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AfD-Wähler doch keine Ratten?

Manche Politiker sind wirklich zu dumm, um aus den Bus zu gucken, andere scheinen den Begriff “Rattenfänger” nicht zu verstehen:

Die Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD im Bundestag, Katja Mast, hat nach der “Rattenfänger”-Aussage von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier AfD-Chefin Alice Weidel vorgeworfen, deutsches Kulturgut nicht zu kennen. “In der Legende entführt der Rattenfänger am Ende die Kinder der Stadt, Frau Weidel kennt deutsches Kulturgut also nicht”, sagte sie den Zeitungen der Mediengruppe Bayern.

Weidel hatte dem Bundespräsidenten vorgeworfen, AfD-Wähler als Ratten zu bezeichnen. Steinmeier hatte vor “extremistischen Rattenfängern” gewarnt.

Noch wichtiger sei etwas anderes, so Mast: “Der Bundespräsident hat die AfD kein einziges Mal erwähnt, aber Frau Weidel fühlt sich angesprochen, wenn es um extremistische Rattenfänger geht. Damit bekennt sie doch, dass ihre Partei extremistisch ist und das heißt, sie steht nicht auf dem Boden unseres Grundgesetzes.”

Werte Frau Mast. Ein Rattenfänger wird Rattenfänger genannt, weil der Ratten fangen soll. Hier im Auftrag der Stadt Hameln. Weil er aber nicht bezahlt wird, rächt er sich und bringt den Kindern die Flötentöne bei.

Und wenn Herr Steinmeier den Begriff “Rattenfänger” benutzt, meint er damit die AfD, so gut müssten Sie eigentlich Ihren Parteigenossen kennen. Und weil auch seine politische Vergangenheit kein Geheimnis ist, weiß jeder, wen er mit Extremisten meint. Bestimmt nicht Feine Sahne Fischfilet oder den Islamischen Staat.

Wie verdreht kann man nur sein, solch wirres Zeugs abzusondern, um auch mal was gegen die AfD zu sagen.

Aber es geht noch weiter:

In der neuen Partei Dava, die sich vor allem an Muslime und Menschen mit türkischen Wurzeln richtet, sieht Mast unterdessen keine Konkurrenz für die SPD. Sie erwartet ein Scheitern. “In der Geschichte der Bundesrepublik war noch nie eine Partei erfolgreich, die sich nur an eine ethnische oder eine religiöse Gruppe gerichtet hat, und diese wird auch nicht erfolgreich sein. Die SPD ist Volkspartei – das heißt für alle Menschen, egal ob mit oder ohne Glauben, egal ob Christ oder Muslim.”

Mal abwarten, aber es könnte durchaus sein, dass die islamische Partei der SPD einige Wähler abluchsen könnte.

Das wäre eigentlich gar nicht so schlecht, wenn sie dann trotzdem unter 5 Prozent bliebe. (Mit Material von dts)

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