Transgender-Wahnsinn (Bild: shutterstock.com/Yavdat)

Lehrerin droht Schülerinnen mit Schulverweis, weil sie nur zwei Geschlechter anerkennen

Die britische Erzieherin unterstellte den Mädchen, «homophob» zu sein und eine «verachtenswerte» Haltung zu haben. Auch dürften sie die Identität eines Mädchens als Katze nicht infrage stellen. Eltern beschwerten sich über die Äusserungen der Lehrerin.

Ein Beitrag von Transition-news.org

Eine Tonaufnahme, über die der Telegraph berichtet, erhitzt in Grossbritannien gerade die Gemüter. Dabei handelt es sich um ein Gespräch über Gender und Identität zwischen einer Lehrerin und einigen ihrer Schülerinnen am Rye College in East Sussex. Am Ende einer Unterrichtsstunde der achten Jahrgangsstufe zum Thema «Lebenserziehung» wies die Lehrerin zwei Schülerinnen zurecht, weil diese erklärten, dass es nur zwei Geschlechter gebe.

Streitpunkt war auch die Identität einer anderen Schülerin als Katze. Eine der skeptischen Schülerinnen hielt das für «verrückt», da ihre Klassenkameradin doch ein Mädchen sei. Die Lehrerin wies das 13-jährige Mädchen zurecht: «Wie kannst du es wagen – du hast gerade jemanden wirklich verärgert» und seine Identität «infrage gestellt». Das Mädchen könne sein, was es wolle. Wie es sich identifiziere, sei seine Sache, fand die Lehrerin.

Daraufhin fragte die Lehrerin die Mädchen, woher sie die Idee hätten, «dass es nur zwei Geschlechter gibt», und fügte hinzu, dass man eine solche Meinung nicht haben könne. Sie erläuterte:

«Das Geschlecht (engl. Gender, Anm. d. Red.) hat nichts mit den Teilen zu tun, mit denen man geboren wurde, sondern damit, wie man sich identifiziert, und das habe ich auch gleich zu Beginn der Stunde gesagt. (…) Es gibt viele Geschlechter – es gibt Transgender, es gibt Agender, Menschen die nicht glauben, dass sie überhaupt ein Geschlecht zu haben.»

Die Mädchen sagten, dass «sie damit nicht einverstanden sind», und dass man nicht «kein Geschlecht haben kann», denn «wenn man eine Vagina hat, ist man ein Mädchen, und wenn man einen Penis hat, ist man ein Junge – das war’s». Die Lehrerin warf mit erhobener Stimme ein:

«Was soll das heissen, man kann es nicht haben? Das ist kein Gesetz. (…) Ihr sprecht davon, dass Cisgender die Norm ist, dass man sich mit dem Geschlechtsorgan identifiziert, mit dem man geboren wurde. Das ist im Grunde das, was ihr sagt, und das ist wirklich verachtenswert.»

Die Lehrerin unterstellte den Mädchen, «homophob und verwirrt» zu sein, was diese bestritten. Als die Schülerinnen mitteilten, dass ihre Mütter auf ihrer Seite stehen würden, erwiderte die Erzieherin: «Nun, das ist dann auch sehr traurig.» Dann machte sie klar:

«Wenn euch das nicht gefällt, müsst ihr auf eine andere Schule gehen. (…) Ich melde euch [der Schulleitung], ihr müsst ein ordentliches pädagogisches Gespräch über Gleichberechtigung, Vielfalt und Integration führen, weil ich nicht zulasse, dass das in meinem Unterricht zum Ausdruck gebracht wird.»

The Telegraph hat die Schule und deren Stiftung um eine Stellungnahme gebeten.

Die Eltern der Schülerin, welche die Aufnahme gemacht hat, äusserten sich im Internet wütend und dankten «all jenen, die freundlich und unterstützend» zu ihrer Tochter waren. Ein Elternteil eines Kindes aus derselben Klasse teilte mit:

«Ich verstehe, worauf die Lehrerin hinauswollte, aber was mich stört, ist, dass sie die Diskussion auf eine so bedrohliche und aggressive Art und Weise unterbindet, was meiner Meinung nach in einer Bildungseinrichtung nicht angemessen ist. Unabhängig vom Thema sollte die Bildung dazu dienen, das Bewusstsein für unterschiedliche Standpunkte zu schärfen, um das Verständnis für ein Thema zu erweitern. Sie sollte keine Indoktrination sein.»

Berichten zufolge hatte die Stiftung Aquinas Church of England Education Trust, welche die Schule verwaltet, ihre Lehrer Anfang des Jahres angewiesen, diejenigen «umzuerziehen», die «negative Ausdrücke» wie: «Das ist verrückt» und: «Hör auf, dich wie ein Mädchen zu benehmen» verwenden.

Ein Sprecher des Rye College sagte zu der Tonaufnahme:

«Wir sind bestrebt, unseren Schülern eine integrative Bildung zu bieten. Die Lehrer versuchen sicherzustellen, dass die Meinungen der Schüler angehört werden, und ermutigen sie, Fragen zu stellen und sich an Diskussionen zu beteiligen. Die Lehrer sind auch bestrebt, Fragen einfühlsam und ehrlich zu beantworten. Wir bemühen uns, in der gesamten Schule die höchsten Standards aufrechtzuerhalten. Wir werden unsere Prozesse überprüfen und mit den zuständigen Personen zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass solche Vorfälle in Zukunft nicht mehr vorkommen.»

Dass der Vorfall an einer Schule der Church of England stattfand, macht ihn besonders brisant. Allerdings ist spätestens seit letzter Woche klar, dass auch Religionen und sogar Gott nicht immun gegenüber der Genderideologie sind. So hatte der evangelische Pfarrer Quinton Ceasar auf dem Kirchentag erklärt: «Gott ist queer.» Wie der NDR berichtete, findet er dafür in der Kirche Rückhalt, im Netz wird er hingegen teilweise beschimpft.



Quelle:

The Telegraph: Pupil who questioned classmate ‘identifying as a cat’ called ‘despicable’ by teacher – 18. Juni 2023

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