Arme Deutsche (Symbolbild: shutterstock.com/Klavdiia Arziukova)

Euro-Länder-Vergleich: Sogar die Slowaken sind reicher als die dummen Deutschen

Es ist einfach nur noch unfassbar. Stetig wird den deutschen Bürger erzählt, wie reich sie doch wären. Eine dreiste Lüge: Nach  Berechnungen der Europäischen Zentralbank (EZB) sind die Bürger der meisten Euro-Länder deutlich wohlhabender als der Zahlemann der EU, die Deutschen. Die Bundesrepublik liegt sogar zehn Jahre hinter dem Durchschnitt des Euroraums zurück. Eine Frage: Warum ist Deutschland dann das mit großem Abstand größte Geberland der EU?

Das Mittlere Vermögen bzw. Median-Vermögen in einer Gesellschaft oder Gruppe bezeichnet die Höhe des Vermögens, das bei der nach Höhe geordneten Gesamtmenge aller einzelnen Vermögen genau in der Mitte zwischen der reicheren und der ärmeren Hälfte liegt. Dieses Median-Vermögen liegt laut einer Berechnungen der Europäischen Zentralbank (EZB) in Deutschland bei rund 106.000 Euro.

Im Vergleich mit den meisten anderen Ländern, die den Euro nutzen, zählen die Deutschen jedoch mit ihrem Median-Vermögen zu den armen Schluckern. Selbst in der Slowakei liegt dieses Medianvermögen 10.000 Euro höher. Und das, obwohl die Slowaken dort durchschnittlich nur ein Drittel von dem verdienen, was die Deutschen verdienen – und das ist schon denkbar niedrig.

Im europäischen Vergleich schneidet das angeblich ach so reiche Deutschland bei den Durchschnittsvermögen mehr als nur schlecht ab: nur Platz 15, hinter der Slowakei und vor Griechenland.  Aber auch in Spanien, Frankreich und Italien besitzen die meisten Menschen trotz niedrigerer Einkommen mehr als in Deutschland:

  • Luxemburg 739.000 Euro
  • Malta 333.000 Euro
  • Irland 315.000 Euro
  • Zypern 298.000 Euro
  • Belgien 277.000 Euro
  • Niederlande 229.000 Euro
  • Spanien 197.000 Euro
  • Frankreich 185.000 Euro
  • Italien 161.000 Euro
  • Slowenien 154.000 Euro
  • Österreich 153.000 Euro
  • Finnland 134.000 Euro
  • Portugal 126.000 Euro
  • Slowakei 116.000 Euro
  • Deutschland 106.000 Euro
  • Griechenland 97.000 Euro
  • Estland 86.000 Euro
  • Ungarn 69.000 Euro
  • Litauen 69.000 Euro
  • Lettland 37.000 Euro

Dass die Deutschen im EU-Vergleich vermögenstechnisch so abkacken, das liegt angeblich und laut dem Focus vor allem an der hohen Mietquote. Immobilien haben in den vergangenen Jahren deutlich an Wert gewonnen. Sie machen hierzulande auch den größten Teil des Vermögens aus. Da aber weniger als die Hälfte der Deutschen in den eigenen vier Wänden wohnt, haben längst nicht alle davon profitiert, schreibt das Blatt.

Was natürlich nicht fehlen darf: Das Reichen-Bashing: Die reichsten zehn Prozent der Deutschen würden rund 25-mal so viel wie besitzen, wie die reichsten 40 bis 50 Prozent.

Nun aber ein paar Frage: Warum ist Deutschland das mit großem Abstand größte Geberland der EU? Und wann wird den Bürgern hierzulande endlich klar, dass sie von sich selbst legitimierenden Wegelagerern, die sich Regierung oder Staat nennen, bis auf die Unterhosen ausgezogen und um den Lohn ihrer Arbeit gebracht werden?

(SB)

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