Demnächst auch auf abgepacktem Rinderhack oder Hüftsteaks: Schockbilder zur Konditionierung von Verbrauchern (Foto:Imago)

Schockbilder wie bei Tabakwaren auch auf Fleischprodukten? Da geht den Grünen das Herz auf…

Der Trend, die Menschen zu bevormunden und sie zu ihrem vermeintlichen Glück zu zwingen, schreitet auch im „freien“ Westen immer weiter voran. Eine Studie der britischen Durham-Universität will nun herausgefunden haben, wie sie den Menschen den Fleischgenuss vermiesen kann – nämlich, indem man schockierende Fotos auf den Verpackungen platziert, wie es bei Zigaretten bereits seit Jahren üblich ist.

Weil Fleisch angeblich zum Klimawandel, zur Entstehung von Pandemien, Krebs, Adipositas und Herz-Kreislauf-Erkrankungen beiträgt, steht es bei den woken Menschheitsbeglückern schon lange auf der Verbotsliste. Die Forscher konfrontierten die fleischessenden Studienteilnehmer mit Warnhinweisen und Horrorfotos und konnten zu ihrer Freude vermelden, dass der Fleischkonsum um fünf bis sieben Prozent zurückgegangen sei. Daher empfahlen sie die Methode als effektive Abschreckung. Bei Landwirtschaftsminister Cem Özdemir dürften sie damit offene Türen einrennen.

Nur Verbote und Schikanen

Der Kampf gegen Fleisch ist in Özdemirs Welt ungefähr mit dem ewigen Kampf von Innenministerin Nancy Faeser vergleichbar. Als typischer Grüner und, wie in dieser Regierung üblich, völlig fachfremder Minister, kennt er nur Verbote und Schikanen. Bei Veranstaltungen seines Ministeriums wird grundsätzlich nur vegetarisches Essen serviert, das auch zu 100 Prozent aus – zumindest so deklariertem – “ökologischem Landbau” stammt. Für den Fleischverzehr ist hier allen Ernstes eine interne Sondererlaubnis erforderlich.

Als die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) im Mai einen maximalen Fleischkonsum von 70 Gramm pro Woche (!) empfahl, griff Özdemir dies umgehend auf. Die Missachtung solcher „Empfehlungen“ kann für Kantinen, die ein Zertifikat der DGE für gesunde Ernährung erhalten wollen, existenzbedrohend sein. Diese Bevormundung ist jedoch nicht auf Deutschland und nicht auf Überwachungsdiktaturen wie China beschränkt. Überall werden Sprach- und Denkverbote im Namen irgendwelcher ideologischer Vorgaben verhängt. Essverbote sind da der „logische“ nächste Schritt. Man darf also gespannt sein, wie lange Özdemir oder andere Grüne brauchen werden, um Schockbilder auf Fleisch nicht nur vorzuschlagen, sondern dann auch in der ihnen hörigen Ampel durchzusetzen . (TPL)

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