Foto: Thomas Lutze (Archiv) (über dts Nachrichtenagentur)

Linke wechseln zur SPD – passt schon

Die SPD hat sich in den letzten Jahren immer mehr nach links radikalisiert. Dann sieht man nicht nur an Nancy Faeser, die gesamte Partei steckt voller roter Socken und so ist diese Entscheidung wohl auch nur logisch:

Thomas Lutze, der kürzlich von der Linken in die SPD-Fraktion gewechselt ist, prognostiziert ein baldiges Ende der Linksfraktion im Bundestag. “Ich glaube, dass sich die Linksfraktion im Bundestag bald auflösen wird”, sagte Lutze dem “Spiegel”. Die Linke sei “personell und strategisch so unterirdisch aufgestellt, dass sie ihre Ziele nicht mehr ernsthaft verfolgen kann”.

Lutze geht davon aus, dass ihm weitere seiner ehemaligen Linken-Kollegen in die SPD folgen könnten. Mehrere hätten bereits Verständnis für seine Entscheidung signalisiert, sagte Lutze. “Mit meiner Aufnahme in die Fraktion hat die SPD auch ein Signal gesendet. Die Tür in Richtung Linke ist offen.” In der SPD-Fraktion gibt es Bereitschaft, weitere Linken-Abgeordnete aufzunehmen. “In der Linksfraktion gibt es einige gute Leute, die auch gut in die SPD-Fraktion passen würden. Die können gerne kommen”, sagte Sebastian Roloff, Co-Chef der linken Gruppierung “Forum DL21” in der SPD-Fraktion, gegenüber dem “Spiegel”. Auch Philipp Türmer, Kandidat für den Juso-Vorsitz, spricht sich für eine Aufnahme von weiteren Linken-Abgeordneten aus. “Umfragen für die mit Andi Babler neu aufgestellte SPÖ in Österreich zeigen, dass eine linke Sammlungsbewegung funktionieren kann”, sagte Türmer dem “Spiegel”.

“So sollten wir uns als SPD auch positionieren. Selbstverständlich sind vernünftige Mitglieder der Linkspartei, also nicht die nationalistischen Leute aus dem Wagenknecht-Lager, herzlich eingeladen, sich dem anzuschließen.”

Die SPD wird also in absehbarer Zeit das Schicksal der Partei Die Linke teilen und ihr in die Versenkung folgen. Zumindest ist an dieser Rotfront dann Ruhe. (Mit Material von dts)

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