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Patrioten brauchen Freiraum

In einer Gesellschaft, die alles verteufelt, was sich geistig nicht im engen Meinungskorridor des Mainstreams befindet, gar Wirte und Vermieter angreift, die ihre Räume Patrioten zur Verfügung stellen, braucht es eigene Rückzugsorte – oder besser: Orte des Widerstands.

Ein Beitrag von EinProzent

Es werden immer mehr

In einer Gesellschaft, die alles verteufelt, was sich geistig nicht im engen Meinungskorridor des Mainstreams befindet, gar Wirte und Vermieter angreift, die ihre Räume Patrioten zur Verfügung stellen, braucht es eigene Rückzugsorte – oder besser: Orte des Widerstands.

In vielen Städten sind solche Projekte bereits entstanden. Oft laufen sie unter dem öffentlichen Radar und sind nur „Eingeweihten“ bekannt. Doch es gibt auch patriotische Freiräume, die für alle Interessierten offen sind und damit ein Vorbild, ein Leuchtturm sind.

Wir möchten euch einige dieser Freiräume vorstellen und so auch zur Nachahmung anregen.

Denn der Vorteil eines lokalen Projekts liegt auf der Hand: Abseits der Aufs und Abs rechter Politik im Land schafft ihr einen Ort für euch und eure Region. Wenn wir schon nicht das ganze Land verbessern können – oder zumindest nicht auf einen Schlag! – dann können wir so zumindest etwas für eine Stadt, ein Dorf oder einen Kiez tun. Aus solchen Projekten erwachsen, wenn sie richtig angegangen werden, Zusammenhalt, neue Kontakte, lokalpolitischer Einfluss und vieles mehr. Und ihr seht vor Ort, wie viel Positives euer Einsatz und eure Arbeit bewirken.
Angst vor Kontrollverlust

Während linke Zentren oft öffentlich finanziert und von Staat und Kommunen logistisch gefördert werden, gehen patriotische Zentren meist auf die Initiative und Einsatzbereitschaft Einzelner zurück. Patriotische Zentren müssen, weil sie Orte der echten Opposition sind, auch mit allerhand Schikanen und Repression kämpfen. Doch wenn sie den ersten Gegenwind überstehen, wurden Orte geschaffen, in denen der politische Mainstream keinen Einfluss mehr hat, und man frei von Denkverboten diskutieren, planen und feiern kann.

Die „Mühle“ in Cottbus

Die „Mühle“ in der Innenstadt von Cottbus ist das „Wohnzimmer der Bewegung“. Hier finden Lesungen, Filmabende, Diskussionen und Feiern statt. In der Mühlenstraße 44 ist jeder willkommen, der sich positiv einbringen möchte. Die Mühle arbeitet unabhängig und wird von Cottbuser Bürgern betrieben. Hier erfahrt ihr mehr über anstehende und gelaufene Veranstaltungen.

Wir von „Ein Prozent“ haben dieses einzigartige Projekt von Anfang an gefördert – und nun steht es dank der wunderbaren Arbeit vor Ort seit langen Jahren auf eigenen Beinen. Die „Mühle“ ist aktuell das erfolgreiche Beispiel lokaler Freiraum-Arbeit in der Bundesrepublik.

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„Zentrum Rheinhessen“ in Mainz

Das „Zentrum“ geht auf die Initiative regionaler AfD-Mitglieder und Abgeordneter zurück. Es soll ein „Anlaufpunkte für Patrioten und Konservative in Rheinland-Pfalz“ sein und langfristigste Strukturen schaffen. Hier findet ihr die Selbstbeschreibung des Zentrums und Kontaktmöglichkeiten. Wer vorbeischauen möchte, ist willkommen.

Der Bundestagsabgeordnete Sebastian Münzenmaier bei der Eröffnung des „Zentrum Rheinhessen“:

(Video anklicken!)

„Castell Aurora“ in Linz/Steyregg

Obwohl das „Castell“ erst 2021 eröffnet wurde, ist es bereits ein fester Bestandteil der gesamtdeutschen patriotischen Bewegung. Das Magazin Info-DIREKT hat sich ausführlich im Objekt umgeschaut und mit den Betreibern gesprochen. Hier erfahrt ihr alles Wissenswerte:

„Kulturfestung“ in der Steiermark

Das Projekt beschreibt seine Entstehungsgeschichte so:

„Auf der Suche nach einem Ort, an dem sich freie Geister treffen und vernetzen können, trafen wir Ende des Jahres 2019 Peter Mayer. Er stellte uns in der schönen Südoststeiermark ein geschichtsträchtiges Anwesen, seit Generationen in Familienbesitz, zur Verfügung.

