Die "schönste Frau Deutschlands”: Miss Germany 2024 (Foto:Imago)

“Miss Germany” verkommt zur Farce: Wokes Schaulaufen und Mauschelei-Vorwürfe

Kaum war am späten Samstagabend die 39-jährige iranischstämmige Architektin Apameh Schönauer zur „Miss Germany“ 2024 gewählt worden, setzte bereits die Kritik am Zustandekommen der Entscheidung ein. Laut „Bild“ sind sich Schönauer und die Veranstalter der Miss Wahl nämlich lange bekannt, weil sie gemeinsam im gleichen Co-Working-Space in Berlin arbeiten, dessen Räume auch von Schönauer gestaltet wurden. Es steht also der Verdacht der Kungelei im Raum. „Miss Germany“-Chef Max Klemmer erklärte dazu: „In dem Co-Working-Space sitzen wir, da sitzt auch Api. Aber Apameh hat sich beworben, ohne dass wir uns vorher kannten.“ Durch die räumliche Nähe soll sie von der Misswahl und dem neuen Konzept erfahren haben, bei dem es nicht mehr um Schönheit, sondern um “Inhalt” geht, und sich deswegen zur Teilnahme entschlossen haben.

Jedoch hat Schönauer auch die Räume der Location designt, wo das Halbfinale stattfand. Bei den anderen Teilnehmerinnen glaubt man den Beteuerungen, alles sei mit rechten Dingen zugegangen, nicht. Eine anonyme Kandidatin kritisierte: „Wir sind schockiert! Wenn sie alles designt hat, dann frage ich mich, was da im Hintergrund gelaufen ist. Von allen Kandidatinnen hat Apameh immer am wenigsten gemacht.“

Integration und bla-bla-bla

Schönauer selbst beharrt darauf, es gebe „keinen direkten beruflichen Kontext und daher auch keinen moralischen Zweifel“. Sie habe mitbekommen, wie im Co-Working-Space über den geänderten Charakter der Misswahl gesprochen worden sei und sich deshalb beworben. Als erste Miss Germany aus dem Iran wolle sie nun zeigen, „dass Integration in Deutschland aktueller denn je ist und ich als Vorbild vorangehe“.

Man muss annehmen, dass Schönauers „Sieg“ von Anfang an eine ausgemachte Sache war. Wie bei den meisten Schönheitswettbewerben, geht es also auch hier nicht mehr um Schönheit, sondern nur um das Demonstrieren der guten, sprich: woken Gesinnung. Frauen oder Männer, die bestenfalls durchschnittlich attraktiv, wenn nicht regelrecht hässlich sind, bekommen Preise, wenn sie zu einer der angesagten Minderheiten oder Opfergruppen gehören. Der eigentliche Zweck der jeweiligen Wettbewerbe ist längst nur noch ein Vorwand für wokes Schaulaufen. Das zeigt auch der Fall der Zweitplatzierten Adwoa Awuah:

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(Screenshot:WAZ)

Mittlerweile muss man schon froh sein, dass wenigstens kein Mann in Form einer „Trans-Frau“ den „Wettbewerb“ gewonnen hat (so wie etwa in den Niederlanden). Es gibt zwar zahllose andere Möglichkeiten und Foren, um sich für alle möglichen Zwecke zu engagieren – doch natürlich müssen heutzutage auch Schönheitswettbewerbe zu Demonstrationsbekundungen der woken Ideologie gemacht werden, die es gezielt darauf anlegt, jeden gesellschaftlichen Bereich zu durchdringen – gerade auch den Sport-, Entertainment- oder Modesektor, die alle eigentlich unpolitisch sind und ungezwungene Begegnungen von Menschen ermöglichen.

Alles Außergewöhnliche, sei es Schönheit, Intelligenz oder sportliche Exzellenz sollen ausgemerzt und das Mittelmäßige und Hässliche glorifiziert werden, damit niemand sich mehr „diskriminiert“ fühlt. Damit gehen auch jedes Streben nach Höherem und der Wettbewerbsgedanke verloren und es bleibt nur die graue, neiderfüllte Masse zurück, die sich gegenseitig belauert und unten hält. Diese Einstellung führt dazu, dass Deutschland überall zurückfällt und sich nur noch in der eigenen Unterdurchschnittlichkeit suhlt, während der Rest der Welt sich kopfschüttelnd oder angewidert abwendet. (TPL)

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