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These: Die Werteunion verhindert einen Politwechsel

Hans-Georg Maaßen ist aus der CDU ausgetreten, weil die Merz-Truppe nicht reformierbar war. Konsequent, herzlichen Glückwunsch. Aber wer weiß, wie Stalinisten agieren, weiß auch, dass die Werteunion, wenn man sich genügend an der AfD abgearbeitet und ihre Repräsentanten mit der Nazikeule endlich den politischen Schädel eingeschlagen hat, dem linksradikalen Sturm aus Hass und Hetze als nächstes zum Opfer fällt.

Die Stalinisten werden sich die Protagonisten der Werteunion mit den für Linke typischen Schmutzkampagnen einzeln vorknöpfen und ihnen mit den ihren typischen Stasimethoden „bloßstellen“, sie ans politische Kreuz nageln, an den Pranger stellen und öffentlich und medial auspeitschen.

Dabei werden den Mitgliedern der Werteunion Kontakte, vielleicht sogar „Geheimtreffen“ mit Mitgliedern der AfD vorgeworfen, sodass den Lauschangegriffenen nichts anderes übrigbleibt, als sich von den bösen „AfD-Nazis“ zu distanzieren, um nicht selbst als Werteunion-Nazi von der CDU-Kampfzeitung „Bild“ zum Beispiel nackig gemacht zu werden.

Es wird also eine neue Brandmauer hochgezogen, ein Unvereinbarkeitsbeschluss erstellt werden, weil man leider ernsthaft glaubt, dass man durch irgendwelche Distanzierungen seinen Kopf aus der linksradikalen Schlinge ziehen kann (was noch nie gelungen ist und nur zur perfiden Strategie dieser linken Neo-Faschisten gehört).

Da die AfD aber weiterhin – zumindest im Osten der Republik – als stärkste Partei bei den nächsten Landtagswahlen hervorgehen wird, die CDU gleichsam mit aller Macht einen „rechtsextremistischen“ Ministerpräsident verhindern will, bleibt der Union nichts anderes übrig, als mit der Werteunion ins politische Bett zu hüpfen – wenn auch mit doppelt gesicherten Kondom. Immer noch besser erklärbar, als dass sie mit den Kommunisten gegen den Bürger- und Wählerwillen gemeinsame Sache machen würde.

Vorstellbar ist also eine Koalition von CDU und Werteunion, wobei dann die AfD die weinende Dritte wäre und die Wähler, die sich einen echten Politwechsel gewünscht haben, in die Röhre gucken. Denn die CDU ist ja bekanntlich durch den Vernichtungsfeldzug von Angela Merkel so weit nach links gerückt, dass sie am grünen Ufer der Republik überhaupt nicht mehr zu erkennen ist.

Die Werteunion, mutmaßlich betäubt vor Glück über die vorschnelle und unerwartete Machtteilhabe und darüber, dass man einen der ihren in irgendeinem Bundesland Ackerbau und Viehzucht überlässt, wird sich dann ebenfalls nach links ziehen lassen.

Und das war’s dann mit der Rettung des Landes. Alles wird so weiterlaufen, wie bisher – auch wenn die Grünen nicht mehr am Ruder sind. Sie haben einen so tiefen und großen Fußabdruck hinterlassen, dass sich ihre Nachfolger darin das Genick brechen.

Drücken wir also die Daumen, dass die Werteunion nur 4 Prozent der Wählerstimmen ziehen kann und bitteschön alle von der FDP und der CDU.

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