Aus und vorbei mit "Made in Germany" (Bild: shutterstock.com/nitpicker)

Neues “Gütesiegel”: Firmen und Hersteller werben mit “German free”

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Ein Gradmesser dafür, wie kaputt dieses Land ist, dessen Produkte ehemals für unübertroffene Qualität gebürgt haben, ist an dem neuen “Gütesiegel”, das Firmen und Hersteller auf ihren Waren vermerken, abzulesen: “German free” garantiert, dass keinerlei Bauteile aus Deutschland enthalten. 

“Made in Germany” – ursprünglich in Großbritannien Ende des 19. Jahrhunderts durch den “Merchandise Marks Act” als Schutz vor vermeintlich billiger und minderwertiger Importware aus Deutschland eingeführt, verkauften sich just jene Produkte, die durch die Briten mit diesem Label gebrandmarkt wurden, zum Verkaufsschlager. Denn: dieses von den neidischen Briten als Kainsmal erdachte Siegel war Jahrzehnteland ein globales Gütesiegel für deutsche Qualität und Zuverlässigkeit.

Bis dieses Land in die links-grünen Fänge von ausgemachten Wirtschafts-und Gesellschaftszerstörer geriet. In Zeiten von Habeck und Co., die alles daran setzten, dieses Land unwiederbringlich zu zerstören, hat sich ein neues “Gütesigel” etabliert: Hersteller und Foren werben seit einiger Zeit damit, dass ihre Produkte “German free” sind, also keinerlei Bauteile aus Deutschland enthalten. Das gilt insbesondere für die Sicherheits- und Verteidigungstechnologie.

Als Grund, warum Hersteller und Firmen auf Produkte “Made in Germany” verzichten, ist die über aller Maßen moralisierenden und zudem teuren Technologien aus Deutschland. Als Beispiel nennt das Manager Magazin in einem Beitrag die deutsche Sicherheits- und Verteidigungsindustrie und deren ideologische und zugleich erratische wie dilatorische Genehmigungspolitik der deutschen Bundesregierung, die nicht nur europäische Industriepartner wie Frankreich, Spanien oder Italien nerven. Sie ist zum Absatzförderungsprogramm für die Konkurrenz geworden, so das Magazin. Die jüngste Großbestellung der polnischen Regierung in Südkorea hat das gezeigt. Die Polen haben damit klargemacht, dass man dort nicht wegen deutlich günstigerer Preise bestellt hat, sondern weil man die Unberechenbarkeit der Deutschen bei Exporten fürchtet.

Aber nicht nur in der Rüstungsindustrie hat Habeck und seine rot-grünen Genossen das Porzellan mehr als nur zerschlagen und dafür gesorgt, weite Wirtschaftsbereiche “German free” zu machen. Durch Habecks gutmenschlich-durchgeknallte Investitionsgarantien, die an die Erfüllung der klimapolitischen Leitlinien gekoppelt sind, haben den Effekt, dass Käufer in Afrika, Asien und Lateinamerika sich fünfmal überlegen, ob sie die ewigen Belehrungen aus Deutschland in Produkte verbaut importieren wollen.

In vielen Sektoren hat die grüne Wirtschafts- und Energiepolitik bereits dafür gesorgt, dass weltbekannte Marken bereits “German free” sind. So die Chemiekonzerne BASF und Lanxess, die bereits aufgrund der höchsten Energiepreise der Welt, die Habeck für Deutschland realisiert hat, die Produktion von Ammoniak in Deutschland so gut wie aufgegeben haben. Die riesigen Mengen, mit denen die beiden Unternehmen die Weltmärkte dereinst versorgten, werden nun fast komplett aus China kommen.

Gleiches Trauerspiel im Bereich der Hightech-Technologie. Hier hat die größte Katastrophe, die jemals auf dem deutschen Innenministerposten Platz genommen hat, die SPD-Funktionärin Nancy Faeser ihre linksradikalen Händchen im Vernichtungsspiel. Weil die SPD-Politikerin sich auf ihre sozialistischen Fahnen die “digitale Souveränität” Deutschland geschrieben hat, will sie nur heimische Software für die kaputtgesparte und ideologisch mittlerweile links-durchseuchte Polizei. Selbiges gilt für die nicht minder marode Bundeswehr. Auch hier soll keine Software für Aufklärung und Gefecht aus dem Ausland genutzt werden. Blöd nur: Bereits die Deutschlandvernichterin Merkel hat alles daran gesetzt, dass Deutschland in diesem Marksegment keine Rolle mehr spielt und dieses längst schon zur “German free”-Zone gemacht wurde. Nun soll nach dem Faeser-Willen nicht auf bestehende Technologien zurückgegriffen, sondern im deutschen Alleingang herumgewurschtelt werden. Möglicher Weise setzt Faeser hier auf ihre Importe aus der islamischen und afrikanischen Welt, die ja bekanntlich zum Großteil aus Ingenieuren und Weltraumforschern bestehen.

(SB)