Constantin Schreiber. Foto: Andreas Hornoff

Cancel-Culture-Kuchen-Attacke auf ARD-Sprecher Konstantin Schreiber an Uni Jena

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Tagesschau“-Sprecher Constantin Schreiber wurde bei einer Veranstaltung im Hörsaal der Friedrich-Schiller-Universität in Jena eine „tortenähnliche Backware“ ins Gesicht gerieben. Der “Rechtspopulist” Schreiber hatte sein Buch „Glück im Unglück – Wie ich trotz schlechter Nachrichten optimistisch bleibe“ vorgestellt. Frage: Hat der öffentlich-rechtliche Staatsfunk darüber berichtet?

Bei einer Veranstaltung im Hörsaal der Friedrich-Schiller-Universität in Jena wurde dem Tagesschausprecher Constantin Schreiber eine „tortenähnliche Backware“ ins Gesicht gerieben, berichtet hierzu die „Ostthüringer Zeitung“. Der Attacke seien zwei Aktionen von – ach wie harmlos! – “Störern” vorausgegangen, die ihren Unmut über die Lesung des „Tagesschau“-Sprechers kundtaten und Hass-Handzettel verteilten. Schreiber habe gelassen auf den Vorfall reagiert und seine Lesung nach kurzer Unterbrechung fortgesetzt. Die etwa 250 Zuschauer die zur Zeit der linksextremen Attacke anwesend waren, hätten “ablehnend” auf den Terror der “Störer” reagiert.

Um was für ein militantes, linkes Pack es sich bei den “Störern” handelt, machen diese auf X-deutlich. Unter dem Motto “Mit Rassisten diskutiert man nicht”, versuchte die linksextremistische Bodentruppe die Lesung des als “Rassisten” und “Rechtspopulisten” geframten Schreibers zu canceln:

Schreiber, der von manchen als öffentlich-rechtliche Hoffnung und zweiten Peter Scholl-Latour gesehen wird, wird von diesem linksextremen Terrorpack als „islamfeindlich und rassistisch“ bezeichnet. Sein Vergehen: Er hatte sich erlaubt, einige Bücher zu veröffentlichen, die offensichtlich nicht in das linksextremistische Diktat passen. 2015 gab Schreiber die in Saudi-Arabien verbotenen Texte des zum Tode verurteilten saudischen Bloggers Raif Badawi gemeinsam mit dessen Ehefrau Ensaf Haidar heraus unter dem Titel 1000 Peitschenhiebe. Weil ich sage, was ich denke. Das Buch wurde in mehr als 12 Sprachen übersetzt und erreichte in Deutschland Platz 7 der Spiegel-Bestsellerliste.

2017 dann das Buch, das die Linksterroristen wohl am meisten triggert: Sein Buch Inside Islam – Was in Deutschlands Moscheen gepredigt wird. Für die Recherche dieser beiden Werke besuchte Schreiber mit oder ohne Kamerateam knapp 20 gewöhnliche Moscheen in Deutschland und übersetzte deren hetzerischen und islamistischen Freitagspredigten. Schreiber beschreibt in seinem Buch kritisch Missstände in den islamischen Gemeinden. Das Buch stieg auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste ein.

2019 erschien sein Buch Kinder des Koran. Was muslimische Schüler lernen, für das er nach eigenen Angaben zahlreiche Schulbücher aus Afghanistan, dem Iran, Ägypten, Palästina und der Türkei untersuchte. Schreiber wirft darin den Lehrwerken vor, den Schülern Geschlechterklischees, übersteigerten Nationalismus, politische Propaganda und religiöse Intoleranz – teilweise auch in versteckten Botschaften – zu vermitteln.[19] Das Buch erreichte Platz 5 der Spiegel-Bestsellerliste.

2021 dann deer Roman Die Kandidatin. Inhalt: Mitte des 21. Jahrhunderts steht eine Muslima kurz davor steht, zur deutschen Bundeskanzlerin gewählt zu werden. Laut einer Besprechung des durch den Linksradikalen und wegen Veruntreuung von Spendengeldern zurückgetretenen Gründers Magazins Katapult, Benjamin Fredrich, ähnele das Buch dem NS-Propagandawerk Jud Süß. Das Buch erreichte Platz 10 der Spiegel-Bestsellerliste im Bereich Belletristik.

Die Uni-Leitung sah sich jetzt aber dann doch bemüßigt, und teilte auf der Uni-Homepage mit, dass Friedrich-Schiller-Universität “ein Ort des freien Diskurses” sei. Das Präsidium der Friedrich-Schiller-Universität Jena unterstütze den “offenen, gesellschaftlichen Austausch auch zu kontroversen Themen und spricht sich gegen tätliche Angriffe aus”. Das ebenso feige wie nichtssagende Geplapper endet mit der Worthülse, dass “mit dieser Aktionsform  lediglich Aufmerksamkeit erzeugt, aber weder Argumente ausgetauscht, noch gemeinsame Lösungen entwickelt” würden. Geschenkt!

Und ein vollumfänglicher Bericht in den öffentlich-rechtlichen Staatsmedien? Fehlanzeige!

(SB)