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Graichen nicht allein Zuhause

Staatssekretär Patrick Graichen ist 2023 zurückgetreten. Wegen einer Trauzeugenaffäre. Diese führt man gerne an, denn das Wort hört sich so schön harmlos an. Dass es aber nie um eine Trauzeugenaffäre ging, kann man selbst in den letzten Zeilen bei Wikipedia nachlesen. Graichen musste weichen, weil er Gelder für den BUND bewilligte, in dem seine Schwester Verena Graichen stellvertretende Vorsitzende ist. Beim Einfluss grüner NGOs auf die deutsche Klimapolitik, hatte keine andere Lobbygruppe in Deutschland so eine zentrale Rolle wie die Agora Energiewende. Sie lieferte entscheidende Vorarbeit, wenn es etwa um Habecks geplante Heizwende geht oder die Personalie des Ex-Staatssekretärs Patrick Graichen.

Retter der grünen Welt nicht besser sind als andere

Er war ein Bauernopfer, denn das System dahinter besteht bis zum heutigen Tag. Trotzdem war es ein besonderer Moment. Denn für ein paar kurzen Augenschlag der Geschichte erkannte man, dass es ein ganzes System der Selbstbereicherung im Namen des Klimaschutzes gab. Plötzlich begriffen nicht wenige Menschen: Dass die Retter der grünen Welt nicht besser sind als andere.

Und nein, es geht nicht um die „Trauzeugenaffäre“. Es geht nicht um den Einzelfall, sondern um ein Netzwerk in dem Graichen nur einer von vielen war. Im Grunde handelt es sich hierbei um grüne Interessengruppen, die Sitze und Geld miteinander tauschen. Seit Jahren spenden die Leute des Ministeriums Millionen und Abermillionen Euro an NGOs, die sich kennen oder sogar verwandt sind. Unterstützt werden ideologische Mitstreiter, die mit Steuergeldern gefüttert werden, um die ganze Welt zu retten. So fließt neben staatlicher Förderung aus Deutschland, viel Geld amerikanischer Klimagruppen an die Agora.

Apollo News-Recherchen zeigen jetzt: Eine entsprechende Klimagruppe, unter der Kontrolle von Chinas Regime, steckte ebenfalls kräftig Geld in die Agora. Es geht um die Energy Foundation China. Mehr als 100.000 Euro flossen von der Energy Foundation China seit 2021 an die Agora Energiewende. Geleitet wird die Gruppe von Prof. Ji Zou. Der war auf höchsten Regierungsebene in Peking tätig. Erklärtes Ziel der Energy Foundation China ist es, „den Wohlstand und die Entwicklung Chinas und der Welt sowie die Klimasicherheit zu fördern“. Dazu wolle man die „Energietransformation“ vorantreiben und die Wirtschaftsstruktur „optimieren“.

Förderung chinesischer Energieinteressen

Man erfülle diese Mission in dem man als „Fördermittelvergeber, Vermittler und strategischer Berater“ fungiere. Davon profitierte offensichtlich auch die Agora. Eine Quelle im Ausschuss für natürliche Ressourcen des US-Repräsentantenhauses: „Seit Jahren nutzt die Kommunistischen Partei Chinas US-amerikanische gemeinnützige Organisationen, um die öffentliche Meinung und politische Entscheidungen der USA zu beeinflussen. […] Die riesige und gut ausgestattete Non-Profit-Einflussmaschinerie der Kommunistischen Partei Chinas konzentriert sich insbesondere auf die Förderung chinesischer Energieinteressen und die Schwächung der Wettbewerbsfähigkeit Amerikas.“ Ähnlich könnte es womöglich auch in Europa und Deutschland aussehen, vermutet Apollo News.

 

 

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