Gloryhole (Bild: shutterstock.com/Yuriy Golub)

Uni Augsburg: Studenten stellen Antrag für Sex-Löcher

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In Augsburg fordert der linksradikale AStA der Uni drei behindertengerechte „Gloryholes“, also Löcher in der Wand für anonyme Sexualkontakte. Und um den links-queeren Empowerment- und Diversity-Irrsinn rund zu machen, sollen auch noch Kondome und Lecklappen kostenlos zur Verfügung stehen. Nur damit Sie wissen, wo und wofür Ihre Steuergelder versenkt werden.

Damit jene, die das staatliche Bildungssystem mit ihrem hart erarbeiteten Steuergeld unterstützen, auch mitbekommen, wo und wofür dieses eingesetzt wird, der dürfte sich – je nach Neigung und Einstellung- über den Antrag des Studentische Konvent der Universität Augsburg entweder freuen oder – was wohl die meisten, die über einen Restverstand verfügen tuen werden – angewidert oder/und wütend abwenden.

Am Mittwoch trat benannter Konvent – es handelt sich um das linksradikale AStA der Uni – zu seiner ersten Sitzung im neuen Semester zusammen. Auf der Tagesordnung fand sich neben dem Antrag, ein Denkmal für den im September verstorbene “CampusCat” Leon zu errichten und einem Tarifvertrag für die Studentischen Hilfskräfte noch ein besonders leckerer Antrag: Eine Gruppe von diesen sogenannten “Studierenden”, die u.a. im “Queer-Referat” aktiv sind, fordern drei Gloryholes. Wer sich nun fragt: WTF ist ein Gloryhole, hier die, aus dem allwissenden Wikipedia entlehnte Antwort: Glory Hole (auch „gloryhole“ auf englisch; übersetzt: „Ruhmesloch“ oder „Ehrenloch“) – umgangssprachlich auch Klappenloch oder Schwanzloch – ist ein Loch in einer Wand zum Zwecke meist anonymer Sexualkontakte.

Die durchgeknallten studentischen Queer-Irren konkretisierten ihren Wunsch im Antrag wie folgt:  “Drei Gloryholes sollen im Hörsaalzentrum gegenüber des Eingangs, wo momentan die Informationstafeln vorzufinden sind, gebaut werden”. Die neuen Kabinen für anonyme Sexkontakte sollen schall- und blickdicht sein sowie so barrierearm wie möglich gestaltet werden. “Die Höhe soll adjustierbar sein, es soll Wandgriffe geben, an denen sich festgehalten werden kann”, so die Wünsche der Studierenden. “Die Lichter sollen dimmbar sein und eine mögliche Kniepolsterung soll eingebaut werden. Außerdem sollen Kondome, Lecktücher, Gleitmittel und Desinfektionsmittel und -tücher in den Gloryholes kostenfrei bereitgestellt werden; Mülleimer werden auch benötigt.”

Zur Begründung führen die Gloryhole-Antragsteller aus, dass die Einrichtung von Gloryholes an einer “Wünschewand” des AStA am häufigsten genannt worden sei. “Ein Gloryhole würde zur Diversifizierung am Campus beitragen, da Kink so auch an der Uni er- beziehungsweise gelebt werden könnte”, heißt es weiter. “Außerdem kann Sex eine entspannende Tätigkeit sein, was im oft anstrengenden Universitätsalltag sehr sinnvoll sein kann. Die damit verbundene Stressreduktion würde für eine positivere Arbeitsatmosphäre am Campus sorgen.”

Das Erbauen der Gloryholes erlaube es zudem der Universität, “sich als heteronormativitätskritischen Raum zu verstehen zu geben, da Kink als nicht heteronormative Praxis zu verstehen ist”, so die Sex-statt-Uni-Antragsteller. “Diese deutliche queere Positionierung würde Potentiale für die verbesserte Teilhabe am Universitätsalltag von queeren Studierenden entfesseln und damit deren Alltag, das Sicherheitsgefühl sowie das Wohlbefinden ebenjener erhöhen.”

Während einige in den Kommentarspalten davon ausgehen, dass es sich bei dem Antrag nur um einen billigen Scherz handelt kann, muss man jedoch in Zeiten, wo eine ganze Gesellschaft von links-woken LGBTQ-Irren verhaftet wurde, davon aus gehen, dass es sich eben nicht um ein Späßchen handelt.

So bemerkt der Ring Christlich-Demokratischer-Studenten (RCDS) Augsburg laut dem Nachrichtenportal “Presse Augsburg” in einem Offenen Brief an Unipräsidentin Sabine Doering-Manteuffel und die gesamte Studentenschaft, dass die Einrichtung von Gloryholes an einer Universität “nicht nur unangebracht, sondern auch höchst skandalös und inakzeptabel” sei. Eine solche Idee stelle eine “ernsthafte Verletzung der ethischen und moralischen Standards dar”, so der RCDS. Der Antrag beschmutze das Ansehen des hochschulpolitischen Engagements und untergrabe die Glaubwürdigkeit des Studentischen Konvents.

(SB)