In den sozialen Medien kursieren Bilder von Spontanaktionen der Berliner Feuerwehr für ihren drangsalierten Kollegen (Fotos:ScreenshotTwitter)

Dienstrechtliche Schikanen gegen Berliner Feuerwehrmann wegen Jubel für Bauern-Proteste: Kollegen solidarisieren sich

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In diesen sich zunehmend verfinsternden Zeiten, in denen gehirngewaschene Schlafschafe dem neuen Faschismus den Weg ebnen, indem sie glauben, gegen eben diesen zu demonstrieren, gibt es noch Lichtblicke: Der Berliner Feuerwehrmann, der nach prominenter Exposition durch Mainstream-Medien und dem unvermeidlichen Scherbengericht der “demokratierettenden” Linkstrolle von Seiten seiner Dienstvorgesetzen und Politiker Schikanen bereitet werden und nun disziplinarische Konsequenten drohen, weil er den vorbeifahrenden Traktoren der Bauernproteste Unterstützung im Stil einer “La Ola”-Bewegung signalisiert hatte, erfährt riesige Rückendeckung von seinen Kollegen: Zahlreiche Berliner Feuerwehrleute starteten eine Solidaritätsaktion für ihren Kameraden. Unter dem Slogan “Laola-Wellen sind kein Verbrechen” bezogen sie mit Schildern und Symbolen in und an den Fahrerkabinen ihrer Einsatzfahrzeuge und Löschzüge deutlich Stellung. Mit drapierten Gummistiefeln drückten sie außerdem selbst ihre Sympathien für die Demonstrationen der Landwirte aus (siehe auch Beitragsbilder oben):

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(Screenshot:Twitter)

Die Solidarisierungswelle schwappt derzeit sogar aus Berlin heraus ins ganze Land; überall beteiligten sich Mitarbeiter der freiwilligen und stehenden Feuerwehr an ähnlichen Aktionen. Auf Twitter/X wurde mitgeteilt, Details und weitere Hintergründe zu Soli-Aktionen und dazu, wer mittlerweile bei der Feuerwehr alles angerufen hat, um sich bei dem Kameraden für seine Bauern-Unterstützung zu bedanken, soll es zeitnah in verschiedenen Tageszeitungen geben, die sich der linken Einheitsmedienkampagne noch nicht angeschlossen haben, etwa hier und hier.

Die aberwitzige Heuchelei und die Doppelstandards, mit denen das Neutralitätsgebot in diesem Land von seinen Repräsentanten je nach Bedarf und Opportunität theatralisch eingefordert und dann wieder mit Füßen getreten wird, machen nur noch sprachlos. Als 2020, bei den “Black Lives Matter”-Demos, Polizisten vor rein an der Hautfarbe identifizierten “Opfern”, Zufallsschwarzen, in die Knie sanken und mit dieser verlogenen positivrassistischen Haltungsbekundung hofften, im Linksstaat karriereförderliche Pluspunkte für die eigene Personalakte zu sammeln, gab es keine Empörung, sondern öffentliche Belobigungen und Anerkennung der Gesinnungsmedienmeute. Auch das Hissen der Regenbogenflagge an und vor offiziellen Dienstgebäuden, ja selbst dem Bundestag, und das distanzlose Bekenntnis zur bunttotalitären Quere-Bewegung durch Amtsträger, Beamte und Politiker störte keinen; bei alledem geht es schließlich ja um Bekenntnisse zu Ideologien, die der Agenda der heutigen Machthaber die Türen einrennen.

Bestrafe einen, erziehe hundert

Wenn aber ein Feuerwehrmann lediglich Bauern, die von ihrem Demonstrationsrecht Gebrauch machen, am Straßen freudig begrüßt, wird daraus ein quasi umstürzlerischer Akt und eine Missachtung der Mäßigungspflicht gebastelt. Das Ziel ist klar: Nach der Devise “Bestrafe einen, erziehe hundert” soll auch hier wieder ein abschreckendes Exempel statuiert werden, damit sich Beamte und öffentliche Angestellte künftig selbst zu solchen spontanen Gemütsäußerungen nicht mehr hinreißen dürfen. Sprech- und Denkverbote sollen immer enger gezurrt werden und leider wird – auch wenn die Solidarität mit dem Berliner Feuerwehrmann aller Ehren wert ist – dieser Effekt psychologisch auch eintreten, weil sich künftig noch weniger trauen werden, sich Ärger und Stress einzuhandeln.

Wie weit dieser subtile Terror gegen Andersdenkende, diese stetig zunehmende Aushöhlung der Rede- und Meinungsfreiheit in diesem Land noch gehen soll – diese Fragen sind offen. Auf Twitter/X schrieb ein Kommentator: “Wenn sich Feuerwehrleute an ein ‘Neutralitätsgebot’ halten müssen, dürfen sie dann auch nicht mehr zur Wahlurne gehen? Denn ‘neutral wählen’ funktioniert ja nicht… da muß man eine Entscheidung treffen.” (TPL)