Ein Bild aus "besseren" Tagen (Symbolfoto: Von hikrcn/Shutterstock)

Wenn es hart auf hart kommt, hält der Islam sie eben doch zusammen!

Es gibt ja immer wieder naive Leute, die glauben, dass ein Moslem, wenn er nur lange genug im Westen lebt, oder hier geboren wurde, sich auch den westlichen Werten anpassen, sie einatmen und seine Religion endlich auch zu seiner Privatsache erklären würde.

Es gibt aber in der Realität, glaube ich, keinen Moslem auf dieser Welt, der im Ernstfall an der Seite von Juden, Christen und Ungläubigen gegen den Islamterror seiner “verwirrten” Glaubensbrüder kämpfen würde. Auch nicht gegen die Hamas. Bestenfalls hält man sich aus solchen Glaubenskriegen heraus, aber wenn es wirklich mal hart auf hart kommt, fällt die Entscheidung wohl doch eher leicht – und eben zu Gunsten der eigenen Glaubensbrüder.

Erste Zeichen, die diese Einschätzung bestätigen könnten, sind nicht zu übersehen:

Mahmud Abbas, Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde, soll in einem Telefonat mit US-Präsident Joe Biden die Freilassung von Gefangenen gefordert haben – allerdings offenbar auf beiden Seiten. Wie in den letzten Tagen seit dem Überfall der radikal-islamistischen Hamas kam Abbas eine eindeutige Verurteilung des aus dem Palästinensergebiet gestarteten Angriffs aber offenbar nicht über die Lippen, er verband seine Äußerungen stattdessen konsequent mit Forderungen an Israel. Nach Angaben der palästinensischen Nachrichtenagentur Wafa soll Abbas im Gespräch mit Biden die “Tötung oder Misshandlung von Zivilisten auf beiden Seiten” abgelehnt haben, verbunden mit der Forderung nach “Freilassung von Zivilisten, Gefangenen und Häftlingen”.

Damit spielt er offenbar auf die von der Hamas als Geiseln genommenen Zivilisten ebenso an wie auf Palästinenser, die als Terroristen in israelischen Gefängnissen sitzen. “Er betonte die Bereitschaft der palästinensischen Seite, sich so schnell wie möglich für einen gerechten und umfassenden Frieden in unserer Region einzusetzen, und betonte, dass Sicherheit und Frieden nur erreicht werden können, wenn dem palästinensischen Volk alle legitimen Rechte gewährt werden”, zitiert Wafa de Palästinenserpräsident weiter. Palästinenser dürften aus dem Gazastreifen nicht vertrieben werden.

Einerseits gehört Abbas der Fatah an, die mit der Hamas verfeindet ist, andererseits scheint die Ablehnung Israels so stark zu überwiegen, dass er nach dem Überfall vor einer Woche zunächst schwieg.

Nun hat er sich geäußert und andere Islamführer werden folgen. Wir stehen kurz vor einem weltumfassenden Religionskrieg, der die ganze Welt zum brennen bringen wird, nur dass die westlichen Regierungen selbst überall Streichhölzer verteilt haben und die Gotteskrieger sich überall bereits jetzt schon als Sieger aufführen (Mit Material von dts)

Und diese Videos könnten uns auch etwas sagen:

Oder hier?

Oder hier?

Oder hier?

Oder hier?

Oder hier?

Oder hier?

Und die Frage: Brauchen wir bald Kreuzzüge im eigenen Land?

Ein Hinweis noch auf das Kräfteverhältnis, sollte hier tatsächlich so etwas wie ein Religionskrieg ausbrechen (wovon wir nicht ausgehen): Rund 700.000 Soldaten und Polizisten stünden ungefähr 6 Millionen Muslime in diesem Land gegenüber, wobei es mit Sicherheit etliche Muslime bei der Bundeswehr und bei der Polizei gibt, die dann vielleicht auch noch “die Seiten” wechseln würde.

Aber das ist natürlich alles Quatsch. Das hier aber nicht:

Es gibt kein „palästinensisches“ Volk. Jassir Arafat hat diesen Begriff erstmals im Jahr 1964 in der PLO-Charta genutzt, zuvor war überall stets die Rede von „Arabern und Juden aus Palästina“. In deutschsprachigen Dokumenten taucht der Begriff „Palästinenser“ mit Bezugnahme auf Araber zuerst 1974 auf. Die selbsternannten „Palästinenser“ sind einfach nur Araber, die im früheren britischen Mandatsgebiet namens „Palästina“ gelebt haben und sich zu Propagandazwecken sowie zur Verbreitung ihres politischen Unterdrückungsmythos eine eigentlich nicht vorhandene, separate Identität geschaffen haben. Auch das für „palästinensische Flüchtlinge“ gegründete gesonderte Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNRWA, abzugrenzen vom allgemeinen Flüchtlingskommissariat UNHCR), leistete dieser konstruierten Identität nicht nur durch sein merkwürdiges und widersprüchliches Sonderregime für den Flüchtlingsstatus muslimischer Araber aus Palästina, sondern auch im Wege gezielter und effektiver Lobbyarbeit jahrzehntelang Vorschub. Alte Münzen, Karten oder Ähnliches mit dem Begriff „Palestine“ sind kein valides Argument für die Existenz eines „palästinensischen“ Volkes oder gar für einen historisch begründeten Gebietsanspruch, sondern schlicht ein Hinweis auf einen (traditionellen) Namen des Gebiets. Die Konstruktion eines angeblich existierenden „palästinensischen Volkes“ ist damit vor allem das Ergebnis von reichlich Lobbyismus auf Ebene der UN und auch von perfider Propaganda, besonders in den westlichen Staaten.

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