PK Hitzeschutz DEU, Deutschland - Martin Herrmann , Vorstandsvorsitzender von Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit KLUG (links außen) (Bild: IMAGO / IPON)

„Von der Corona- in die Klima-Diktatur“: Lauterbachs Hitzeterror soll schon diesen Sommer starten

Es kommt, wie von Kritikern befürchtet: Der Corona-Terror war die Blaupause für das, was nun folgt: Der Hitzeterror. Lauterbachs “Nationaler Hitzeschutzplan” – zusammengeschustert mit Akteuren aus der Öko-Lobby, die aus der Habeck-Graichen-Affäre bekannt sind und kräftig am Klima-Lockdown mitarbeiten und verdienen – soll schon in diesem “Höllensommer” greifen.

Es ist alles vorbereitet. Es kann losgehen: Nachdem der Corona-Fürst Lauterbach nach dem „Pandemieaus“ in der medialen Versenkung verschwand, ist er wieder da und zeigt, wie die Anschlussfähigkeit von Corona- und Klima-Diktatur funktioniert.

Von den Mainstreammedien vorbereitet, wird dem, vom Corona-Terror noch verschüchtertem Corona-Impfvolk nun erzählt, man werde demnächst am Hitzetod sterben, wenn die Regierung uns nicht – wie bereits bei Corona- errettet. Lauterbach endlich wieder voll in seinem Element, verkündet laut der Welt die frohe Botschaft, dass seine neuen “Schutzangebote gegen Hitzewellen” bereits in den nächsten Wochen an den Start kommen. „Wir wollen diesen Sommer schon schützend wirken“, so der SPD-Einpeitscher am Montag in Berlin vor Beratungen über einen nationalen Hitzeschutzplan mit Vertretern von Pflegebranche, Ärzteschaft, Kommunen und weiteren – da sind sie wieder – “Experten”.

Als erstes Angebot sei jetzt das durchgegenderte Portal hitzeservice.de online gegangen, bei dem sich Kommunen über Hitzeschutz-Maßnahmen informieren könnten.

Alle sind sie wieder dabei bei der Panikmache

Lauterbach wartete am Montag mit einer ganz ähnlichen Lüge, die bereits bei Corona wunderbar funktionierte auf und behauptete, in der Vergangenheit jedes Jahr Tausende Menschen an Hitze gestorben seien. Bei seinem Hitzetod-Theater in der vergangenen Woche, als er am „Hitzeaktionstag“ vor die Bundespressekonferenz trat und die gemeinsame Erarbeitung des „nationalen Hitzeaktionsplans ankündigte, behauptete er, dass „jedes Jahr zwischen 5.000 und 20.000 hitzebedingte Todesfälle“ beklagt werden müssten. Wie er auf diese Horrorzahl kommt, ist mehr wieder einmal unklar, zumal es in Deutschland keine Erfassungsmöglichkeit für die Todesursache „hitzebedingter Tod“ auf Totenscheinen gibt. Selbst die, dem Lauterbach´schen Imperium unterstellte Gesundheitsbehörde RKI, kommt in seinem Epidemiologischen Bulletin 42/2022 über die hitzebedingte Mortalität in Deutschland 2022 „nur auf 4.500 hitzebedingte Sterbefälle. Lauterbachs Sterbezahlen für das Jahr 2022 übertreffen nicht nur das RKI, sondern auch jene der WHO. Die Sonderorganisation der UN kommt für ganz Europa auf ca. 15.000 Personen, die aufgrund von Hitze verstorben sein sollen.

Und wie bei Corona, sind sie alle wieder mit dabei: Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek, der sich bei Corona, wie sein Chef Söder als Einpeitscher einen Namen machte, begrüßte die Pläne, für die es „aller höchste Zeit“ sei. Lauterbach müsse dabei die Länder einbinden. „Hitzeaktionspläne sind nur dann effizient, wenn sie auf die Situation vor Ort angepasst sind“, so der CSU-Funktionär. Die Bundesregierung müsse die Kommunen auch finanziell unterstützen. „Gesundheitsschutz kostet, aber das muss es uns wert sein.“

Die fachfremde FDP-Gesundheitspolitikerin Christine Aschenberg-Dugnus, die bislang ihre Kraft dafür einsetzte, dass homöopathische Mittel nicht mehr von den Krankenkassen bezahlt werden, sprach sich für “konkrete Verhaltensvorschläge” – ebenfalls aus dem Corona-Terror bekannt- aus. Geprüft werden sollten etwa der Einsatz kostenlosen Trinkwassers oder das Einrichten von Schutzräumen. Grünen-Chefin Ricarda Lang unterstützte die Pläne. „Hitze ist die größte akute Gesundheitsgefahr, die sich aus der Klimakrise ergibt“, so die gewichtige Grünenchefin. Mit im grünen Panik-Orchester die Genossin Bundesumweltministerin Steffi Lemke, die genau weiß, dass die “Folgen der Klimakrise nun in Deutschland und Europa angekommen sind”. Deshalb sei es notwendig, dass “wir” – damit ist die links-grüne Deutschlandvernichtertruppe gemeint –  uns um den “Schutz der Bevölkerung in veränderten Klimazeiten kümmern.“

Habecks Öko-Lobby mischt mit

Mitinitiator des Hitzeterrors in Gestalt des „Hitzeaktionstages“ und Lauteerbachs Hitzeschutzprojektes ist der vermeintlich unabhängige Experte Dr. Martin Herrmann, Vorstandsvorsitzender und Mitgründer der „Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit“ (KLUG). Hinter der KLUG steckt die aller gleiche Öko-Lobby, die schon bei der sogenannten „Agora-Affäre“ in Robert Habecks grünem Bundeswirtschaftsministerium mitmischte. KLUG beruft sich wiederum auf das Konzept von “One Health” sowie auf den eng verwandten Ansatz des hauseigenen Thinktanks Center for Planetary Health. Deren Leiterin Maike Voss war zuvor bei der transatlantisch geprägten Stiftung Wissenschaft und Politik tätig und ist Mitautorin eines Artikels, der fordert, die WHO zur Zentralgewalt in Gesundheitsfragen aufzubauen. Die US-amerikanische Muttergesellschaft des Thinktanks Center for Planetary Health versammelt eigenen Angaben zufolge mehr als 350 Universitäten, NGOs, Forschungsinstitute und Regierungsstellen aus mehr als 60 Ländern auf der ganzen Welt. Den Grundstein für die Alliance legte – hoppala – die Rockefeller-Stiftung, die den Terror rund um den menschgemachten Klimawandel mitdiktiert.

Zu deren KLUG-Förderer zählen unter anderem Stiftungen, die bereits die Agora Energiewende- der Thinktank gilt als Robert Habecks Wärmpumpenvordenker- aus der Taufe gehoben und seit Jahren gefördert haben: Die European Climate Foundation und die Mercator Stiftung. Ein weiterer KLUG-Unterstützer: Das grüne Umweltbundesamt, das schon in der Vergangenheit beim mächtigen Abmahnverein „Deutsche Umwelthilfe“ (DUH) als Geldgeber als auch als personelles Scharnier eine wichtige Rolle spielte.

(SB)

 

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