum Globaler Islam. Bereits 2019 war ihr wegen einer Diskussionsveranstaltung zum Thema muslimischer Kopflappen unter anderem von der Asta antimuslimischer Rassismus unterstellt worden. Eingeladen waren damals unter anderem Rednerinnen wie “Emma”-Gründerin Alice Schwarzer, die deutsch-türkische Frauenrechtlerin und Soziologin Necla Kelek als Mitglied des Vorstands von “Terre des Femmes” sowie die Islamfunktionärin Khola Maryam Hübsch.

Nach dem “Vorfall” rund um Palmer freut sich t-online, dass der Rückhalt für Schröter endlich zu schwinden scheint. Dass der links-radikale Asta-Haufen über Schröter herfällt und “Konsequenzen” für den  Schröter fordert – geschenkt. An vorderster Front bietet sich der Geschäftsführende Institutsdirektor Mirco Göpfert als Cancel culture-Vollstrecker an und verlangt “eine Aufarbeitung ihrer Rolle in diesem Vorfall”. Schröter habe bereits in der Vergangenheit Veranstaltungen an der Goethe-Universität organisiert, die “mit Blick auf diese Maßstäbe als problematisch einzustufen” seien. Auf Twitter veröffentlicht Göpfert, der sich seinen Vernichtungsfeldzug gegen Schröter als Professor für Sozial- und Kulturanthropologie an der staatlichen Frankfurter Uni vom Steuerzahler bezahlen lässt, nachfolgenden Text:

 

Mit im Hetzkampagnenboot: Der Präsidenten der Frankfurter Universität, Enrico Schleiff. Der kündigt an, den Diskurs weiter einschränken zu wollen: Man werde die “Vorkommnisse zum Anlass nehmen, um sich in einem statusübergreifenden Dialog auf gemeinsame Werte und Guidelines zur Organisation und Ausrichtung von Veranstaltungen an der Nahtstelle von Wissenschaft und Öffentlichkeit zu verständigen, um den wichtigen Dialog mit der Gesellschaft angemessen führen zu können.”

Auf der Startseite des Forschungszentrums Globaler Islam bittet Schröter verzweifelte darum, nicht vernichtet zu werden, indem man sich “aufs Schärfste von Boris Palmers Äußerungen”.

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Diesen Kniefall vor den linksradikalen Meinungsdiktatoren hat Ahmad Mansour bereits kurz nachdem Palmers Äußerungen hochgekocht wurden, abgeleistet.

Zuspruch erhält Schröter von der Frankfurter FDP, die sich als mutiger Kämpfer für die Rede-und Meinungsfreiheit stilisiert. Gegenüber der FAZ zeigt man sich in einem Dringlichkeitsantrag darüber irritiert, dass der saubere Uni-Direktor Schleiff Schröter aufgefordert hatte, sich für ihre Gästeauswahl zu entschuldigen. In dem Antrag sei auch die “Denunzierung aller eingeladenen Gäste durch selbst ernannte linke Sittenwächter mit Begriffen wie ‘Rassisten’ und ‘Nazis'” verurteilt worden. (SB)

 

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