Deutschlands neues Wahrzeichen (Foto: Von vladm/Imago

Gute Nacht, Deutschland: Auch Automobilindustrie fürchtet Industrie-Abwanderung

Bei einigen dauert es immer etwas länger, bis sie die Realität begriffen haben, aber lieber zu spät als gar nicht:

Die Präsidentin des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), Hildegard Müller, hat vor Verlagerungen von Investitionen in der Industrie gewarnt. “Uns droht eine schleichende Erosion, mit erheblichen Konsequenzen für Beschäftigung, Wachstum und Wohlstand in Deutschland”, sagte Müller der “Welt am Sonntag”. Die Bundesregierung müsse deshalb endlich konkrete Maßnahmen ergreifen, um die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts wieder herzustellen.

“Die wirtschaftliche Krise, deren dramatisches Ausmaß uns aktuell täglich durch neue Zahlen und Statistiken vorgeführt wird, ist anders als viele vorherige Krisen”, sagte die VDA-Präsidentin. “Der typische Anstieg der Arbeitslosenzahlen, der bislang als Weckruf und Krisenindikator galt, bleibt aus.” Das liege am Fachkräftemangel, der bisher dafür sorge, dass die Produktionsverlagerungen noch nicht sichtbar auf dem Arbeitsmarkt ankommen.

“Während wir in Sachen Forschung und Entwicklung führend sind, erfolgt die Umsetzung der Innovationen, inklusive der Ansiedlung entsprechender Jobs immer häufiger im europäischen Ausland oder in den USA”, sagte Müller. “Im Klartext heißt das: Die Krise setzt sich nicht nur fort und fest, sondern hinterlässt langfristige und bleibende Konsequenzen, die sich erst nach und nach zeigen und greifbar werden.” Die Politik sei deshalb gefordert, “den Ernst der Lage zu erkennen und mit aller Kraft gegenzusteuern”, forderte sie.

Die Autoindustrie trägt allerdings einen Teil der Schuld. Sie hat sich der grünen Ideologie gebeugt und auf E-Autos gesetzt, die jetzt unverkauft verrotten, oder preiswerter aus China importiert werden.

Und sollte die Industrie weiterhin die Flucht aus Deutschland wagen, so tut sie das ebenfalls im Interesse der Grünen, die Deutschland ideologisch motiviert in den Ruin treiben wollen. Also nicht jammern, sondern gegenhalten, liebe Autoindustrie. Verbrennen sollen die Grünen natürlich nicht, aber Verbrenner sollten auch in Zukunft das Straßenbild prägen. (Mit Material von dts)

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