Armut (Bild: shutterstock.com/Slava Samusevich)

Weltweit 330 Millionen Kinder in extremer Armut – wann werden sie nach Deutschland gebracht?

Die Bilder der letzten Tage schockieren. Ohne Unterbrechung landen gerade abertausende junge, kräftige Männer an den Küsten Südeuropa, um ins Bürgergeld-Paradies Deutschland zu reisen. Sie haben das Geld, um Schleuser zu bezahlen, sie sind gesund und munter, dass sie solch beschwerliche Reise auf sich nehmen können.

Die deutsche Regierung begrüßt diese Reisetätigkeit und empfängt sie auf Kosten ihrer Bürger mit offenen Armen. Den wirklich Bedürftigen aber hilft sie nicht, die können offensichtlich irgendwo auf der weiten Welt elendig sterben. Was für eine verlogene und heuchlerische Bande:

Jedes sechste Kind weltweit muss von weniger als 2,15 Dollar pro Tag leben. Das geht aus einem neuen Bericht des UN-Kinderhilfswerks (Unicef) und der Weltbank hervor, der am Mittwoch veröffentlicht wurde. Insgesamt leben damit 330 Millionen Kinder in extremer Armut.

Das sind zwar 50 Millionen Kinder in Armut weniger als noch vor zehn Jahren. Doch das 2015 von der Staatengemeinschaft beschlossene Ziel, extreme Kinderarmut bis 2030 vollständig zu überwinden, würde mit der aktuellen Reduktionsgeschwindigkeit nicht erreicht werden. Unicef-Exekutivdirektorin Catherine Russell erklärte, dass die Auswirkungen der Pandemie, Konflikte, der Klimawandel und wirtschaftliche Schocks die Fortschritte bei der Beseitigung der Kinderarmut ins Stocken gebracht hätten.

“Wir dürfen diese Kinder jetzt nicht im Stich lassen”, sagte Russell. “Die Beendigung der Kinderarmut ist eine politische Entscheidung. Wir müssen unsere Anstrengungen verdoppeln, um sicherzustellen, dass alle Kinder Zugang zu grundlegenden Leistungen wie Bildung, Ernährung, Gesundheitsversorgung und sozialem Schutz haben, und gleichzeitig die Ursachen der extremen Armut bekämpfen.”

Im Menschenrechtsrat hatte der Hohe Kommissar der Vereinten Nationen für Menschenrechte, Volker Türk, zu Beginn der Woche die unzureichenden Fortschritte bei der Erreichung des Ziels für nachhaltige Entwicklung (SDG) als “schreckliches kollektives Versagen bei den Menschenrechten” bezeichnet.

Da das alles allerdings vor Ort nicht zu erreichen ist, gibt es wohl nur eine Lösungen: Diese Kinder werden mit Flugzeugen nach Deutschland gebracht, wo sie dann unter normalen Umständen groß werden können. Wenn diese Bundesregierung hier nicht sofort reagiert, dann soll sie beim Thema “Flüchtlinge” niemals mehr von humanitären Pflichten faseln. (Mit Material von dts)

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