“Rassismus gegen Muslime”: Für Geld liefern Experten, was das Politikerherz begehrt

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Muslimische Bevölkerung in Berlin: Wer soll hier gleich nochmal wen diskriminieren? (Symbolbild:Imago)

Ausgrenzung, Diskriminierung, Hass und Gewalt” lautet der Befund eines „Expertenrates“, der Rassismus gegen Muslime in Deutschland verbreitet sieht und in der – wenig überraschenden – Forderung nach einem eigenen zuständigen Bundesbeauftragten zur Erfassung und Bekämpfung dieses Scheinproblems kulminiert. Dabei ist klar: Diese Experten hätten ein ganz ähnliches Ergebnis auch zur Diskriminierung bayrischer Männer liefern können. Denn in Deutschland wird Politik gemacht auf Grundlage der besten (oder zweckmäßigsten) Studien, die man für Steuer- (oder Stiftungs-)gelder kaufen kann.

Die simple “Challenge” lautet: Setze eine Kommission zur Feststellung der Diskriminierung von irgendjemandem ein – und sie wird die genau diese Diskriminierung liefern, solange sie dafür bezahlt wird. So verhält es sich auch mit dem Bericht des noch vom damaligen CSU-Bundesinnenminister Horst Seehofer eingesetzten 12-köpfigen “Expertenkreises” zur angeblichen “Muslimfeindlichkeit” in Deutschland – vorgestern vorgestellt von Bundesinnenministerin Nancy Faeser und ihrer Fachfrau, die Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung Ferda Ataman. Diese berichtete Phantastisches und Kontrafaktisches über ein Deutschland, das so nur in den Köpfen seiner inneren Feinde existiert: Muslime liefen hier täglich Gefahr, „ausgegrenzt, kriminalisiert und diskriminiert zu werden. In allen Lebensbereichen erleben sie Nachteile.“ Dabei ist ausgerechnet Ataman selbst Expertin für praktizierte Diskriminierung – handelt es sich bei ihr doch um jene Muslima im Staatsdienst, die uns Einheimische schon als „Kartoffel“ titulierte (oder sie gar noch schlimmer beleidigte, wie Ahmad Mansour in “Focus” in Erinnerung rief).

Begriffsklitterungen

Muslime seien “Rassismus” ausgesetzt – als ob sie eine einheitliche biologische “Rasse” wären; allein die Begrifflichkeit ist absurd: Korangläubige kommen aus dem Nahen und Mittleren Osten, aus Afrika und auch aus ehemals russischen Ländern, die auf “…istan” enden; Rassismus hingegen ist die “Lehre bzw. Theorie, nach der Menschen bzw. Bevölkerungsgruppen mit bestimmten biologischen Merkmalen hinsichtlich ihrer kulturellen Leistungsfähigkeit anderen von Natur aus über- oder unterlegen sein sollen. Dem Rassismus entsprechen Einstellung, Denk- und Handlungsweise gegenüber Menschen bzw. Bevölkerungsgruppen mit bestimmten biologischen Merkmalen“ (so eine gängige Netzdefinition). Eben daran fehlt es aber im multiethnischen Islam.

Sogar die Begriffe “Fremde” oder “fremde Zuwanderung” zu verwenden, sei diskriminierend, behaupten die “Experten” Dabei bedeutet fremd völlig wertfrei lediglich „nicht von hier“. Und wenn Menschen von einer Stadt in eine andere oder aufs Dorf ziehen, gelten sie umgangssprachlich ebenfalls als Zugezogene – ohne dass dies als anrüchig gilt. Wenn sie gar aus einem anderen Land kommen, werden sie seit jeher, und zunächst ohne jeden negativen Beiklang, als “Zuwanderer” bezeichnet – wobei sie heute selten wandern, sondern per Schiff, Bahn, Bus oder per Flugzeug kommen. Immerhin ist der Begriff Zuwanderung ohne das Attribut “fremd” selbst noch nicht verpönt – obwohl es sich um „Weltenbürger“ mit einem Grundrecht auf Migration handele. Deshalb ist der Begriff “Migranten” eigentlich zutreffender. Und diese Migranten sollten nun, sofort nach dem Grenzübertritt, nicht mehr “Fremde” genannt werden dürfen?

Nicht mal die Zahlen sind realistisch

Werden demnächst dann verbindlich die Merkel-Definitionen „Menschen, die schon länger hier leben“ für Einheimische und „neu hier Lebende“ beziehungsweise “neu Hinzugekommene” für die Zuwanderer vorgeschrieben? Aber wo läge der Unterschied zwischen “Fremden” und “neu hier Lebenden”? Vielleicht sollte man eine Kommission einsetzen, die eine diskriminierungsfreie Wortschöpfung erfindet. Doch die Diskriminierung lauert überall. Man fragt sich deshalb: Haben die diskriminierten Muslime eigentlich keine Smartphones, stehen sie nicht in engem Austausch mit ihren Heimatländern, um ihre Landleute daheim und die, die schon auf dem Weg nach Deutschland sind, dringend warnen zu können, einen großen Bogen um dieses “rassistische” Land zu machen, in dem Muslime angeblich so gefährlich leben?

