Nicole Höchst MdB; Bild: Nicole Höchst
Nicole Höchst (MdB) vom AfD-Landesverband Rheinland-Pfalz

Höchst brisant: Zeichen des Untergangs

Das Ende des woken Zeitalters wird kommen: Linke Ideologie und kulturmarxistische Transformation sind ein historisches Auslaufmodell / von Nicole Höchst

Die Herrschaft des Wokismus und des Regenbogens neigt sich ihrem natürlichem Ende zu. Beides wird früher oder später abgewählt werden. Vielleicht noch nicht jetzt sofort, aber in Zukunft ganz sicher. In Deutschland überziehen die Anhänger dieses Milieus so dermaßen, maßt sich das herrschende so unverschämt immer mehr Kontrolle und autoritäre Allmacht an, dass ihnen die Untertanen selbst zunehmend von der Fahne gehen. Die Propaganda zieht nicht mehr, weil sie zu offensichtlich betrieben wurde.

Besonders alarmiert dürfte das besagte Machtkartell von einer neuen Studie sein, über die das ZDF  unter dem Titel “Wahl in Thüringen: Wie Jungwähler ticken” berichtete. Darin heißt es: „Die AfD sei keine Partei der Protestwähler mehr, betonen die Herausgeber der Studie. Wer sie wähle, schreibe ihr auch Lösungskompetenzen zu. So traut laut Studie beispielsweise jeder Vierte aller Befragten am ehesten der AfD zu, die Probleme im Bereich Bildung lösen zu können. Bei den 18 bis 29-Jährigen ist es etwa jeder Zweite.“

Das System hat überzogen

Es braut sich also mächtig was zusammen: Die jungen Leute informieren sich nicht mehr bei den GEZ-Medien. Sie konsumieren stattdessen TikTok, Instagram, Facebook, X (vormals Twitter), Youtube et cetera – und zwar nicht mehr nur, um belanglosen Stories, Shorts und Influencer-Postings zu folgen, sondern zunehmend auch, um hier zielgruppen- und szenegerecht aufbereitete politische und gesellschaftskritische Inhalte zu rezipieren. Oftmals führen diese dann erst zum “Aufwacheffekt”, sich auch mal mit anderen als den gängigen oder in der Schule vermittelten Sichtweisen zu befassen. Auf diese Weise bilden sich immer mehr Jugendliche – allen schulischen und “zivilgesellschaftlichen” Indoktrinationsbestrebungen zum Trotz – ihre eigene Meinung.

Das ist insofern bemerkenswert, als mehr politmedial versuchte Gehirnwäsche praktisch gar nicht mehr geht, als sie uns hierzulande inzwischen zugemutet wird: Den ganzen Tag geht es irgendwie um die angebliche gesellschaftliche “Bedrohung AfD”. Klar, bei vielen Jüngeren verfängt das tatsächlich; doch bei der Hälfte eben nicht mehr. Sie informieren sich stattdessen selbst und gehen eben nicht mit ihrem Klassenlehrer auf FCK-AfD Demos; weil sie feststellen, dass die AfD – vor allen anderen Parteien – das Deutschland wollen, das sie sich wünschen: Demokratisch, freiheitlich, sicher, souverän, familienfreundlich, leistungsbetont und solidarisch, Rechtsstaat und echte Gewaltenteilung inklusive. Mit geregelter Migration und vernünftiger Integration – statt einem weiteren Abdriften in kriminelle Parallelgesellschaften und Sprachverwirrung, wie es gerade an Schulen heute sichtbar wird.

Erfundene Deportationspläne

Das wissen natürlich die auch die Wokista-Jünger und sämtliche Propagisten der „neuen Weltordnung“ unter der Knute eines internationalen Sozialismus. Sie sind alarmiert. Sie stellen auch fest, dass bei den Demos gegen die “FCK AFD” vor allem Leute aus der Altersklasse der Omas gegen Rechts stehen, hie und da aufgelockert durch eine Familie mit Kindern oder die vereinzelten en bloc herangekarrten Schulklassen, die den Worten eines besonders eifrigen Indoktrinateurs folgen… doch die Mehrheit sind eben keine Jüngeren. Interessanterweise sieht man dort übrigens auch fast nie Migranten – was doch erstaunlich ist, wo diese doch als erste gegen die (frei erfundenen) “Deportationspläne” auf die Straße gehen müssten und doch die Verkörperung der dort geforderten “Vielfalt” sind. Offenbar sind diese rein biodeutschen, weißen, von Wohlstandslinken und staatlich geförderten oder herbeibefohlenen Demonstranten weitestgehend unter sich.

