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Nach Tag der Sachsen in Aue: Presse und Lokalpolitik starten schäbige Hetzjagd auf Dachdecker

Sachsens größtes Vereins- und Verbandsfest fand am Wochenende in Aue statt. Mit dabei im Festumzug: Die Dachdecker. Auf einem Schild am Heck hatten die Handwerker den Ist-Zustand in diesem Land mit den Worten beschrieben „Kriege und Sozialismus überlebt“ und „Jetzt von dieser Politik getötet“. Presse und Lokalpolitik starten nun schäbige Hetzjagd auf die Dachdecker.

Wegen des Corona-Terrors musste das einst größte Volksfest  der Vereine und Verbände im Freistaat Sachsen  – der “Tag der Sachsen” pausieren. Er fand bislang in 24 sächsischen Städten statt. Am vergangenen Wochenende war es dann wieder soweit. Gekommen waren dieses Mal am Freitag nur 25.000 Besucher und am Samstag nur 65.000 statt der ehemals stattlichen 310.000 Besucher.

Ihre Teilnahme am Festumzug nutzten die sächsischen Dachdecker im diesjährigen “Tag der Sachsen”-Austragungsort Aue-Bad Schelma auch dazu, um auf die existenzvernichtende  Abwärtsentwicklung der deutschen Wirtschaft und des des deutschen Handwerks aufmerksam zu machen. Auf einem Schild am Heck hatten die Dachdecker den Ist-Zustand in diesem Land mit den Worten beschrieben „Kriege und Sozialismus überlebt“ und „Jetzt von dieser Politik getötet“.

Wie immer in unserer, von links-grünen Ideologen okkupierten Republik: Kaum äußert jemand berechtigte Kritik an den politischen und gesellschaftlichen Zuständen, so wird mit hetzerischen Presse-Beiträgen versucht, den Überbringer der schlechten Nachricht zu verunglimpfen und zum Schweigen zu bringen.

So auch im Fall der mutigen Dachdecker vom Tag der Sachsen in Aue. Während das Blatt “Freie Presse” hinter der Bezahlschranke gegen die Dachdecker opponiert, stimmen alle lokalen staatstreuen Politiker in die Hetze mit ein: “Nach dem Tag der Sachsen in Aue gibt es heftige Kritik an einem Schild, das im Festumzug an einem Fahrzeug der sächsischen Dachdecker zu sehen war”, berichtet die “Freie Presse” und zitiert den Oberbürgermeister von Aue-Bad Schelma, den CDU-Parteisoldaten Heinrich Kohl. Der Kretschmers nennt es „völlig unangemessen“ und droht dreister Weise mit Konsequenzen. Oberbürgermeister Kohl bemerkt, dass politische Statements bei dem Festumzug in den Verträgen explizit untersagt seien. Und die Dachdecker, so Kohl im diktatorischen Stil, hätten als letzte einen Grund, sich zu beschweren. „Sie sind ausgerechnet die Nutznießer der Energiewende. Sie können in den nächsten Jahren genug Dächer mit Solarpanelen bedecken.”

Für Verärgerung sorgt das Schild auch beim Beigeordneten der Stadt, dem Frei-Wähler-Politiker Jens Müller. “Demokrat” Müller forderte den  Landesinnungsverband des Dachdeckerhandwerks Sachsens – der Mitglied im LBZ ist – auf, sich von der Aktion zu distanzieren. „Denn das bringt den ganzen Verband in Misskredit“, so die Erklärung des feinen Herrn Müller, der ganz offensichtlich ebenfalls mehr als nur gewillt ist, kritische Stimmen zum Schweigen zu bringen.

(SB)

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