Aus einer Idee wurde Realität – die Kulturfestung war geschaffen. Natürlich bedurfte es umfänglicher Restaurierungen des altehrwürdigen Gemäuers ehe der Betrieb vollumfänglich gestartet werden konnte. Im Dezember war es dann so weit und das erste, bis zum heutigen Tage einzige patriotische Projekt dieser Art in Österreich konnte seine Tore öffnen.

Seither und bis heute beleben die Vorträge, Feiern und Liederabende die Mauern der Feste. Die Kulturfestung erfüllt ihre einzigartige Bestimmung. Sie ist ein Freiraum für freie Geister.“

Hier findet ihr alle Informationen zur Festung, zu Veranstaltungen und zur Arbeit der Aktivisten vor Ort.

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Torhaus in Güstrow

Im historischen Torhaus in Güstrow (Adresse: Am Berge 6b, 18273 Güstrow) befindet sich die „patriotische Begegnungsstätte“ des Vereins Küstenwende.

Hier finden Vorträge, Feiern und immer dienstags offene Abende zwischen 15 und 18 Uhr statt. Wer sich selbst ein Bild machen möchte, der kann einfach vorbeischauen.

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Sachsentreff zum Kronprinzen in Aue

Seit Anfang Mai gibt es mit dem Sachsentreff zum Kronprinzen in Aue (Adresse: Alfred-Brodauf-Straße 35, 08280 Aue) einen lokalen Bürgertreffpunkt, der allen Menschen offensteht – ob zur Vernetzung, zum kulturellen Austausch oder einfach nur, um einen gemütlichen Abend bei Speis und Trank zu verbringen.

Die wöchentlichen Öffnungszeiten sind:
Freitag und Samstag jeweils ab 17 Uhr (meist bis in die späte Nacht hinein geöffnet)
Montag ab 20 Uhr (nach den Spaziergängen)

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Das Nest in Dortmund

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Seit 2022 existiert das Wahlkreisbüro des Bundestagsabgeordneten Matthias Helferich im Iggelhorst 23 in Dortmund-Dorstfeld. Es soll für Patrioten in Nordrhein-Westfalen einen sicheren Raum abseits der vielen linksliberalen Strukturen und Denunzianten bieten.

„Das Nest“ soll mehr sein als ein durchschnittliches Alibi-Abgeordnetenbüro – es sieht sich als Veranstaltungsort und Drehscheibe des patriotischen Lagers im Ruhrpott. Es ist ein Ort für Seminare, Podiumsdiskussionen, Buchlesungen und Film- sowie Liederabende. Zugleich dient es als Geschäftsstelle der Jungen Alternative NRW.

Wer einmal im „Nest im Iggelhorst“ vorbeischauen möchte, findet die Veranstaltungsankündigungen auf den sozialen Kanälen von Matthias Helferich oder meldet sich per E-Mail unter matthias.helferich.wk@bundestag.de.

So war die Eröffnungsfeier!

Fast überall im Land

Neben Anlaufpunkten, die zumeist aus der patriotischen Zivilgesellschaft entstehen, gibt es noch ein bisher kaum genutztes Potenzial – die Bürgerbüros rechter Parteien. Diese können zwar nicht einfach für jede Art von Veranstaltungen genutzt werden, da die staatlich finanzierten Büros gewissen Regeln unterliegen, doch haben die Abgeordneten hier einen enormen Spielraum, den einige Politiker auch nutzen – andere aber leider nicht.

Der Vorteil: Es gibt diese Büros quasi in fast jedem Teil unseres Landes. Bisher wird dieses Potenzial kaum genutzt. Doch wer, wie die AfD, Volkspartei werden will und einen Regierungsanspruch erhebt, der kann sich nicht dauerhaft vor den Wählern verstecken. Abgeordnete, die die nicht vor Ort aktiv werden und Angebote schaffen, werden langfristig auf der Strecke bleiben, so wie man es schon vielerorts beobachten konnte.

Ach ja, und wie steht es eigentlich um die zahlreichen Häuser patriotischer Studentenverbindungen? Auch hier sind viele Fragen offen, Potenziale ungenutzt. Darüber wird zu sprechen sein!

Welche Objekte fehlen?

Jetzt seid ihr gefragt: Welche Objekte sollten noch in unserer Beispielliste genannt werden? Oder welchen Projekten sollten wir mal einen Besuch abstatten. Schreibt es uns!

Wenn ihr ganz konkrete Pläne habt, einen weiteren patriotischen Freiraum zu schaffen, dann meldet euch bei EinProzent – vielleicht kann das Bürgernetzwerk euch unterstützen.

 

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