Können Schamane unser Gesundheitssystem vielleicht doch noch retten? (Foto: Jozef Klopacka/Shutterstock)

Drohen jetzt auch noch Einschränkungen in der Gesundheitsversorgung?

In diesem Land funktioniert – dank der Ampel – so gut wie nichts mehr. Das macht sich leider und ganz besonders auf dem Gesundheitssektor bemerkbar, weil hier mit Karl Lauterbach jemand am Ruder ist, der sich magisch von selbst gezimmerten Eisbergen angezogen fühlt:

Die Kassenärzte warnen jetzt mal wieder vor Einschränkungen bei der Gesundheitsversorgung der Bevölkerung, sollte die Ampelkoalition zugesagte Reformen weiterhin nicht umsetzen. “Es wird ohne Kurskorrekturen sehr zeitnah zu deutlich spürbaren Verschlechterungen der Versorgung kommen”, kündigte die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) in einem Schreiben an Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) an, über das die Zeitungen des “Redaktionsnetzwerks Deutschland” (Dienstagausgaben) berichten. “Es ist unverständlich und inakzeptabel, dass zahlreiche Versprechungen und Ankündigungen, auch aus dem Koalitionsvertrag, nach etwa zwei Jahren Regierungszeit nicht einmal ansatzweise erfüllt wurden”, beklagt der Verband.

“Sie bauen vielmehr das deutsche Gesundheitswesen in ein staatlich gelenktes, von der Selbstverwaltung entkoppeltes System um”, heißt es in dem Schreiben an den Gesundheitsminister. Die KBV unter dem Vorsitz von Andreas Gassen nennt darin unter anderem die versprochene Aufhebung des Kostendeckels für die Hausärzte, die Stärkung der ambulanten Versorgung, eine Entbürokratisierung und praxistaugliche digitale Anwendungen. Die KBV fordert in dem Schreiben zusätzlich auch die Entbudgetierung für alle Fachärzte.

Die Aussage von Lauterbach, wonach die Praxen auskömmlich finanziert seien, sei angesichts der stark steigenden Ausgaben eine “eklatante Fehleinschätzung”, so die Kassenärzte.

Doch Lauterbach hat nur Flausen im Kopf:

Die Union hat deshalb auch ablehnend auf das Vorhaben von diesem “Krankheitsminister” reagiert, Untersuchungen zu Bluthochdruck, Cholesterin oder Diabetes künftig auch in Apotheken zu ermöglichen. Seit Monaten klagten die Apotheken über Personalmangel, Überlastung und Bürokratie, sagte der gesundheitspolitische Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion, Tino Sorge (CDU), dem “Redaktionsnetzwerk Deutschland” (Dienstagausgaben). Zudem stehe ein Winter mit erneuten Medikamentenengpässen bevor, der die Apotheker voll beanspruchen werde.

“Minister Lauterbach wird erklären müssen, wie die Apotheken in einer derart angespannten Lage noch weitere Aufgaben übernehmen sollen”, forderte der CDU-Politiker. Zustimmung kam dagegen vom Koalitionspartner. Der Grünen-Gesundheitspolitiker Janosch Dahmen sagte dem RND: “Globale Großkonzerne wie Amazon Pharmacy bedrohen absehbar die Existenz flächendeckender Vor-Ort-Apotheken genauso stark wie der immer dramatischere Fachkräftemangel.”

Nur durch eine Stärkung der Rolle von Apothekern als Heilberuf könne dem entgegengetreten werden. “Deshalb ist es richtig, insbesondere Beratungsangebote entlang der vorhandenen Kompetenzen auf eine älterwerdende Bevölkerung und die dadurch wachsende Krankheitslast in Deutschland auszurichten”, sagte er. Gleichzeitig sei aber klar, dass dies eine funktionierende Allgemeinmedizin und zielgerichtete Prävention wie auch Vorsorge nicht ersetzen könne, so der Grünen-Gesundheitspolitiker.

Man sollte vielleicht auch Schamanen einsetzen. Von denen tanzen und trommeln dank grüner Einwanderungspolitik mit Sicherheit mittlerweile auch jede Menge durch dieses Land. Die könnten dann Ärzte und Apotheker zusätzlich entlasten. (Mit Material von dts)

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