Robert Habeck (Foto: Von Markus Wissmann/Shutterstock)

Der Staat als Beute der Grünen: Keine Konsequenzen für Habecks “Klima-Mafia”

Die Grünen kommen mit allen durch: Je größer der Filz, umso größer die Apologetik der Mainstreammedien. Was zunächst als „Trauzeugenaffäre“ um Robert Habecks Staatssekretär Patrick Graichen begann (gestern trat Michael Schäfer, besagter Trauzeuge Graichens, als Geschäftsführer der regierungseigenen Energieagentur Dena zurück), offenbart nun zunehmend einen Abgrund aus Vetternwirtschaft und ideologischem Fanatismus, der fast schon putschartige Züge aufweist. Die Grünen haben ein Netzwerk aufgebaut, das die planwirtschaftliche Ökodiktatur seit Jahrzehnten akribisch vorbereitet. Dies bezieht sich nicht allein auf Robert Habecks Wirtschaftsministerium, sondern auf die gesamte deutsche Klimapolitik, mit einem ganzen Moloch aus Stiftungen und Think Tanks. Eine zentrale Figur ist dabei Rainer Baake, der in den 80er Jahren bereits Staatssekretär bei Joschka Fischer, als dieser hessischer Umweltminister, danach bei Jürgen Trittin während dessen Zeit als Bundesumweltminister und schließlich auch noch im Bundeswirtschaftsministerium bei Sigmar Gabriel.

Zuvor war er beim Abmahnverein Deutsche Umwelthilfe und beim ominösen Think Tank Agora-Energiewende, den er als Vorgänger Graichens leitete. Baake kann wohl als einer Urväter des Klimawahns angesehen werden, der Deutschland aus der Atomenergie und damit in den wirtschaftlichen Ruin treibt. Als Strippenzieher hinter den Kulissen ist er auch maßgeblich für Habecks Wärmepumpenwahnsinn verantwortlich, der von Graichen bei der Agora Energiewende propagiert und nun im Wirtschaftsministerium konkret umgesetzt wird. Baake leitet heute die „Stiftung Klimaneutralität“. In deren Beirat sitzt der milliardenschwere US-Hedgefondsmanager Hal Harvey, der auch zu den Gründern und Geldgebern der Agora Energiewende gehört und deren Aufsichtsrat angehört.

Mächtiger Klüngel

Zu den Gründern gehört auch Professor Bernhard Lorentz, dem dafür das Geld der von ihm geleiteten Mercator-Stiftung zur Verfügung stand, hinter der wiederum die Familie Schmidt-Ruthenbeck steht, der 15,7 Prozent des Metro-Konzerns gehört. Auch das Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung, das davon lebt, den Weltuntergang durch die angebliche Klimakrise zu propagieren, wurde von Lorentz mitgegründet, der heute  Leiter des „globalen Bereich Klima-Strategie“ bei der Management-Beratung Deloitte ist.

Dieser erschreckend mächtige Klüngel aus Fanatikern und profitgetriebenen Konzernen, dem schier unbegrenzte Geldmittel und die Unterstützung fast aller großen Medien zur Verfügung stehen, betreibt die Klimapolitik, unter der Abermillionen Deutsche leiden. Dabei handelt es sich nicht um gewöhnliches Postengeschscher oder das häufige Zusammenspiel von Politik und Wirtschaft, sondern um einen von langer Hand gnadenlos umgesetzten Plan. Diese Leute werden sich auch durch nichts von ihren Zielen abbringen lassen, sondern immer neue Wege suchen, um die Politik zu infiltrieren. Selbst wenn Habeck nun auch Zerknirschung über Graichens Umtriebe heuchelt, wird sich daran nichts ändern. Diese Kamarilla wird daraus nur die eine Lehre ziehen, ihre Aktionen noch besser zu verbergen. Und die Medien? Schweigen und relativieren – und hoffen, dass auch diesmal für Habeck alles gutgehen wird… (TPL)

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