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Björn Höcke: Frankreich ist uns nur wenige Jahre voraus

Frankreich erlebt seinen  George Floyd-Moment: Seit vier Tagen toben ethnische Unruhen in Frankreich. Die Bilder erinnern an ein Kriegsgebiet.

Von Björn Höcke auf Telegram

Die Bilanz allein von Freitag Nacht:

🔥 Fast 500 öffentliche Gebäude niedergebrannt

🔥 40.000 Polizisten im Einsatz, davon 249 verletzt

🔥 667 Personen verhaftet

🔥 ein Plünderer stirbt, als er vom Dach eines Supermarktes in Petit-Quevilly stürzt

🔥 der 80-jährige Pater Francis Pel wurde in Saint-Etienne angegriffen, beraubt und bewußtlos zurückgelassen.

Was ist passiert: 

Am Dienstagmorgen stirbt Naël, ein 17-jähriger Algerier aus der Pariser Vorstadt-Siedlung Nanterre, bei der Verweigerung einer Polizeikontrolle mit anschließender Fahrerflucht. Es löst sich ein Schuß, Naël rast in eine Leitplanke und ist sofort tot.

In den afroarabischen Banlieues sind zehntausende ohne Führerschein unterwegs, es gibt fast 70 Vorfälle in diesem Zusammenhang am Tag mit 13 Todesfällen. Meistens trifft es unbeteiligte Passanten. Es kommt zu Verfolgungsjagden, Polizeibeamte werden angefahren – kürzlich gab es einen Fall in Grenoble, bei der ein Polizist 30 Meter lang auf der Strafe mitgeschleift wurde.

Seitdem herrscht Ausnahmezustand in ganz Frankreich – die Krawalle übertreffen sogar die Ausschreitungen des Jahres 2005. 

In einer ethnisch fragmentierten Gesellschaft reicht ein kleiner Funke für einen Flächenbrand: Massenplünderungen, Verwüstung der Städte, die Gewaltspirale eskaliert. Die politische Linke benutzt solche Vorfälle regelmäßig, um die Polizei vorzuverurteilen und die Opfer – oft vorbestrafte Kriminelle mit einschlägigen Biographien — zu idealisieren. Sie instrumentalisieren das Mitleid und die Unruhen, um die Staatsgewalt zu delegitimieren und das Land weiter zu destabilisieren. 

👉🏻 Dabei lenken sie von dem wesentlichen Problem ab: Angesichts der tiefen Zerrüttung der multikulturellen Gesellschaft und der Gewaltaffinität bestimmter Milieus hat der Rechtsstaat an vielen Stellen bereits kapituliert. Polizisten werden angewiesen, Problemviertel zu meiden und bestimmte Delikte gar nicht mehr zu verfolgen. In den meisten Banlieues herrscht das Faustrecht.

Die Zahlen von Samstag:

➡️ Weit über 1000 Menschen festgenommen

➡️ 79 Polizisten & Gendarmen verletzt

➡️ 2.560 Straßenbrände

➡️ 1350 angezündete Fahrzeuge

➡️ 234 Brände und Schäden an öffentlichem Eigentum

➡️ 31 Angriffe auf Polizeistationen

➡️ 16 Angriffe auf städtische Polizeistationen

➡️ 11 Angriffe auf Gendarmeriekasernen

Bei all den schrecklichen Bildern und Meldungen aus unserem Nachbarland sollte klar sein: Frankreich ist uns nur wenige Jahre voraus. Silvesterkrawalle, Revierkämpfe wie im Ruhrgebiet [1] oder Stuttgart [2], die zunehmend prekäre Sicherheitslage in einigen städtischen Freibädern, Parks oder in öffentlichen Verkehrsmitteln ist schon  Teil einer neuen “deutschen” Realität.

Der Blick in andere Länder mit einer vergleichbaren gesellschaftlichen Zusammensetzung zeigt uns, wohin die Entwicklung geht, daß sie zwangsläufig ist und es gewisse Kausalzusammenhänge gibt. Sie im politischen Diskurs zu benennen, ist immer noch mit einem Tabu belegt. Wer aufgrund der offenkundigen gesamtgesellschaftlichen Gefahrenlage verbal auch mal “deftiger” wird, muß mit Verfolgung durch den sogenannten Verfassungsschutz und die weisungsgebundene Staatsanwaltschaft rechnen. 

Anstatt aus den Fehlern westlicher Nachbarstaaten zu lernen oder wenigstens die richtigen Schlüsse zu ziehen, setzt die Bundesregierung – hierin getragen von allen Kartellparteien – seit Merkel alles daran, durch eine nahezu unkontrollierte Turbo-Zuwanderung unsere gesellschaftlichen Verhältnisse an Frankreich, England und Belgien anzugleichen.

Von Hochverrat der Machthaber am deutschen Volk darf man aber nicht mehr sprechen.

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