Was soll das linksgrüne System also tun? Imperien neigen dazu, wild um sich zu schlagen, wenn sie mit dem eigenen Unvermögen konfrontiert werden. Die Verleumdung durch das Kartell und angegliederter Elemente am Beispiel von  “Correctiv”, das also in die Fußstapfen des Herrn Relotius vom “Spiegel” tritt, ist in diesem Kontext zu sehen. „Correctiv wirkt! Unser Ziel ist es, eine starke, eine mutige demokratische Gesellschaft zu unterstützen“, heißt es in einer Selbstdarstellung des 2014 gegründeten Recherchezentrums aus dem Essener Südviertel. „Unsere Recherchen haben regelmäßig direkte Wirkung.“

Regierungskritiker mundtot machen

Oh ja, das haben Sie: Die Faktenerfinder vom “Faktenfinder” liefern der Regierung das, was sie braucht, um die Volkesseele aufzupeitschen. Denn dazu braucht es ja anscheinend keine Fakten. Und falls doch, kann man sich die ja selber machen. So wie Nancy Faeser mit ihren “Fakten” rund um die “Kriminalität von Rechts” erfolgreich verfährt. Hin und wieder wird berichtet, wie im “Focus”, der – was auch eine “Nius”-Recherche zeigt – darlegt, dass die Statistik der „Angriffe auf Asylbewerberheime“ hart gefaked ist: Fast die Hälfte aller Angriffe auf Flüchtlingsheime fanden gar nicht dort statt.

Auch die Statistik, die immer wieder steuergeldspritzende Orgasmen im Kampf gegen rechts hervorbringt, ist hoch zweifelhaft. Die in Teilen linksradikale Regierung tut sich hier durch Tarnen, Tricksen, Täuschen hervor, um ihre Ziele zu erreichen: Die konservativen, rechten, demokratischen Kräfte, die Regierungskritiker müssen mundtot gemacht werden, um die eigene Macht zu erhalten! Das System der Filzokratie mit seiner Vetternwirtschaft und seinen gut dotierten Amigoposten, die z.B. durch “Gleichstellungsbeauftragte” und “Klima-Manager” bis in die kleinste Kommune hinab installiert worden sind, ist in heller Panik und versucht sich selbst zu erhalten.

Die Angst vorm Ende der Selbstbedienung

Man weiß hier sehr gut, dass bei einem AfD-Wahlergebnis von ab 25 Prozent AfD bald Schluss wäre mit der Selbstbedienung beim Steuerzahler. Die Beutegemeinschaft und ihre Strippenzieher würden schonungslos aufgedeckt – mit allen erforderlichen auch juristischen Konsequenzen. Also lässt man ein Märchen entspinnen, das man dann sogleich instrumentalisiert. Oder fiel man darauf nur allzu bereitwillig herein?

Wie auch immer: Dieses Märchen war auch Grundlage für eine aktuelle Stunde des AfD-Bashings im Bundestag – und sie alle haben dabei willig mitgemacht. Besonders unrühmlich hervorgetan haben sich auch Ministerin Faeser und Ministerin Paus: Beide instrumentalisierten die mittlerweile erwiesenen Falschinformationen, um ihre Forderungen zu begründen. Die eine, Frau Faeser, möchte noch strengere „Demokratie“-Gesetze. Schließlich ist das Spektrum der vorgeschriebenen Demokratie links bis linksextrem – und das soll Deutschland nun endlich kapieren. Die andere, Frau Paus, möchte noch mehr Geld für den “Kampf gegen Rechts”.

