Beauty-Merkel (Bild: shutterstock.com/360b)

Beauty-Merkel stellt 60.000 Euro für Friseur und Make-up in Rechnung

Seit Dezember 2021 ist Angela Merkel nicht mehr Bundeskanzlerin dieses besten Deutschlands, das wir je hatten. Dem Steuerzahler hat sie seit dem aber 60.000 Euro für Friseur und Make-up berechnet. Das sind über 3.000 Euro pro Monat. Ein stattlicher Preis für ein mageres Ergebnis.

Mag sein, dass der Aufwand, diesem Gesicht auch nur den Hauch von Liebreiz einzuhauchen, wirklich viel, viel Arbeit ist. Dennoch stellt sich die Frage, warum der Steuerzahler dazu verdammt ist, einer Politikerin im Ruhestand, die mutmaßlich wie keine vorher diesem Land geschadet hat, überhaupt die Kosten für Friseur und Make-up zu bezahlen.

Ex-Bundeskanzlerin Angela Merkel hat laut einer Anfrage des AfD-Bundestagsabgeordnete Stephan Brander seit dem 08. Dezember 2021 kosmetische Leistungen wie Friseur und Make-Up im Wert von knapp 60.000 Euro in Anspruch genommen. Somit kostet die optische Instandhaltung von Merkel den Steuerzahler pro Monat über 3.000 Euro oder über 100 Euro pro Tag!

 

Oder- um den Irrsinn noch klarer zum Ausdruck zu bringen: Merkels Friseur-Kosten sind viermal höher als eine deutsche Durchschnittsmiete. Wie das Portal NIUS aufdröselt, betrugen allein im Jahr 2022 die Gesamtkosten, zusammengesetzt aus Vergütung und Reisekosten, stolze 39.780,97 Euro – macht durchschnittlich 3.315 Euro im Monat. Im laufenden Jahr 2023 betragen die Kosten bereits mehr als 17.000 Euro.

Die Begründung dafür, dass die Gesichtskatastrophen von Politikern mit Steuerzahlergeld abgemildert werden müssen: Die Kosten für die Dienste einer Visagistin im Zusammenhang mit offiziellen Terminen fallen als Teil der fortwirkenden Amtspflichten an. Diese Ausgaben würden als notwendig betrachtet und sind gemäß der Bundeshaushaltsordnung vom Bund erlaubt und vom Steuerzahler getragen.

Aber nicht nur Beauty-Merkel verpulvert das Geld des Steuerzahlers.

Seit dem Regierungswechsel 2021 sind die Kosten für Visagisten und Fotografen in den meisten Ministerien deutlich gestiegen (Stand jan. 2023) Demnach entstanden für die Maskenbildnerin von Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) im vergangenen Jahr Kosten in Höhe von 136.552,50 Euro. Laut Auswärtigem Amt setzt sich die Summe aus 7.500 Euro pauschaler Vergütung/Monat plus Mehrwertsteuer und Nebenkosten zusammen. Für Fotografen zahlte das Auswärtige Amt im vergangenen Jahr 178.764,66 Euro. 2019 waren es noch 127.807,60 Euro gewesen.

Bei Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) betrugen die Aufwendungen im vergangenen Jahr 39.910,95 Euro für Visagisten. Die Kosten für Fotografen beim Bundespresseamt beliefen sich im selben Zeitraum auf 510.764,54 Euro. Der damalige Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hatte vor vier Jahren Aufwendungen von 31.798,50 Euro für Fotografen.

Bei seinem Nachfolger Robert Habeck (Grüne) betrugen diese Ausgaben 2022 nun 83.184,06 Euro. Während Ex-Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) 2019 mehr als 45.000 Euro für Fotografen zahlte, waren es bei Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) im vergangenen Jahr lediglich 25.045,02 Euro.

(SB)

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