Beunruhigender Anstieg des muslimischen Judenhasses in London: Prince William im Dialog mit der Holocaust-Überlebenden Renee Salt 94 bei Besuch der dortigen Western Marble Arch Synagogue (Foto:Imago)

Vorbote für Deutschland: Islamischer Antisemitismus zwingt immer mehr Juden, Großbritannien zu verlassen

Wie in vielen anderen europäischen Städten, zeigt sich auch in London, dass die über Jahrzehnte praktizierte muslimische Massenzuwanderung nicht nur den kulturellen Charakter der Stadt völlig verändert, sondern auch, dass Juden und Christen zu Freiwild in vollständig muslimisch dominierten Stadtteilen werden. Seit der israelischen Militäraktion im Gazastreifen infolge des Hamas-Massakers vom 7. Oktober, hat der Hass auf Juden in der britischen Hauptstadt noch einmal neu Dimensionen angenommen. Die Zahl der jüdischen Familien, die erwägen, London zu verlassen, steigt immer weiter, viele haben diesen Schritt bereits vollzogen, weil sie ständigen antisemitischen Angriffen ausgesetzt sind. Gideon Falter, der Geschäftsführer der „Kampagne gegen Antisemitismus“, erklärte, die Beispiele reichten von Drohungen gegenüber Abgeordneten in-und außerhalb des Parlaments bis hin zu Antisemitismus an Universitäten und Angriffen auf der Straße, sowie den Auswirkungen der Protestmärsche in Gaza, bei denen es zu antisemitischen Vorfällen und zur Unterstützung des Hamas-Terrorismus kam.

Seit dem 7. Oktober habe man „einen sprunghaften Anstieg des Antisemitismus in allen Bereichen des britischen Lebens erlebt. Auf unseren Straßen, an den Universitäten, im Internet, am Arbeitsplatz und anderswo kommt es regelmäßig zu antijüdischen Anfeindungen und sogar zu Gewalt. Jüdische Kinder werden aufgefordert, ihre Schulblazer zu verstecken, jüdische Studenten werden auf dem Campus terrorisiert, Synagogen werden bewacht, koschere Geschäfte werden angegriffen, Geschäftsinhaber werden bedroht“. Die Auswirkungen der massiven Einschüchterung auf jüdische Familien sei „die größte unerzählte Geschichte“. Die Mehrheit der Juden im Land habe Angst, ihr Judentum in der Öffentlichkeit zu zeigen. Dies sei „nicht das tolerante Großbritannien, das wir hochhalten – es ist ein Großbritannien, das einem rassistischen Mob erliegt“, so Falters bitteres Fazit.

“Verzweifelte Lage”

Dies wird durch Zahlen des Community Security Trust belegt, der Daten über antisemitische Hassverbrechen sammelt. So kam es 2023 in Großbritannien zu 4.103 Vorfällen von „antijüdischem Hass”, was einem Anstieg von 147 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. 2.410 der im vergangenen Jahr registrierten antisemitischen Hassverbrechen sei in London begangen wurden, was fast 60 Prozent der Gesamtzahl und mehr als das Doppelte der 923 derartigen Vorfälle in der Hauptstadt im Jahr 2022 entspreche. Aus Polizeidaten geht hervor, dass zwischen Oktober und Dezember 1.177 antisemitische Hassverbrechen registriert wurden. Dies entspricht etwa zwei Dritteln der zwischen Januar und Dezember 2023 registrierten Straftaten dieser Art. Laut Falter sind die wöchentlichen Anti-Israel-Märsche, die „mit antisemitischen Schildern, völkermörderischer Rhetorik und Einschüchterung“ einhergingen, das „Epizentrum dieser Katastrophe“. Das Land sei an einem Wendepunkt, die Lage der Juden in Großbritannien „verzweifelt“. Auch Thronfolger Prinz William erklärte bei einem Besuch in einer Londoner Synagoge in der vergangenen Woche, er und seine Frau Kate seien „äußerst besorgt über den Anstieg des Antisemitismus” und dass solche Vorurteile „keinen Platz in der Gesellschaft” haben dürften.

Doch auch vor Christen macht der islamische Hass nicht Halt. Die Kirche der deutschsprachigen katholischen Gemeinde in London-Whitechapel, im stark muslimisch geprägten Stadtteil Tower Hamlets, wurde bereits zum Angriffsziel. Die Gegend ist mit Palästina-Flaggen übersät und wird bereits „Little Palestine“ genannt, auch die dort lebenden Juden trauen sich kaum noch vor die Tür. Und natürlich ist es auch in London vor allem die Linke, die diese islamischen Hassorgien relativiert oder sogar fördert.
Diese Zustände drohen auch Städten wie Paris, Wien, Berlin, Frankfurt, Stockholm und vielen anderen, nur noch dem Namen nach europäischen Metropolen, wenn sie dort nicht ohnehin bereits in vollem Gange sind. Die millionenfache islamische Massenmigration führt dazu, dass Muslime vielerorts bald in der demographischen Mehrheit sein werden oder es sogar bereits sind. Dank ihren linken Freunden üben sie Einfluss auf die Innen- und sogar Außenpolitik der jeweiligen Länder aus, die sich ihre Haltung gegenüber Israel mehr und mehr vom stetig wachsenden muslimischen Bevölkerungsanteil vorschreiben lassen müssen, wenn sie keine Massenausschreitungen und Terroranschläge riskieren wollen. Die Lage in Europa hat den Kipppunkt längst überschritten, die ursprünglichen Bewohner sind nicht mehr Herr im eigenen Haus und dem Hass ihrer „Gäste“ ausgesetzt. (TPL)

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