Was soll man allerdings von einer Studie halten, in der noch nicht einmal die Zahlen stimmen: Die bemühten 5,5 Millionen Muslime in Deutschland waren die aus dem Jahr 2020 – und auch das nur die damals registrierten oder geschätzten. Inzwischen dürften es weit sechs Millionen sein rund sieben Prozent der Bevölkerung – ungeachtet erheblicher Fortpflanzungsraten und einer tagtäglich weiterlaufenden Masseneinwanderung. In Ballungsräumen und der jüngeren Generation ist der Anteil weit höher; in den Kindergärten und Schulen liegt er teilweise bei über 50 Prozent. Wer sind daher diese “diskriminierten Muslime” und wer diskriminiert sie? Viele Muslime sind doch längst in allen Bereichen vertreten: Sie betreuen unsere einheimischen Kinder, sie und unterrichten nichtmuslimische Schüler (teils säkular, teils in ihrer typischen Kluft und teilweise mit islamischem Kopftuch). Sie sind sehr häufig in der Sicherheitsbranche anzutreffen. Sie finden sich im Polizeidienst – in Städten wie Berlin bereits zu einem Drittel. Selbst in der Bundeswehr sind 4.000 anzutreffen. Und sie sind beim BAMF als Asylentscheider tätig, wo sie tatkräftig-  vor allem christliche – Migranten zurückgewiesen haben.

In Wahrheit deutlich überrepräsentiert

Im Bundestag sind Muslime derzeit noch eine Minderheit; dafür sind sie in den Regierungen umso mehr zu finden. Als Ministerinnen und Minister sowie als Staatsekretäre sind sie gegenüber anderen Glaubensgemeinschaften teilweise abnorm überrepräsentiert. Vielleicht empfinden es die “Experten” ja als diskriminierend, dass sie noch nicht den Kanzler stellen – aber was nicht ist, wird irgendwann noch werden?! Dafür sind Muslime in den Führungszirkeln unseres Parteienstaates schon lange federführend vertreten. Sie werden von den Parteien für Spitzenpositionen förmlich umworben – nach dem Motto, sich rechtzeitig auf die künftigen Kräfteverhältnisse einzurichten!

Muslime werden staatlich und rechtlich oftmals überprivilegiert. Sie bekommen großzügig  städtisches Gelände für ihre Moscheen überlassen, von denen es inzwischen über 3.000 gibt (bei stark steigender Tendenz), die gerne auch von Islamisten aufgesucht werden. Die unverleugbaren Probleme aufzuzeigen, für die dieser islam-religiös begründete Extremismus sorgt, war gleichwohl  nicht Arbeitsauftrag des Expertenrats. Die Muslime seien Gewalt ausgesetzt, wobei unterschlagen wird, dass diese sich meist innerhalb der muslimischen Community abspielt. Auch die Gewalt von Muslimen gegen Nichtmuslime ist ausgeprägter als umgekehrt. Zu deren Feststellung braucht man aber keine Kommission einzusetzen, der Blick in die polizeiliche Kriminalstatistik reicht. Dass am selben Tag, an dem der “Expertenbericht” den Mythos von der dauerverfolgten und bedrohten muslimischen Minderheit im Land fortschrieb, prangten Schlagzeilen wie diese in den Zeitungen:

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(Screenshot:KStA)

Die Realität ist ein Spielverderber. Doch auch zu solchen – in Wahrheit viel zu seltenen – Meldungen fällt den “Experten” etwas ein: Sie unterstellen den Medien, sie würden über Muslime oder den Islam “einseitig” berichten. Tatsächlich? Ja, tatsächlich – wenn auch das genaue Gegenteil der Fall ist, denn fast immer werden bei den statistisch weit überproportionalen Straftaten muslimischer Zuwanderer die Täterherkunft und der Glaube verschleiert. Dafür wird der verklärte, als kulturelle Bereicherung verkaufte Islam umso einseitiger verherrlicht: Es gibt keine islamischen Feiertage mehr, über die nicht schon vorher und während ihrer Feiern berichtet wird – samt ausführlichen Erläuterungen, welche Bedeutung diese haben. Der Ramadan wird über Wochen wohlwollend als “muslimische Fastenzeit” kommentiert – obwohl es sich in Wahrheit um eine Art muslimisches Intervallfasten handelt, weil in dieser Zeit weit mehr gegessen und gevöllt wird als sonst. Praktisch nie begleiten die kritisierten Medien die christliche Fastenzeit oder christliche Feiertage ähnlich positiv.

Die eigentliche Frageen, die sich aus dieser tendenziösen und verlogenen Studie ergeben, lauten daher: Muss sich ein Land “Muslimfeindlichkeit” und “Diskriminierung  unterstellen lassen, welches die Mehrheit der muslimischen Zuwanderer als “Deutsche“ integriert hat und dem Rest von ihnen – mit zunehmend proaktiver Tendenz – die deutsche Staatsbürgerschaft geradezu hinterherwirft? Das Muslimen unbegrenzte sämtliche und dieselben Sozialleistungen gewährt, die auch Einheimische erhalten (teilweise aufgrund des Kinderreichtums sogar noch deutlich mehr), was insbesondere für die Versorgung mit Wohnraum gilt? Das ihnen in kurzer Zeit zu einem Wohlstand verhilft, von dem sie andernorts – besonders dort, wo sie herkommen – nur träumen könnten? Wer in die PKWs der Mittel- und Oberklasse auf unseren Straßen schaut, dem fällt auf, wie viele Bart- und Kopftuchträger hinter dem Lenkrad sitzen. Nochmals, wie oben schon geschrieben: Experten testieren alles. Setze eine Kommission ein, die Frauendiskriminierung untersuchen soll, und wird eine solche geliefert. Wer Behindertendiskriminierung anschauen soll, liefert genau diese. Wer eine Diskriminierung der Diversität von Menschen untersuchen soll, liefert entsprechend. Für Geld ist alles zu haben!

Dieser Artikel wurde ganz ohne Künstliche Intelligenz, sondern nur mit “Künstle-Intelligenz” erstellt und erscheint auch auf der Webseite des Autors.

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