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Putin stört die deutsche Klimarettung

Es ist immer aufschlussreich, wenn politische Kriegstreiber ihre wahren Motive offenbaren. Bei einigen davon sind diese längst keine Geheimnisse mehr: Frau Strack-Zimmermann von der FDP ist Lobbyistin der Rüstungsindustrie, Anton Hofreiter von den Grünen ist dauerfrustriert darüber, keinen Ministerposten abbekommen zu haben.
Von Wolfgang Hübner
Wohingegen Boris Pistorius von der SPD ewig dankbar sein wird, Bundesverteidigungsminister in Berlin zu sein statt gelangweilt in Hannover den unbeachteten niedersächsischen Innenminister spielen zu müssen. Nun hat in der TV-Sendung „Bericht aus Berlin“ der CDU-Hardliner Roderich Kiesewetter, der schon lange ganz anders militant gegen die Russen vorgehen möchte, auch noch klar gemacht, was nicht nur ihn wirklich bewegt.
Kiesewetter hat nämlich offenbart, dass es in der von Russland beanspruchten und zum großen Teil bereits besetzen Donbass-Region im Osten der Ukraine große Lithium-Vorkommen gibt, die für die Produktion von E-Autos von größter Bedeutung sind. Und die Befürchtung geäußert, Putin wolle mit deren Besitznahme Deutschland noch mehr in den Rohstoff-Schwitzkasten nehmen. Hieß die Parole also früher „Lebensraum im Osten“, soll sie jetzt lauten „Donbass-Lithium für deutsche Autos“. Kiesewetter will unter Hinweis auf dieses Interesse die Deutschen dafür gewinnen, noch mehr Geld und tödliche Waffen für das bedrängte Regime in Kiew zu spendieren.
Da trifft es sich doch gut, dass der ukrainische Verteidigungsminister just die nach Deutschland ausgewichenen wehrpflichtigen Männer seines Landes ultimativ auffordert, zum Fronteinsatz in der Heimat zurückzukehren. Da es sich dabei um wohl mehr als 150.000 Personen handelt, könnten die Bürgergeldlasten des deutschen Staates für diese Antihelden deutlich gesenkt werden. Und die Ukraine hätte auch keine längerfristigen Kosten mit den Heimkehrern zu befürchten, denn die meisten würden schnell bei den Kampfhandlungen getötet werden.
Für Strack-Zimmermann, Hofreiter und Kiesewetter ist das Drängen aus Kiew auf noch mehr Opfer für den „Endsieg“ sicher kein Problem. Aber was sagt unsere deutsche Ethik-Kommission dazu?
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