Tanja Prinz (Foto: Rainer Christian Kurzeder)

Grüne wollten Heul- und Flennfoto ihrer Berliner Spitzenkandidatin zensieren lassen

Weil ihr Versuch, sich einen Rund-um-Sorglos-Posten bei den Grünen zu besorgen, kläglich gescheitert ist, kullerten bei der Berliner obergrünen Spitzenkandidatin Tanja Prinz die Tränchen über die Bäckchen. Nachdem die Loserin dann den grünen Chaoten-Parteitag verließ, starteten die Grünen einen Zensurversuch. Anscheinend wollte man “unschöne” Bilder vermeiden.

Das muss man auch erst einmal hinbekommen: Tanja Prinz, die Spitzenkandidatin der Berliner Grünen,  scheitert ohne einen Gegenkandidaten gehabt zu haben, bei der Wahl zur Landesvorsitzenden. Abgesehen von der Frage, was eine Wahl ohne Gegenkandidaten noch mit Demokratie zu tun hat: 

Als dann am Samstag beim Chaotenparteitag der Berliner Grünen das Ergebnis der dritten Abstimmung verkündet wurde, war klar, dass keiner Fräulein Prinz haben wollte: Satte 70,8 Prozent oder 104 stimmten gegen die Kandidatin, gerade einmal 41 Ja-Stimmen mit Ja. Dann war für die Obergrüne, die doch so gerne eine Rund-um-Sorglos-Parteiposten ergattert hätte klar: Auch im dritten Wahlgang krachend gescheitert. 

Die super enttäuschte Prinz packte dann ihr Täschchen und verlässt tränenreich den grünen Tempel.

 

Ein Fotograf der Deutschen Presse-Agentur drückt auf den Auslöser seiner Kamera und hält den Moment für die Öffentlichkeit fest. Jedoch war bei diesem Foto Schicht im grünen Schacht und Polen offen: Ein Bild einer Rotz-und Wasser heulenden Spitzenkandidatin zerstört das grüne Kuschel-wir-haben-uns-alle-lieb-Image und sollte so nicht an die Öffentlichkeit. Zumindest wenn es nach dem Pressesprecher des Landesverbandes der Grünen, René Lutter. Dieser meldete sich bei der B.Z., die das Foto der heulenden grünen Prinz zu Artikel veröffentlichte und forderte, dass das Tränen-Foto seiner Genossin offline genommen wird. „Man muss sie schützen“, so die Begründung für seinen links-grünen Zensurversuch, der jedoch von der B.Z. mit Hinweis auf die Pressefreiheit abgelehnt wurde.

(SB)

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