Das einzige nichtrassistische Schönheitsideal für der "Zeit" wohlgelittene Soziologinnen (Foto:Imago)

Die “Zeit” informiert: Wer schlanke Frauen schön findet, ist Rassist

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Wohin es führt, wenn auf einmal 50 Prozent statt 10 Prozent eines Jahrgangs die “allgemeine Hochschulreife” erlangen und anschließend die Universitäten fluten, um dort “brotlose Künste”, Geschwätzwissenschaften und eigens kreierte Fakultäten zur Pseudoverwissenschaftlichung sozialer, sexueller, kultureller und ethnischer Wahnvorstellungen zu studieren, lässt sich in Deutschland trefflich beobachten. Ein inflationäres Anwachsen des öffentlichen Dienstes, in dem all diese diplomierten und promovierten “Fachleute” untergebracht und daueralimentiert werden; eine wachsende Institutionalisierung und Bürokratisierung von weltanschaulichen, gleichfalls staatlich finanzierter Einrichtungen, NGOs und Thinktanks; eine nie abreißende Flut von gebühren- und steuerfinanzierten Studien und ideologietriefenden Publikationen.

Und schließlich ein politisch-medialer Raum, auf den die so gezüchteten weltfremden Hohepriester der Abartigkeiten als “Experten” dann wieder zurückwirken und so nicht nur die Selbsterhaltung ihrer entbehrlichen Zunft, sondern auch die Transformation der Gesellschaft und “politische Willensbildung von oben” betreiben. So kamen wir nicht nur zur Trans- und Genderbevormundung, sondern auch zur “kritischen Rassentheorie” à la “Black Lives Matter”, der Migrationsagenda und natürlich dem Klima-Schwindel. Allesamt Fehlentwicklungen, die den Westen allgemein und Deutschland im Besonderen zunehmend in den Abgrund stürzen.

“Dickenfeindlichkeit beruht auf Rassismus”

Zu den Medien, die sich am schamlosen und manipulativsten an diesem Zersetzungswerk mit seiner perfiden Gehirnwäsche beteiligen, gehört die Hamburger “Zeit”, einst ein linksliberales Prestigeblatt der Intellektuellen, heute eine Kampfschrift für kulturmarxistische und globalistische Wahnvorstellungen.

In der aktuellen Ausgabe wurde vom Ressort “Ze.tt” (eigentlich einstmals ein eigenständiges, inzwischen aber eingestelltes Online-Magazin der “Zeit”) die Soziologin Sabrina Strings  interviewt, die dort ganz neue Einsichten in die angeblichen kolonialistischen Wurzeln europäischer Schönheitsideale mit den Lesern teilt: Diese Schönheitsideale seien nämlich “unter anderem deshalb entwickelt worden, um sich von schwarzen Frauen abzugrenzen”. Der “dünne Schönheitskult” unterdrücke nämlich alle Frauen. “Dickenfeindlichkeit beruht aber auch auf Rassismus und der jahrhundertelangen Ausbeutung Schwarzer
Frauen. Dieser Aspekt wurde lange nicht beleuchtet.” Springs behauptet noch jede Menge anderes haarsträubendes Zeugs, wie etwa, schwarze Frauen mit hohem BMI seien gesünder als weiße mit hohen BMI. Rassistischer geht es zwar kaum, aber das fällt den Protagonisten der Wokeness schon gar nicht mehr auf.

Nur schwarze Big Mamas sind dick…

Wer sich nun beim Betrachten von Ricarda Lang dabei ertappt, ihre Leibesfülle als womöglich unästhetisch oder krankhaft zu empfinden, soll sich künftig also
getrost auch noch als Rassist schämen. Noch besser: Denkt man das, was diese Soziologin hier vom Stapel lässt, zuende, dann bedeutet Schlanksein per se eigentlich schon Dickenfeindlichkeit, und damit eine rassistische Anmaßung – weil ja bekanntlich vor allem schwarze Frauen (Big Mama’s House, Mamma Bacardi und Winnie Mandela lassen grüßen!) – üppige Formen lieben! Und die weißen Frauen der Geschichte haben nur deshalb auf die Völlerei verzichtet und sich in ihre Mieder gehungert, um ihre schwarzen Geschlechtsgenossinnen rassistisch zu demütigen… aber klar doch!  Vermutlich haben dann all die schwarzen Leichtathleten, die seit Jahrzehnten die Rekordlisten dominieren, ihre körperliche Definierung nur daher herbeitrainiert, um dicke schwarze Frauen zu demütigen. Und Beyonce oder Rihanna sind dann die schlimmsten Rassistinnen von allen.

Wer diesen Hirnrotz der “Zeit” lediglich für die Verirrungen einer profilierungssüchtigen Wissenschaftlerin hält, der übersieht, dass es sich hierbei nur um einen Teilaspekt eines Trends zur postkolonialistischen Geschichtsklitterung handelt. Alles wird woken Denkmustern untergeworfen; Geschichte wird zu einer Fantasie-Wissenschaft , die die Welt in gut und böse einteilt, wie es ihr ideologisch gerade gefällt. Einer ernsthaften Aufarbeitung von Rassismus jedenfalls ist mit solchen strunzdummen Absurditäten, die es anscheinend problemlos ins deutsche Linksfeuilleton schaffen, ein  Bärendienst erwiesen. (TPL)