Deutsche Gymnasiasten im Klassenverband: Ein Bild vergangener Tage (Symbolbild: shutterstock.com/Von Monkey Business Images)

Verblödung statt Leitkultur: Erfinder der Pisa-Studien will Gymnasien abschaffen

Schreiben nach Gehör, Fußball ohne Tore, Abschaffung von Schulnoten – und nun wartet ausgerechnet der Erfinder der Pisa-Studien, der Waldorf-Pädagoge Andreas Schleicher, ein Gutmenschen-Bildungstheoretiker erster Garnitur, mit einer nachgerade “genialen” Idee auf, um das schlechte Abschneiden der deutsche Schüler künftig etwa bei den Pisa-Studien zu überwinden: Er will nun einfach die von ihm selbst geschaffene Vergleichsgrundlage – und in Deutschland die Gymnasien ganz abschaffen.

“Der Glaube, dass nicht alle Schüler gut sein können, der ist im Bildungssystem in Deutschland so tief verankert”, so Schleicher laut “dts Nachrichtenagentur”: “Das gegliederte Schulsystem ist bildhafter Ausdruck davon. Wir sollten das abschaffen.” Weiter mosert er, das deutsche Schulsystem verstärke sonst soziale Unterschiede. “Wenn Sie aus schwierigen Verhältnissen kommen, haben Sie in Ihrem Leben eine einzige Chance: Sie finden eine gute Lehrkraft und eine gute Schule.” Es ist die Fortschreibung des Irrtums, der Deutschlands einst exzellenten Ruf als Bildungsnation binnen der letzten vier Jahrzehnte gründlich ramponiert hat: Die Orientierung stets am Leistungsschwächsten, die Verpönung von Leistungsprinzip und Elitenförderung, der Irrglaube, jeder könnte alles werden, indem Gleichheit nicht in der Ausgangssituation, sondern im Output und Ziel erzwungen wird, die Verleugnung, dass es soziale, Begabungs- und auch Intelligenzunterschiede nun einmal als Tatsachen gibt… all das ist klassische linke Bildungspolitik und ihr Scheitern lässt sich in allen Skalen ablesen. Ironischerweise auch und gerade in den von Schleicher selbst entwickelten Pisa-Studien.

Probleme von heute mit Rezepten von gestern lösen

Für diese hat Schleicher natürlich auch eine simple Erklärung – die zwar zutrifft, die eigentliche Ursache (die Problem-Massenmigration von zu jeglicher Integration unfähigen und willigen, bildungsfernen bis analphabetischen Familienverbänden) wieder einmal unter den Tisch fallen lässt: Er führt das schlechte Abschneiden der deutschen Schüler in der aktuellen Vergleichs-Untersuchung auch auf ein “mangelndes Sprachverständnis der Schüler” zurück. Dem “Tagesspiegel” sagte Schleicher, die Politik solle daher über ein “verpflichtendes Kindergartenjahr durchaus nachdenken.” Das Problem wird bei geschlossen nichtdeutschsprachigen Alterskohorten damit jedoch nicht behoben, sondern eher verschlimmert oder allenfalls vorgelagert.

Schleicher will den absehbaren Problem von heute mit den längst widerlegten Rezepten von gestern begegnen. Einzig sinnvoll an seinen Vorschlägen ist eine “Zentralisierung des Schulsystems”, die für für ihn in einigen Bereichen Sinn hat: “Manches sollte man durchaus zentralisieren. Die Digitalisierung zum Beispiel, und ich bin auch ein Anhänger zentraler Prüfungen. Es muss am Ende klar sein, was ich erreicht habe, egal in welchem Bundesland ich lebe.” Wohl wahr; was dies allerdings bringen soll, wenn der kleinste gemeinsame Nenner imm der blödeste und unfähigste Schüler ist und das Nullniveau zum Maßstab für alle wird, was bei einer Abschaffung der Gymnasien – der letzten noch halbwegs intakten Schultypen in Deutschland – unweigerlich der Fall wäre, kann Schlechter nicht sagen. Am Ende ist sein Vorstoß ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur endgültigen Erledigung der deutschen Leitkultur und damit zur geistigen Kastration des einstigen Landes der Erfinder, Forscher, Dichter und Denker und Wissenschaftler. Und genau so ist es ja auch gewollt. (TPL)

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