Beteiligung von Regierungspolitikern an Attacken auf Opposition

Das ist schon heiß: Das staats- und NGO- interessensfinanzierte “Correctiv” erzählt eine geschichte, in der AfD und CDU gleichermaßen vorkommen. Daraufhin stachelt die ebenfalls steuergelderfinanzierte Zivilgesellschaft Regierungsjubelparaden gegen rechts an, die aber vor Ort eindeutig Märsche gegen die AfD ausgestaltet sind. Die CDU fällt hierbei nicht nur unter den Tisch, sondern engagiert sich auch noch eifrig zumindest durch Anwesenheit darin, wie unter anderem der Wahlkreisabgeordnete Johannes Steininger (CDU) dieses Wochenende in Hassloch bewies.

Schlimmer noch: Regierungspolitiker beteiligen sich daran (was rechtlich hochgradig fragwürdig ist) oder rufen dazu auf – wie Malu Dreyer, SPD-Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz.  Nancy Faeser bringt Gesetze ein, die konservative Beamte aus dem Dienst einfacher entfernen lassen sollen. Jetzt das „Demokratieförderungsgesetz“. All diese Bemühungen laufen weiter und werden auch nicht zurückgenommen; nicht einmal, nachdem längst klar ist, dass hier eine propagandistisch verlogene Verleumdungsmaschinerie in Gang gesetzt wurde, um gleich mehrere Ziele durchzusetzen: Die Wähler im Vorfeld der EU-Wahlen gegen die AFD aufzuwiegeln; im Vorfeld der Kommunalwahllistenaufstellungen Menschen abzuschrecken, für die AFD zu kandidieren; die laufende AfD-Verbotsdiskussion bedienen; demokratieeinhegende Gesetze durchbringen, die den Linksstaat manifestieren und zementieren sollen. Und einiges mehr.

Unerbittlich schlägt die Realität durch

Die Politiker und Kirchen, die diesen heißen Scheiß wirklich geglaubt haben, scheitern nun krachend an der Realität: Die AfD hat – zumindest laut Umfragen, die von denselben Medien verkündet werden, die die Kampagne zuvor mitgetragen haben – vielleicht einige Prozent eingebüßt. Gleichzeitig aber werden so viele Menschen wie noch nie Mitglied der AfD. Es mag sein, dass sich der eine oder andere wirklich aktuell nicht traut, für die AfD zu kandidieren – aber trotzdem bekommt die AfD ihre Kommunalwahllisten voll. Und eine Partei verbieten zu wollen aufgrund selbstgemachter Schein-“Fakten” dürfte ebenfalls nicht allzu einfach sein.

Derweil schlägt die Realität immer unerbittlicher durch: Die sich nach außen zwar politisch korrekt gebende, aber innerlich resigniert habende Industrie verläßt das ökosozialistische Gaga-Deutschland, um anderswo das Klima zu schädigen. Das Politkartell verheizt seine eigenen “Faktenfinder” („Correctiv“ ist nach seiner Deportationsstory für immer unglaubwürdig, was das Licht des Zweifels auch auf ähnliche staatlich finanzierte Wahrheitswächter-Institutionen werfen wird). Immer mehr Leute begreifen, dass sich hierzulande immer weniger Leute trauen, ihre Meinung öffentlich zu sagen. Die Meinungsfreiheit stirbt zusehends.

Sogar der Papst bietet dem Regenbogen die Stirn

Auch werden die Parallelen der in Stellung gebrachten Einheitsfront gegen rechts zur Deutschen Demokratischen Republik immer augenfälliger, wo ebenfalls schon von der Regierung dazu aufgerufen wurde, sich im Kampf gegen den Antifaschismus zu beteiligen. Wie das ausgegangen ist, wissen wir: Die sozialistische Planwirtschaft in der Ex-DDR hat keine blühenden Landschaften hinterlassen – auch wenn sie nicht ganz auf dem Stand von Kuba gelandet war. Und ganz ehrlich: da wollen wir auch heute nicht hin.

