Atomkraft (Bild: shutterstock.com/vlastas)

Atomkraft statt erneuerbarer Energien: Ontario plant erstes neues Kraftwerk seit 1993

Die Recyclingbranche warnt davor, dass beim Bau von Windrädern ein längerfristiges Müllproblem entstehen könnte. Die Rotorblätter werden nicht recycelt, sondern entweder verbrannt oder im Ausland abgelagert.

Ein Beitrag von Blackout-News

Recyclingbranche fordert Umdenken: Windräder sollen recycelbar werden

Die Recyclingbranche in Deutschland fordert eine neue Denkweise beim Bau von Windrädern, um das Problem der Rotorblätter langfristig zu lösen. Hauptsächlich die Rotorblätter, die mit Carbon oder Glasfaser verstärkt sind, landen in der Verbrennung oder auf Deponien im Ausland, anstatt sie wiederzuverwerten. Peter Kurth, der Präsident des Entsorgungswirtschaftsverbandes BDE, erklärt, dass Deutschland seit vielen Jahren Windanlagen aufstellt, die nicht sinnvoll verwertbar sind. Dies führt zu einer bedauerlichen Verschwendung von Ressourcen (tagesschau: 06.07.23).

Der BDE, der Bundesverband der Entsorgungswirtschaft, setzt sich nachdrücklich für strikte Regeln in Bezug auf die Kreislaufwirtschaft ein. Hersteller von Windrädern sollten ihre Konstruktionen anpassen, damit sie nach etwa 20 Jahren leicht zerlegt und recycelt werden können. Peter Kurth, Präsident des BDE, betont die Bedeutung, die wertvollen Materialien der Rotorblätter wiederzuverwenden statt zu verbrennen oder als Abfall zu behandeln. Es ist bedauerlich, dass dieses Abfallproblem bei der Entwicklung der erneuerbaren Energien keine ausreichende Berücksichtigung findet.

Die Nutzung von Windenergie nimmt stetig zu. Im ersten Halbjahr stieg der Anteil erneuerbarer Energien aus Wind und Sonne am Stromverbrauch in Deutschland laut vorläufigen Berechnungen des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) auf etwa 52 Prozent.

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