Kaare Dybvad Bek (Bild: Imago/IMAGO / SEPA.Media)

„Die leben ganz anders als wir“: Dänemark will, dass Ukrainer 2025 wieder heim gehen

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Geflüchtete Ukrainer sollen Dänemark 2025 wieder verlassen, oder ihr eigenes Geld verdienen. Diese Forderung kommt vom Dänemarks sozialdemokratischen Minister für Einwanderung und Integration Kaare Dybvad Bek. Eine weitere Feststellung: „Die leben ganz anders als wir“. Außerdem würden die Ukrainer gebraucht, um ihr Land wieder aufzubauen.

Kaare Dybvad Bek heißt der Sozialdemokrat, der in Dänemark aktuell den Posten des Minister für Einwanderung und Integration besetzt und allem Anschein nach einen hervorragenden Job macht, hat sich doch das Land mittlerweile für die islamischen und afrikanischen Glücksritter dieser Welt maximal unattraktiv gemacht.

Aktuell stellt Dybvad fest, dass es sich bei der Aufnahme von Ukrainern um eine „temporäre Unterbringung im Flüchtlingskontext“ gehandelt habe. Und obwohl Ukrainer Dänen eher ähnelten als „Menschen aus dem Nahen Osten“, seien auch Ukrainer ganz anders. Diese würden “eben ganz anders leben als wir“, stellt Dybvad gegenüber  der „Berlingske“ fest. „Sie müssen [zum Beispiel] erst lernen, ihre Kinder nicht zu schlagen.“

Dybvad stellt zudem fest, dass seine Forderungen mit den Wünschen Kiews übereinstünden, da sich die Ukraine die Rückkehr ihrer Bürger erhofft. Darüber hinaus: Kiew könne aktuell jeden wehrfähigen Mann gebrauchen. „Das müssen wir respektieren“, sagte Dybvad.

Ausnahmen für Ukrainern, die lieber in Dänemark bleiben würden, soll es durchaus geben, so der Minister. Gut verdienende Ukrainer die bis 2025 ein Jahresgehalt von 375.000 Dänischen Kronen (ca. 50.000 Euro) verdienen, sollen sich um eine beschränkte Aufenthaltserlaubnis bewerben können. „Wir müssen uns für nichts schämen“, betont Dybvad. „Ich hoffe, dass die Ukrainer daran interessiert sind, ihr eigenes Land wiederaufzubauen.“

Worte und mutmaßlich auch Taten von einem Politiker, der offensichtlich um das Wohl seines Landes und seiner Bürger besorgt ist.

(SB)