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Go woke, go broke: Auch „Victoria’s Secret” rückt vom Trans-Wahn ab

Dass sich das demonstrative Bekenntnis zum übertriebenen Regenbogenkult für Unternehmen nicht wirklich auszahlt, hat man nun auch beim legendären Dessous-Unternehmen „Victoria’s Secret” kapiert. Da sich die Werbung mit Transmodels und die Anbiederung an den „diversen“ Zeitgeist als Kassengift entpuppt hat, wagt man nun den Wiedereintritt in die Sphären der Normalität.

Von Daniel Matissek für Auf1.info

Die Erkenntnis, dass Unternehmen mit einem Rest von Gewinnerzielungsabsichten den Gender-Wahn durch Riesenverluste büßen müssen, ist damit auch im Luxus-Kleidungssegment angekommen.

Übergewichtige und Trans-Models statt „Engeln“

Wie so viele andere Konzerne, wollte „Victoria’s Secret”, das seine weltweite Bekanntheit vor allem dem Umstand verdankt, über Jahrzehnte die attraktivsten Models für seine Kampagnen präsentiert zu haben, auf den Zug des Transgender-Kults aufspringen. 2019 ließ man sich dafür feiern, „endlich“ ein entsprechendes Modell groß zu „featuren“.

In der Folge wurden zunehmend auch übergewichtige und Trans-Models eingespannt – während man sich, wegen angeblichem „Sexismus“, vom bisherigen Erfolgsmodell systematisch verabschieden wollte. Vor allem dass die legendären „Engel“-Paraden des Labels Geschichte waren, jubelte die LGBTQ-Szene. Sonst aber auch niemand.

Ideologische Belehrungen der Kundschaft

Dennoch wurde die ultrawoke Fußballerin und Trans-Aktivistin Megan Rapinoe als „“Markensprecherin” angeheuert, die dann auch umgehend die Parole ausgab, dass der bisherige Unternehmenskurs zu „patriarchalisch“, „sexistisch“ und außerdem viel zu sehr auf den „männlichen Blickwinkel verengt” gewesen sei.

Dass man sein Publikum, das solcher ständigen ideologischen Belehrungen ohnehin überdrüssig ist, mit dieser Firmenpolitik brachial vor den Kopf stieß, wollten die Marketingstrategen offenbar nicht wahrhaben. Diese Aufklärungsarbeit musste daher nun der Markt übernehmen: Für dieses Jahr wird ein Umsatz von nur noch 6,2 Milliarden Dollar prognostiziert, was einem Rückgang um fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Massive Umsatzeinbrüche

Sogar das bisherige Rekordminusjahr 2020 mit damals 7,5 Milliarden Umsatz würde damit unterboten. Trotz der besten Bemühungen aller Beteiligten habe es „nicht gereicht, um den Tag zu überstehen“, räumte Konzernchef Martin Waters zerknirscht ein. Nun versucht man daher fieberhaft gegenzusteuern und zum früheren Erfolgsmodell zurückzukehren. Die Diversity-Kampagne wurde in aller Eile beerdigt, sogar die einst verächtlich gemachte Modenschau mit Top-Models soll wiederbelebt werden.

Sinn von Schönheit und Modenschauen ad absurdum geführt

Ob man damit wieder in die Erfolgsspur zurückkehrt, bleibt abzuwarten. Wenn sich ein Konzern, dessen ganzes Kapital der Appell an Schönheit war, mutwillig dem woken Hässlichkeitsideal an den Hals wirft, dass jedem natürlichen ästhetischen Empfinden diametral zuwiderläuft, sind Umsatzeinbrüche unvermeidlich. Go woke, go broke.

Den Menschen einen Anblick zuzumuten, der sie abstößt, weil eine Pseudoelite dies für das Gebot der Stunde hält, führt den ganzen Sinn von Modenschauen, Schönheitswettbewerben und letztlich von Werbung an sich ad absurdum.

Branchenübergreifend bittere Lehren

Mittlerweile gibt es einen ganzen Katalog von ehemals erfolgreichen Konzernen, die mit ihrer Anbiederung an den Trans-Wahn fürchterlich Schiffbruch erlitten haben. Adidas ließ einen Mann Werbung für Frauen-Badeanzüge machen, der Bierkonzern Budweiser hat sein Image wohl für immer ruiniert, indem er sich mit dem Transvestiten Dylan Mulvaney einließ. Die Umsatzeinbußen gingen in die Milliarden und markieren eine der desaströsesten Kampagnen der Wirtschaftsgeschichte.

Dennoch existieren noch immer gar zu viele Unternehmen, die offenbar von einer Art Todestrieb besessen und bereit sind, ihre Zukunft für den Beifall von einigen wenigen verqueren Fanatikern, die ihre Marken oft nicht einmal konsumieren, einzutauschen.

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