Immerhin in der Katholischen Kirche gibt es jetzt ein “göttliches Zeichen”: Man mag zur Kirche ja stehen, wie man will, aber Gottes Stellvertreter auf Erden hat dem pervertierten Regenbogen die alternde Stirn geboten. Hat dieser Papst bislang keine Probleme damit, sogar Klaus Schwab und dem WEF seinen Segen zu erteilen und sich auf diese Weise mit deren  Projekten zu assoziieren, so fiel Franziskus’ Stellungnahme zur Gender-Ideologie nun umso deutlicher aus: „Es ist sehr wichtig, dass es diese Begegnung, diese Begegnung zwischen Männern und Frauen, gibt, denn die hässlichste Gefahr ist heute die Gender-Ideologie, die die Unterschiede aufhebt“, mahnte der Papst. Franziskus erzählte, er habe um Studien über „diese hässliche Ideologie unserer Zeit gebeten, die Unterschiede auslöscht und alles gleichmacht; Unterschiede auslöschen heißt, die Menschlichkeit auslöschen“.

Der kinderlose Homo oeconomicus

Dabei ist das WEF jedoch gerade ein Paradebeispiel dafür, Unterschiede auslöschen zu wollen – indem man auf 100 Prozent Parität im Erwerbsleben setzt. Doch Frauen und Männer sind nicht gleich: Frauen können Leben schenken. Frauen als potenzielle Mütter Männern in der Erwerbstätigkeit gleichstellen zu wollen, ist ein frontaler ökonomischer Angriff auf die Mutterschaft und eine weitere Weichenstellung auf dem Weg, die Menschheit zum Homo oeconomicus zwangszumutieren. Der Homo oeconomicus kriegt seine Kinder nicht mehr selbst. Die Erziehung hat er ja vielfach schon zu 100 Prozent dem Staat übertragen. Der naheliegende nächste Schritt ist also: Er lässt Kinder produzieren. Zukunft made in Germany? Der Mensch als unfreies Humankapital, als Personal seines Staates, entmenschlicht, arm, zugekifft, steril sexuell aktiv und somit glücklich?

Soll es wirklich so weit kommen? Nein. Da haben wir, unsere Kinder und Enkel auch noch ein Wörtchen mitzureden. Und die Jugend tickt auch in Hessen und Bayern „filzokratie-systemgefährlich“ in Richtung Thüringen. Oder was denken Sie, warum Sie nichts – oder jedenfalls nicht viel gehört haben von den dortigen Jugendwahlen?

 

 

 

 

Zur Person:

Nicole Höchst, Jahrgang 1970, ist AfD-Bundestagsabgeordnete aus Rheinland-Pfalz. Sie trat 2015 in die AfD ein und ist seit 2017 Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis 201 (Bad Kreuznach/Birkenfeld). Dort ist sie unter anderem als ordentliches Mitglied und Obfrau des Bildungsausschusses und als Sprecherin der AfD-Fraktion für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung tätig. Ferner ist sie stellvertretendes Mitglied in den Ausschüssen für Familie, Senioren und Jugend sowie für Digitales. Höchst ist desweiteren Delegierte des Deutschen Bundestages in den Europarat für die AfD-Fraktion und stellvertretende Vorsitzende des Kuratoriums der Desiderius-Erasmus-Stiftung.

Bis 2012 unterrichtete sie als Studienrätin am Staatlichen Speyer-Kolleg, anschließend war sie bis Oktober 2017 Referentin am Pädagogischen Landesinstitut (vormals IFB). Höchst war 2015 Mitglied der AfD-Bundesprogrammkommission und ist stellvertretende Vorsitzende des AfD-Kreisverbands Speyer. Sie ist katholisch, hat vier Kinder und lebt mit ihrer Familie in Speyer, wo sie auch Stadträtin ist.

Auf jouwatch veröffentlicht Nicole Höchst alle 14 Tage die kritische Kolumne “Höchst brisant” zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Themen. Der erste Jahrgang dieser Kolumnen ist auch in Buchform erschienen. Unter demselben Titel veröffentlicht sie in unregelmäßigen Abständen Videobeiträge auf ihrem YouTube-Kanal.

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