Wenn ein Linker auf einen AfD-Politiker "trifft" (Foto: Collage)

Antifa-Journalismus: Unverhohlene Sympathien für linksextreme Lina E. im „Deutschlandfunk”

Der gebührenfinanzierte „Deutschlandfunk“ hat sich vorgestern ein linkes Propagandastück geleistet, das selbst für öffentlich-rechtliche Verhältnisse einen neuen Tiefpunkt markiert: In seinem Podcast am Montag mutete MDR-Reporter Marc Zimmer den Hörern ein schamloses, verständnisvolles Rührstück über die schwerkriminelle Linksextremistin Lina Engel zu, die als Kopf der „Hammer-Bande“ zu fraglicher Berühmtheit gelangt war.

Von Daniel Matissek für Auf1.info

Die Studentin, die mit ihren Rädelsführern Jagd auf vermeintliche „Rechtsradikale” machte und dabei mit einem Hammer auf ihre Köpfe eingeschlagen, die Gelenke gezielt zerschmettert und die Opfer anschließend mit Säure übergegossen hatte, war Ende Mai von einem mehr als wohlwollenden Dresdner Richter zu fünf Jahren und drei Monaten Haft verurteilt worden.

Der Titel sagt schon alles

Schon das Urteil erschien Beobachtern und Opfern wie ein Hohn, denn es kommt einem Wunder gleich, dass niemand die Gewaltexzesse von Engel & Co. mit dem Leben bezahlen musste. Dass der Haftbefehl dann auch noch umgehend ausgesetzt und Engel „gute Führung” und sogar „ehrenhafte Motive“ zugebilligt wurden, entlarvte die im deutschen Linksstaat weitverbreitete Gesinnungs- und Antifa-Justiz vollends.

Zu diesem Thema nun war im „Deutschlandfunk“ Marc Zimmer zu Gast, Reporter des „Mitteldeutschen Rundfunks“ (MDR), der über Engel die Doku-Podcast „Die Fascho-Jägerin“ gemacht hat. Der Titel sagt bereits alles. Auf ein kritisches Wort über die grausame Bande und ihre Anführerin wartet man bei Zimmer ganz vergeblich. Was Zimmer hier vom Stapel ließ, glich einer veritablen Hommage auf eine verhinderte Mörderin.

Angeblich vom Staat zu hart angefasst

Der ÖRR-Mann äußert sich geradezu fassungslos darüber, dass Engel – in Handschellen und von vermummten Polizisten begleitet – „im Hubschrauber nach Karlsruhe” geflogen worden sei. Angeblich würden rechtsextreme Täter viel schonender behandelt.

Dabei handelt es sich um eine glatte Falschbehauptung. Dass die Rentner des „Reichsrollatorenputsches“ (die in spinnerten Chatgruppen davon phantasiert hatten, Karl Lauterbach aus einem TV-Studio zu entführen und das Deutsche Reich von 1871 wiederzuerrichten) exakt dieselbe Behandlung erfuhren und sogar noch wesentlich härter angefasst wurden, empörte Zimmer nicht.

Sozialromantische Connewitz-Verklärung

Für den Straßenkampf von linksradikalen Gewalttätern und Autonomen in Leipzig-Connewitz, dem Milieu, das Lina Engels Prozess mit härtesten Gewaltattacken gegen Staat und Polizei begleitet hatte, findet Zimmer nur verständnisvolle Worte: Für ihn ist Connewitz ein idyllischer, alternativer Stadtteil, der durch fiese Spekulanten und Immobilienhaie bedroht sei. Spätestens hier ist klar, aus welchem geistigen Lager dieser „Journalist“ kommt.

Zimmer selbst habe übrigens keinen Kontakt zu Engel gehabt, da sie während der gesamten Dauer ihres Prozesses in Untersuchungshaft gesessen habe, erklärte er fast schon bedauernd im Podcast. Nach dem Urteil habe Engel selbst ein Gespräch abgelehnt, wofür er natürlich vollstes Verständnis aufbrachte – weil der Fall ja erstmal in Revision gehe.

„Antifaschistisches Engagement“

Die Linke fühle sich in ihrem „antifaschistischen Engagement“ von den sächsischen Behörden kriminalisiert und im Vergleich zu Rechtsextremen zu hart verfolgt, rapportierte er sympathisierend-unkritisch.

Eine von ihm befragte Forscherin habe dann auch noch erklärt, so Zimmer, dass man von Frauen immer noch allenfalls Mitläufertum, aber keine Führungsrolle oder gar aktive Gewaltausübung erwarte. Engel wird also auch noch zur verkappten Feminismus-Ikone stilisiert (dies wird so zwar nicht ausgesprochen, schwingt hier aber eindeutig mit).

Gerichtlich festgestellte Tatsachen zum Verdacht umformuliert

Auffällig ist auch, dass Zimmer die Vorwürfe gegen Engel stets im Konjunktiv erwähnt, also als ob es sich um unbewiesene Vorwürfe handele und sie nicht für die erwiesenen Taten bereits verurteilt worden wäre. Dadurch entsteht der beabsichtigte Eindruck, dass im Grunde nichts bewiesen sei.

Zimmer jammerte, dass sich selbst jene, die Engels Taten ablehnen würden, vom Staat in ihrem Kampf gegen Neonazis im Stich gelassen oder gegängelt fühlten. Der Fall sei auch „wahnsinnig relevant für unser gesellschaftliches Zusammenleben“, so der MDR-Mann –  womit er jedoch sicher nicht die eskalierende linke Gewalt meint, sondern natürlich wieder und den rechten Popanz, der von der Politik künstlich aufgebaut wird.

Dürftig camouflierte Heroisierung

Die Fakten scheren einen solchen „embedded journalist“ des Linksextremismus natürlich nicht: Laut Verfassungsschutzliegt der Anteil rechter Straftaten wesentlich höher als bei Linken. Darunter fallen aber auch bloße Schmierereien und der Gummibegriff der „Hassrede”, der völlig beliebig benutzt wird.

Bei Sachbeschädigungen und Verstößen gegen das Versammlungsgesetz liegen Linke eindeutig vorne. Da jedoch alles, was nicht eindeutig links ist, einfach als „rechte“ Straftat verbucht wird, lässt sich am politisch erwünschten Märchen von der allgegenwärtigen rechten Bedrohung festhalten, ohne dass wirklich belastbare Zahlen vorlägen. Diese Mentalität drückt sich auch in der dürftig camouflierten Heroisierung von Lina Engel aus, die der „Deutschlandfunk“ bzw. MDR-Zimmer in seiner Pseudoreportage betrieben hat.

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